Brasilianerinnen, Beaches, Buckelwale...

7 Dinge, die Jogis Jungs in Bahia ablenken könnten

Auf wen unsere Nationalspieler in der Vorrunde der WM treffen, steht seit Anfang Dezember fest. Und inzwischen ist auch klar, wo sie in Brasilien schlafen und trainieren werden: nämlich in einem Camp nördlich von Porto Seguro im Bundesstaat Bahia. TRAVELBOOK hat mal nachgeschaut, ob Jogis Jungs in der Abgeschiedenheit dort wirklich ihre Ruhe haben – und entdeckte dabei so einiges, was die Kicker ablenken könnte.

1. Die Frauen

Entweder tragen sie die langen für die „Baianas“ typischen Gewänder, Top und Rock oder einfach nur Bikini. Aber allen Frauen aus Bahia sagt man nach, sie seien gesegnet von einer unerklärlichen Schönheit. Das mag daran liegen, dass sich hier die ganze Welt miteinander vereinte: Europäer, Afrikaner, Indios. Oder einfach nur an der Ausstrahlung, die ihnen die paradiesische Kulisse aufs Gesicht zaubert. Über die Schönheit der Baianas sind schon ganze Bücher geschrieben worden, vor allem vom Altmeister Jorge Amado. Das DFB-Team wird auf jeden Fall einiges zu tun haben, um die Jungs auf das Runde auf dem Platz zu fokussieren.

Viele Brasilianer zieht es, wann immer es möglich ist, an den Strand. Zum Ballspielen, Sonnen – oder einfach nur zum Spazierengehen

Foto: Getty Images

2. Die Strände

Ausgerechnet dort, wo die Elf ihr Camp bezieht, liegen einige der schönsten Strände Brasiliens: Trancoso, Praia do Espelho, Porto Seguro, Praia do Curuípe, Praia de Itacimirim, Coroa Vermelha oder Taperapuã. Wer nun denkt, dass sich unsere Jungs da doch prima erholen können zwischen den Spielen, ist noch nie in Brasilien gewesen. Denn schneller als man gucken kann, findet man sich dort am Strand inmitten von fröhlichen Brasilianern wieder: Einer holt das Bier raus, der andere ein Musikinstrument – und schon beginnt eine herrliche Strandparty, die einen alles andere vergessen lässt. Morgen? War da was?

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3. Der Bahia-Lifestyle

Über den Baiano erzählt man sich im Rest Brasiliens so allerhand. Nicht alles wurzelt in Erfahrung, vieles vielleicht auch im Neid, doch das eine oder andere lässt sich auch als Tourist beobachten. Der Baiano, so heißt es also, habe die Arbeit nicht unbedingt erfunden, dafür aber die Pausen. Und die verbringt er gern am Strand, schaut den Mädels hinterher, zieht abwechselnd an seinem Joint und dem Strohhalm in der Kokosnuss und lässt alles ganz langsam angehen. „Tranquilo” – nur mit der Ruhe! – dürfte denn auch eine der ersten Vokabeln sein, die Jogis Jungs in Bahia lernen. Bleibt zu hoffen, dass sie daraufhin nicht auch auf dem Spielfeld das Tempo drosseln.

Jogi Löw (hier mit Bastian Schweinsteiger) muss in Brasilien vor allem auf eins achten: dass seine Jungs konzentriert bleiben

Foto: dpa picture alliance

4. DER ENTDECKERGEIST

Die Region, in der die Nationalmannschaft ihr Camp bezieht, ist stark mit der brasilianischen Entdeckungs- und Eroberungsgeschichte verbunden: An einem dieser Strände betrat der Portugiese Pedro Alvares Cabral am 22. April 1500 zum ersten Mal brasilianischen Boden – der Rest ist Geschichte. Doch bis heute haftet den Orten ein spezieller Spirit an. Wer hierherkommt, wird kaum seinen eigenen Entdeckerdrang unterdrücken können – sei es auch nur, um die beste Strandbar zu finden. Und die eine oder andere Eroberung soll so mancher neuzeitige Europäer hier schließlich auch schon gemacht haben.

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5. Die Cocktails

Es ist kein Klischee: Caipirinha gibt es in Brasilien wirklich an jeder Ecke, oder besser Caipiroska, die Variante mit Wodka statt dem brasilianischen Zuckerrohrschnaps Cachaça. Da wird es schwer, zu widerstehen. Vor allem nicht in Porto Seguro, wo sich in der „passarela do alcool“ – eine Art Alkohol-Promenade – ein Cocktailmixer an den nächsten reiht. Wer am nächsten Tag nichts Wichtiges vorhat, probiert an einem der Buden einen Capeta – einen Cocktail mit Guaraná, Kakaopulver, Zimt, Kondensmilch und Wodka.

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6. Die Küche

Man kann nur hoffen, dass sich Jogis Jungs niemals in eine Churrascaria verlaufen. In diesen Grillrestaurants gibt es nämlich so viel Fleisch, wie der Magen fasst – und das in der Regel von einer Qualität, von der man in Deutschland nur träumen kann. Fakt ist auch: Wer hier versackt, wird in den Tagen darauf nicht sehr beweglich sein. Aber selbst wenn es gelingen sollte, einen großen Bogen um die Churrascarias zu machen: Den Köstlichkeiten, mit denen die Küche Bahias zusätzlich noch aufwartet, entkommt man nicht: Acarajé zum Beispiel, leckere Bällchen aus Bohnenmus und Krabben, die in heißem Palmöl fritiert und an nahezu jeder Straßenecke verkauft werden.

7. Die Wale

Jeden Sommer kommen Buckelwale an die Küste vor Bahia, um ihre Jungen zur Welt zu bringen – und sich von Touristen beobachten zu lassen. Und denen bieten sie so einiges: Buckelwale sind wahre Showtalente. Sie springen so hoch, dass zwei Drittel ihres Körpers aus dem Wasser ragen. Singen können sie auch noch – zwischen 10 und 20 Minuten dauert so eine Buckelwal-Arie eines Männchens – und den Profifußballer muss man erst noch backen, der sich von so einem Walspektakel nicht ablenken lässt. Die Saison beginnt in der Regel ab der zweiten Julihälfte, aber in den letzten Jahren wurden die Wale auch schon viel früher vor der Küste gesichtet.

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Bloss nicht...

... wunschlos nach Salvador de Bahia fahren. Denn kaum ist man da, wird einem schon ein buntes Bändchen um das Handgelenk gebunden, die sogenannte „fitinha“ – und zwar mit genau drei Knoten, wobei jeder für einen Wunsch steht, den man in diesem Moment für sich formulieren sollte. Wer dann keinen hat, steht dumm da. In Erfüllung gehen die Wünsche allerdings erst, wenn sich das Band von selbst vom Handgelenk löst. Und das kann eine Weile dauern.

... gleich aufgeben, sollte es mal schwierig werden. In Brasilien gibt es nämlich immer einen „jeitinho“, einen Ausweg – nicht immer legal, zuweilen listig, immer aber: typisch brasilianisch.

... die Sicherheitshinweise in Ihren Reiseführern ignorieren. Trotz vieler Verbesserungen in den letzten Jahren ist Kriminalität nach wie vor ein großes Problem in Brasilien. Am besten nie viel Bargeld mitnehmen und Kreditkarten und Schmuck im Hotelsafe lassen.

... die Sicherheitshinweise in Ihren Reiseführern ignorieren. Trotz vieler Verbesserungen in den letzten Jahren ist Kriminalität nach wie vor ein großes Problem in Brasilien. Am besten nie viel Bargeld mitnehmen und Kreditkarten und Schmuck im Hotelsafe lassen.

... unaufmerksam durch Brasília bewegen. So schön die Gebäude von Oscar Niemeyer auch sind: immer auch auf die Straße achten! Denn diese Stadt wurde nun mal nicht unbedingt für Fußgänger, sondern in erster Linie für Autofahrer gebaut – und die geben hier ordentlich Gas, Zebrastreifen werden in der Regel ignoriert.

... am Strand auf das Bikini-Oberteil verzichten. Brasilianerinnen stehen zwar auf knappe Bademode, aber oben ohne gilt außerhalb der Karnevalssaison als Erregung öffentlichen Ärgernisses.


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