| Komoren 1993 |
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An besonderen Feiertagen, immer wenn es Rindfleischsuppe mit Markklößchen gab, kramte meine Großmutter die Muskatnuß nebst einer winzigen Blechreibe aus ihren Küchenschätzen.
Der kleine, an vielen Stellen angeraspelte Korpus verbreitete sein Aroma aus pfefferiger Minze und fauliger Süße. Es roch nach Ferne und Abenteuer. Wenn ich zu lange an den frisch geriebenen Stellen der geheimnisvollen Nuß schnüffelte, überkam mich eine wohlige Übelkeit. Auf meine Frage, woher denn Muskat komme, hatte meine Großmutter die spöttische Antwort parat: „Hinterm Mond - da wo der Pfeffer wächst!
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