Spitzel, Späher und Spione

Die 7 spannendsten Spionagemuseen der Welt

Die Spionage hat eine lange Geschichte – und viele Geheimnisse. Doch manche haben es aus dem Dunkeln ins Licht der Öffentlichkeit geschafft. Und einige sogar in die Vitrinen von Museen: Spionagemuseen erfreuen sich auf der ganzen Welt großer Beliebtheit. TRAVELBOOK stellt die spannendsten von ihnen vor.

Cornelia Tomerius Von Cornelia Tomerius

Wer schon einmal im Spionagemuseum in Oberhausen war, dürfte sich vielleicht über die allgemeine Empörung nach dem jüngsten Abhörskandal gewundert haben. Denn dort lernt der Besucher, wie die Arbeit der Geheimdienste in den Alltag der Bürger dringt. Lernt, was technisch alles möglich ist. Und lernt, dass man in der Welt der Spione und Spitzel vor allem mit einem rechnen muss: mit allem.

„Top Secret” in Oberhausen ist die weltweit umfangreichste Ausstellung zur Geschichte der Spionage, aber längst nicht die einzige, die Licht ins Dunkel derer bringt, die im Verborgenen spitzeln und lauschen. Die Methoden und Machenschaften von KGB & Co. faszinieren nämlich nicht nur Drehbuchschreiber und Kinogänger, sondern auch Kuratoren und Museumsbesucher auf der ganzen Welt.

Dabei sind manche Sammlungen jedoch so geheim, dass sie nicht jeder sehen darf. Wer zum Beispiel das Spionagemuseum in Nanjing in China besuchen will, muss „sauber” und chinesisch aussehen, so stellte die Museumsleiterin nach der Eröffnung 2009 klar, Ausländer müssen draußen bleiben. Denn die Exponate – darunter zum Beispiel eine als Lippenstift getarnte Mini-Pistole – gelten als zu brisant für die Augen von Ausländern.

Noch einen Schritt weiter geht die CIA mit seinem Museum im Hauptquartier in Langley, Virginia, wo der US-Geheimdienst 3500 Exponate hortet, darunter diverse Handbücher der al-Qaida: Hier darf niemand rein, der nicht zum Stab gehört. Aber ganz so geheim ist die Ausstellung dann doch nicht. Im Internet ist ein Teil der Sammlung einsehbar, zu der seit Neuestem auch die Waffe von Osama bin Laden gehört: die AK-47, die man neben seiner Leiche fand. „The coolest museum you’ll never see”, das coolste Museum, dass Sie niemals sehen werden, nennen CIA-Mitarbeiter den Ort in ihrer Mitte.

Da ist es schon fast ein Wunder, dass ausgerechnet der US-Nachrichtendienst NSA sein Museum der Öffentlichkeit öffnet: In unmittelbarer Nachbarschaft zu ihrem Hauptquartier Fort Meade, Maryland, präsentiert es alte und neue Codiermaschinen und macht kein Geheimnis daraus, wie die Spitzel einst an ihre Informationen kamen. 50.000 Besucher registriert der NSA jährlich. Jetzt dürften es ein paar mehr werden: Denn der NSA-Skandal war natürlich die beste Werbung, die sich ein kleines Museum nur wünschen kann.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie und tauchen Sie ab in die dunkle Welt der Spitzel und Spione!

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