Sonst wird's unangenehm!

11 Dinge, die man in der Bahn vermeiden sollte

In der Bahn treffen jede Menge fremder Leute auf engem Raum aufeinander. Grund genug, einige Dinge zu beachten – um sich und anderen die Fahrt nicht unnötig nervig zu gestalten. TRAVELBOOK nennt elf Dinge, die man beim Zugfahren vermeiden sollte.

1. Mit dem Handy andere nerven

Weder im Handybereich noch in sonstigen Bereichen des Zugs sollte man auf die Idee kommen, einen neuen Klingelton aussuchen zu wollen. Das nervt wirklich alle Mitreisenden! Ebenso ein No-Go: Handy-Games mit Ton spielen oder durchgehend Nachrichten mit aktivierten Tastaturtönen schreiben.

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2. Dem Mitfahrer zu sehr auf die Pelle rücken

Weder sollte man seiner/m Nebenmann /-frau körperlich zu nahe kommen noch sie oder ihn zutexten, wenn offensichtlich gar kein Interesse an einem näheren Kontakt besteht. Sind seine oder ihre Antworten besonders einsilbig? Dann sollte man die Person in Ruhe lassen.

Manche Passagiere haben sich einfach nicht im Zaum

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3. Zu den falschen Leuten setzen

Für die Kegel-Brüder, die Damen vom Junggeselleninnenabschied oder die Jungs und Mädels auf Klassenfahrt mag die gemeinsame Bahnfahrt ein Riesenspaß sein – für Mitreisende im selben Abteil ist sie das eher nicht. Wer lautstarkes Gegröle, Gekichere, Alkoholfahnen und/oder Musikbeschallung aus dem Ghettoblaster nur schwer erträgt, sollte es also tunlichst vermeiden, sich zu einer der oben genannten Gruppen ins selbe Abteil zu setzen – oder es nicht verpassen, das Weite zu suchen, sollten diese nach einem ins selbe Abteil steigen.

4. In den falschen Bereich setzen

Die Deutsche Bahn bietet extra Ruhebereiche an, in denen laut Webseite „Handytelefonate, Klingeltöne, lautes Musikhören (auch via Kopfhörer) oder sonstige lärmende Tätigkeiten nicht erwünscht“ sind. Auf Gruppen wie die in Punkt 3 erwähnten wird man hier also eher nicht treffen. Wer dagegen unterwegs lange Telefongespräche mit Mutti, der Freundin oder dem Businesspartner in Übersee führen möchte, sollte sich von Vornherein einen Platz im Handybereich aussuchen. Für diese Abteile verspricht die Bahn auch einen „optimierten Mobilfunkempfang“.

5. Den falschen Reisezeitpunkt wählen

Damit die Bahnfahrt möglichst angenehm ist, kommt es in mehreren Hinsichten auf den richtigen Zeitpunkt der Reise an. Wenn Sie sich zum Beispiel das Geld für eine Reservierung sparen und nicht unnötig lange nach einem Sitzplatz suchen wollen, sollten Sie besonders stark frequentierte Züge meiden, etwa am Freitag- oder Sonntagnachmittag. Fahren Sie auch besser niemals vor, oder noch schlimmer: nach einem Fußballspiel, wenn der Zug zugleich Zubringer zu/von einem Stadion ist.

Voll wird's in den Zügen vor allem am Freitag- und Sonntagnachmittag sowie Montagmorgen

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6. Verlassen Sie sich nicht auf den Handyempfang

Gerade wenn der Zug schnell durch ländliche Regionen fährt, bricht der Empfang häufiger mal ab – oder ist nicht optimal, um zum Beispiel Filme zu streamen oder Musik. Tipp: Laden Sie vorher zu Hause – oder dort, wo Sie WLAN haben – Filme und Musik herunter, um sie offline zu hören, sofern es Ihr Streaminganbieter dies ermöglicht.

7. Mit dem Gepäck Sitze blockieren

In einem halb leeren Zug mag es ja noch in Ordnung sein, den Rucksack auf den Nebensitz zu stellen. Aber spätestens, wenn die freien Plätze zur Neige gehen, sollte man sein Gepäck unter dem eigenen Sitz oder in der Gepäckablage verstauen. Alles andere ist unhöflich!

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8. Die falsche Kleidung tragen

Bei der Bahn sollte man sich, wie auch im Flugzeug, auf alles einstellen: Mal ist es zu kalt, wenn die Klimaanlage auf Hochtouren läuft, mal etwas zu warm, vor allem, wenn im Sommer die Sonne durchs Fenster scheint. Also am besten auf den altbewährten Zwiebel-Look setzen, um bei Bedarf Kleidung ablegen oder nachlegen zu können.

Im Hochsommer ist bei der Bahn schon häufig die Klimaanlage ausgefallen – sehr zum Ärger der Fahrgäste

Foto: dpa Picture Alliance

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9. Neben die Tür setzen

Im ICE ist es okay, in den älteren Intercity-Zügen sollte man aber besser darauf verzichten, sich direkt neben eine der Türen zu setzen, die zwischen zwei Wägen liegen. Gerade auf Strecken mit vielen Halts, sucht man sich lieber einen Platz, an dem nicht ständig ein- oder aussteigende Passagiere vorbeikommen.

10. Die Schuhe ausziehen

Ebenfalls ein müffelndes No-Go: die Schuhe im Zug ausziehen, schon gar nicht, wenn man barfuß ist. Das ist für niemanden appetitlich. Auch sollte man seine entblößten Füße auf keinen Fall auf einem anderen Sitz ablegen. Eklig!

Sollte niemand machen: die Füße auf den Sitz legen, ob mit oder ohne Schuhe

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11. Zwiebelmettbrötchen und Co. auspacken

Viele packen sich für längere Zugfahrten Proviant ein, was ja auch in Ordnung ist, denn nicht jeder kann und möchte sich die Snacks und Gerichte im Bord-Bistro/-Restaurant leisten. Allerdings sollte man den Mitreisenden zuliebe darauf verzichten, ausgerechnet stark riechende Dinge wie Zwiebelmett, Döner oder Buletten zu verzehren.

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