In vier Tagen durch Europa

Ist dieser James-Bond-Trip 240.000 Euro wert?

Es ist DER ultimative Trip für 007-Fans: Auf den Spuren des furchtlosen Agenten geht es in vier Tagen durch Europa. 240.000 Euro kostet die Reise, zu der neben einem Agententraining auch eine Geiselnahme, Verfolgungsjagden in Schnellbooten und Heli-Flüge dazugehören. Aber ist die James-Bond-Spionage-Tour wirklich ihr Geld wert?

James Bond ist in der Regel mit ziemlich schnellen, ziemlich coolen Gefährten unterwegs: Im Privatjet düst er mal eben von einem Land ins andere, rauscht im Helikopter über die Dächer der Metropolen oder jettet im Speedboot über Flüsse und Meere. Und natürlich gerät der bekannteste Geheimagent aller Zeiten auf seinen Missionen immer wieder in brenzlige Situationen.

Ein ziemlich aufregendes Leben, das 007 da führt. Wie sich das anfühlt, können superreiche Bond-Fans jetzt laut der britischen „Daily Mail“ vier Tage lang selbst erleben: bei einer Art Spionage-Trip quer durch Europa, der zu berühmten Schauplätzen der Filme und geheimen Trainingsspots führt, natürlich mit Übernachtungen in den schicksten Hotels.

Schießen lernen und Geiseln befreien

„Operation Connery" heißt der James-Bond-Trip, den sich der britische Luxus-Reiseveranstalter Exsus ausgedacht hat und nach Südfrankreich, in die Schweiz und nach Tschechien führt.

Startpunkt der Reise ist Nizza – und es geht aufregend los: Gleich nach ihrer Ankunft werden die Möchtegern-Bonds gewarnt, dass man sie zum Flughafen verfolgt hat und sie deshalb eine alternative Reiseroute nehmen müssen. Also geht es straight zum Hafen, wo die „Agenten“ in ein Speedboot verfrachtet und zu ihrem Hotel nach Monaco gebracht werden. Nach dieser ersten Aufregung dürfen die Bond-Schützlinge sich erst mal bei einer Massage auf dem Zimmer entspannen, bevor sie bei einem Cocktail ihre Mit-Spione kennenlernen. Es folgt ein erstes Briefing durch den Leiter der Secret Intelligence („M“) und den Waffen-Beauftragten („Q“), die der Bon-Truppe ihre Mission mitteilen.

Am Abend steht selbstverständlich ein Besuch des berühmten Casinos in Monte Carlo auf dem Programm, das Bond erstmals in „Sag niemals nie“ betrat. Auch eine Szene aus „Golden Eye“ wurde hier gedreht.

Das Casino in Monaco

Foto: Getty Images
Agententraining in der Schweiz

Actionreich geht es am nächsten Morgen weiter: Die Spione werden zu einem geheimen Trainingslager in den Bergen bei Genf geflogen, wo sie von ehemaligen britischen Spezialkräften und Geheimdienst-Agenten verschiedene Techniken beigebracht bekommen, die laut „Daily Mail“ auch Daniel Craig für seine Rolle als James Bond lernen musste.

Letzte Station der Reise ist die tschechische Hauptstadt Prag . Mit dem Helikopter werden die Agenten zu einer, natürlich ebenfalls geheimen, Ausbildungsstätte außerhalb von Prag geflogen, wo weitere Trainingseinheiten folgen und Aufträge erfüllt werden müssen. Unter anderem durchsuchen die Spione Raum für Raum ein Gebäude, um am Ende eine Geisel daraus zu retten. Außerdem lernen sie, wie man versteckte Sprengstofffallen überwindet und einen Überraschungsangriff abwehrt. Auch Schießübungen stehen auf dem Programm.

Die besten Hotels in Prag auf einen Blick

Leisten kann sich den Bond-Trip nur, wer ordentlich Schotter auf dem Konto hat. Oder sich befähigt fühlt, ein Spielcasino auszurauben. Das viertägige Komplettpaket kostet 198.000 britische Pfund, das sind umgerechnet fast 240.000 Euro. Wer nur einen Tag lang Spion spielen will, kann auch Tagestouren ab etwa 8.000 Euro buchen.

Wo James Bond erfunden wurde

Wer dorthin reisen will, wo James Bond sozusagen das Licht der Welt erblickt hat, wird bei der britischen Reiseagentur ebenfalls fündig: Im Angebot ist ein Luxus-Urlaub auf Jamaika, in eben jener Villa, in der Ian Fleming einst den Agenten mit der Lizenz zum Töten erfand. Alle 14 Romane hat Fleming in der GoldenEye-Strandvilla zu Papier gebracht.

Heute befindet sich hier ein luxuriöses Resort, in dem ein Zimmer bis zu 10.000 Euro pro Nacht kostet. Dafür kommen die Gäste immerhin in den Genuss, einmal am Original-Schreibtisch des berühmten Schriftstellers Platz nehmen zu dürfen.

James-Bond-Autor Ian Fleming an seinem Schreibtisch auf Jamaika

Foto: Getty Images

Lesen Sie hier auch: Nach dem Dreh von „Skyfall“: Wie 007 den Großen Bazar in Istanbul rettete

Travel-Tipps von

Die besten Hotels in Prag

Reise planen

  1. Hotel
  2. Mietwagen
  3. Bahn
  • Hotelsuche
    powered by
    Hotel-Suche
    Reisetermin
    Formular absenden
  • Suche Mietwagen
    powered by
    Mietwagen-Suche
    Abholort
    Rückgabeort
    Abholdatum
    Rückgabedatum
    Formular absenden Weitere Optionen
  • Suche Bahn
    powered by
    Bahn-Suche
    Von
    Nach
    Hinfahrt
    Rückfahrt
    Formular absenden Weitere Optionen