| Peloponnes & Kythera 1993 |
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Ein mildes, ein überirdisches Licht spielt auf den wallenden Seidengewändern jugendlicher Damen und den samtenen Schoßröcken ihrer Kavaliere. Die illustre Gesellschaft befindet sich im Aufbruch, bewegt sich zögernd aus dem schattigen Waldessaum über eine abschüssige Wiese zum wartenden Schiff.
In der Ferne schimmern schemenhaft die Umrisse einer Insel am dunstigen Horizont. Leise, feierliche Stimmungen verzaubern Mensch und Natur. Pausbäckige Putten wirbeln wie toll unter Baumkronen, über dem Wiesengrund und um den Schiffsmast. Antoine Watteaus Gemälde „Einschiffung nach Kythera“ (siehe Seite 12) ist ein Traumbild, ein später Reflex auf uralte Rituale zu Ehren der Göttin der Liebe. Kythera war eine der ältesten Kultstätten der Aphrodite. Als die Insel der Liebe hat sie über Jahrhunderte hinweg romantische Projektionen provoziert. Sie wurde zum Sinnbild für das schwärmerische, galante Liebeserlebnis. Kythera: eine romantische Idee
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Ein kleiner, aber durchaus interessanter Handlungsstrang der Reportage ist dem etwas kauzigen Tavernenwirt Bobo in dem musealen Monemvasia gewidmet. Der Griechenlandkenner und Liebhaber Theo hat die Geschichte um Bobo weiterverfolgt - hier geht es zu seinem Blog. |