Bitte nicht nachmachen!

Dieser Engländer bereist die Welt im Handstand

Diese Bilder sind nichts für Menschen mit Höhenangst! Extremsportler Scott Young (25) hat es sich zum Hobby gemacht, auf seinen Reisen überall dort Handstände zu machen, wo Urlauber sonst nicht mal einen Fuß hinsetzen würden: nämlich auf den höchsten Dächern, die er vor Ort finden kann.

Nur ein bisschen zu viel Schwung, und es wäre vorbei. Dann würde Scott Young einfach hinten über kippen, über den Rand des Dachs, ins Nichts, denn ein Sicherheitsseil hat er nicht.

Aber der 26-Jährige bleibt stehen, mit den Händen fest auf dem Boden. Alles nur eine Frage der Konzentration, sagt der Extremsportler in der britischen Daily Mail über sein todesmutiges Hobby: „Es ist mehr eine mentale Sache als alles andere. Du musst deinen Verstand darauf fokussieren, was du tust – und nicht darauf, was passieren könnte.“

Scott Young, der aus der südenglischen Kleinstadt Basingstone stammt, ist professioneller Freerunner und Teil des Akrobatenteams 3RUN. Freerunning, das bedeutet, dass der Sportler sich in jeder beliebigen Umgebung frei bewegt und seine Bewegungen der Umgebung anpasst. Dabei ist nichts ein Hindernis – eben auch nicht der Abgrund, der hinter der Dachkante wartet.

Mit der Kamera am Fuß

Bisher hat Scott Young seinen „Handstand an hohen Orten“ in drei Ländern absolviert. Zunächst in Indien, wo er letzten Monat für Filmaufnahmen weilte – und auf einem 20 Stockwerke hohen Gebäude in Dheli spontan den Entschluss zu der waghalsigen Aktion fasste. „Ich dachte mir: Warum nicht? Es war beängstigend, aber ich bin sehr vertraut mit meinem Körper und was ich tun kann.“

Um die Welt am besonderen Thrill teilhaben zu haben, filmt er seine Stunts mit einer Kamera, die er am Fußknöchel befestigt. Sehen Sie hier einen Einblick:

Besonders schwierig für den Freerunner: Der Boden, auf den er sich bei einem „normalen“ Handstand konzentriert, liegt jetzt Dutzende Meter unter ihm. „Das ist so weit entfernt, dass ich es einfach in meinem Kopf blockieren muss“, beschreibt Scott seine Herangehensweise.

Noch höher als in Dheli war das Hochhaus in Shanghai, das zuletzt als Kulisse für seinen Handstand am Abgrund diente: 40 Stockwerke, fast 150 Meter hoch. Selbst seine Teamkollegen wollten Scott überreden, ein Sicherheitsseil zu benutzen. „Aber ich wusste, dass ich es ohne konnte.“ Es hat geklappt.

Also: Bitte nicht nachmachen! Aber angucken und Staunen ist erlaubt – in unserer Foto-Galerie oben!

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