Beuteltier ist der Hit im Netz

Touri-Trend – Selfie mit Quokka

Das kleine Beuteltier mit den runden Knopfaugen und dem äußerst zufriedenen Gesichtsausdruck ist wohl das niedlichste Tier der Welt. Aber das Beste: Es ist so zutraulich, dass man wunderbar Selfies mit ihm machen kann. In Australien hat sich daraus ein regelrechter Trend entwickelt. Die Quokkas erobern die Netzwerke und sorgen auf der ganzen Welt für gute Laune. TRAVELBOOK zeigt die besten Bilder mit Quokka.

Wenn es das Quokka nicht schon gäbe, man müsste es entwerfen: für Plüschtierhersteller, für Trickfilmzeichner, für Kinderbuchautoren. Denn das Beuteltier aus Australien ist so ziemlich das niedlichste Wesen der Welt – mit seinen runden Knopfaugen, dem äußerst zufriedenen Gesichtsausdruck, den abstehenden Ohren und den kleinen Pfoten, die es in so entzückender Weise vor dem Beutel hält, wenn es auf den Hinterpfoten sitzt.

So viel Niedlichkeit erobert natürlich Kinderherzen im Sturm, entlockt sogar dem hartgesottensten Erwachsenen ein Schmunzeln und: weckt Begehrlichkeiten. Am liebsten möchte man es mit nach Hause nehmen. Dies ist natürlich keineswegs zu empfehlen, gehört das Kurzschwanzkänguru doch zu den bedrohten Arten (wer ihm zu nahe kommt, muss rund 220 Euro zahlen) und weiß sich überdies zu wehren: Das sonst so harmlos guckende Tierchen kann nämlich ganz schön kratzen und beißen.

Also besser ein bisschen auf Abstand bleiben und sich damit begnügen, ein Foto zu machen – in Zeiten von Selfies und Selfie-Stick natürlich gern mit dem eigenen Antlitz neben den knuffigen Knopfaugen. Und das ist gar nicht mal so schwierig: Die Quokkas sind nämlich nicht scheu und – äußerst fotogen.

In Australien hat sich inzwischen ein regelrechter Trend entwickelt: Handyfotos mit Quokkas sind der Hit im Netz und so ziemlich das niedlichste und lustigste, was der Selfie-Trend nach dem Photobombing eines Erdmännchens im kanadischen Banff-Nationalpark bisher so hervorgebracht hat. Bei Instagram lächelt das Beuteltier unter #quokka schon fast 30.000 Bildern in die Kamera, Selfies mit Quokkas gibt es mehr als 4000 (#quokkaselfie). Quelfie nennt man diese Sonderform des Selbstporträts inzwischen auch. TRAVELBOOK hat die besten von ihnen zusammengestellt.

1. Das SelbStporträt mit QuoKka

Wer Fotos wie diese selbst machen möchte, muss sich in den äußersten Südwesten Australiens begeben. Am besten nach Rottnest Island. Denn die Quokkas gaben der Rattennest-Insel einst ihren Namen: Lange wurden die kleinen Kängurus mit ihrem 25 bis 35 Zentimeter langen Schwanz nämlich schlicht für Ratten gehalten, wenn auch besonders große. 50 bis 60 Zentimeter misst der Rumpf.

It's you @fergriley 😂😂😂 #quokkaselfie #seperatedatbirth

Ein von Melanie Catherine Noelle (@ellabelloir) gepostetes Foto am

Auf Rottnest Island haben die sonst nachtaktiven Tiere übrigens ihren Tagesrhythmus den Touristenströmen angepasst: Tagsüber lässt sich nun mal prima Futter erbetteln. Quokkas sind Pflanzenfresser und ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Blättern. Offenbar kann es aber auch mal ein Apfel sein.

Die Gesamtpopulation der Quokkas wird auf 8000 bis 17.000 Tiere geschätzt, davon leben allein 4000 bis 8000 auf Rottnest Island, wo es bis heute keine Füchse gibt, einer der Hauptfeinde des Quokkas.

When you get to see the only island in the world where Quokkas live you have to take a Quokka Selfie 😍

Ein von Cassandre △ Rank (@catsandre) gepostetes Foto am

This friendly little guy just sat on my lap. Bliss at #adelaidezoo #quokkaselfie

Ein von @soph647 gepostetes Foto am

Die Quokkas sind auf Rottnest Island zur Touristenattraktion geworden – was ihren Bestand zumindest auf der Insel vorerst sichern dürfte. Allerdings führen die neue Tag-Aktivität der Tiere und das Futter, das die Touristen ihnen geben und nicht immer für die Quokkas geeignet ist, zu Krankheiten. Auch Bauprojekte könnten die Art gefährden.

#quokkaselfie #mynewbae @max_well_crook_

Ein von @lisa_french gepostetes Foto am

Kinda miss my little friend over at #rottnest island. Never fail to smile looking at you. #quokka #australia #quokkaselfie

Ein von Cerise Sezxyouup (@cerisesezxyouup) gepostetes Foto am

Das „glücklichste Tier der Welt“ wird das Quokka auch genannt, weil es nun mal immer sehr zufrieden aussieht mit den von Geburt an hochgezogenen Mundwinkeln. Aber ist es auch immer so fröhlich? Nein, auch ein Quokka hat schlechte Tage. Dann kann es ganz schön kratzen und beißen. Und eine ganz und gar nicht nette Eigenschaft: Wenn es sich bedroht fühlt, wirft es schon mal sein Baby aus dem Beutel, um seine eigene Haut zu retten. Denn die Hilferufe des Nachwuchses locken den Feind an, während das Muttertier in aller Ruhe aus der Gefahrenzone hüpft.

He's better looking then me. #quokkaselfie

Ein von @seboeyen gepostetes Foto am

2. Gruppenselfie mit Quokka

Hay mate

Ein von @marty.h gepostetes Foto am

Auch wenn die Tiere nicht scheu sind und einfach zum Knuddeln aussehen: Anfassen ist strengstens verboten. Auch füttern darf man sie eigentlich nicht – was schwer fallen dürfte bei so viel geballter Niedlichkeit und, wie man sieht, offenbar auch vielen schwer fällt.

#quokkaselfie @mageezus

Ein von Francesca Turner (@frankieturner) gepostetes Foto am

3. Gruppenselfie mit Mensch

Dú pongón 🐀 #Quokkaselfie

Ein von Marco Consigli Cioccolata (@marc0nsigli) gepostetes Foto am

Unser Siegerfoto: das Gruppenbild mit Mensch. Denn zwei Quokkas auf einem Selfie – das ist wahrlich eine Leistung.


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