Billigflieger

Ryanair fliegt jetzt auch größere Flughäfen an

Wenn Ryan-Air-Chef Michael O'Leary zur Pressekonferenz bittet, hat er meistens einen Weg gefunden, wie man als Airline noch mehr sparen kann. Unvergessen etwa sein Coup mit den Klos, für dessen Benutzung an Bord er tatsächlich abkassieren wollte. Doch gestern verkündete er keine neuen Einsparungen, sondern: Erweiterungen! Und mal eben den Kurswechsel der Billigairline.

Wer mit Ryanair fliegt, muss vorher lange fahren. Denn der Billigflieger spart vor allem dadurch, dass er jeweils den zweiten, nicht so großen und sehr viel weniger teuren Flughafen ansteuert – und der liegt oft weit von den Stadtzentren entfernt. Doch bald können sich Ryanair-Passagiere lange Anfahrtswege sparen: Denn der Billigflieger will künftig verstärkt von größeren europäischen Flughäfen aus starten.

In den nächsten fünf Jahren, so kündigte Unternehmenschef Michael O'Leary am Mittwoch in Brüssel an, werde die irische Fluggesellschaft auf den meisten Hauptflughäfen in Europa vertreten sein. Allerdings könnte der Billigflug von größeren Flughäfen „etwas teurer” werden. Und die drei wichtigsten Drehkreuze Europas – London-Heathrow, Charles-de-Gaulle in Paris und den Flughafen Frankfurt – werden nicht angeflogen.

Stattdessen aber zum Beispiel Rom und Brüssel . So wolle man künftig den Flughafen Brüssel Zaventem anfliegen und von dort zehn Verbindungen täglich anbieten, darunter nach Barcelona, Ibiza und Rom. Derzeit fliegt Ryanair nur den Flughafen Brüssel Charleroi an, der etwas außerhalb liegt und für Geschäftsreisende bisher wenig interessant war.

Das dürfte sich jetzt ändern. Ohnehin hat Ryanair angesichts wachsender Konkurrenz die Business-Passagiere entdeckt und beispielsweise einige der hohen Bußgelder gesenkt, die für den Ersatz einer falschen Boarding-Karte fällig werden. „Wir hören genau auf unsere Kunden”, sagte O'Leary am Mittwoch.

Und in Deutschland? „Wir haben viele Pläne für die Hauptflughäfen in Deutschland”, sagte O'Leary. Konkrete Angaben machte er indes nicht. Bislang ist Ryanair auf zwölf deutschen Flughäfen vertreten, darunter Weeze bei Düsseldorf oder Memmingen bei München. Auch an diesen Standorten wolle die Fluglinie weiter wachsen, sagte O'Leary.

Die neuen Flüge sollen im Februar beginnen und im ersten Jahr laut der Airline rund 1,5 Millionen Passagiere bringen.

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