Einwohner, Regierung, Wirtschaft

Die wichtigsten Fakten über die Philippinen

Tai­fun „Haiyan” brach­te Zer­stö­run­g und Leid über die Phil­ip­pi­nen. Doch was wis­sen wir über das Land? Die wich­tigs­ten Fak­ten zum In­sel­staat.

  • Land: Nur 880 der 7000 In­seln, aus de­nen das Land be­steht, sind be­wohnt. Die Hauptstadt Ma­ni­la liegt auf der größ­ten In­sel Lu­zon. Mit 300.000 Qua­drat­ki­lo­me­tern sind die Phil­ip­pi­nen et­was klei­ner als Deutsch­land.​
  • Leu­te: 105 Millionen Men­schen le­ben auf den Phil­ip­pi­nen, da­von 11,5 Millionen in Ma­ni­la. Amts­spra­chen sind Fi­li­pi­no und Eng­lisch. Es gibt 100 in­di­ge­ne Stäm­me.​
  • Re­gie­rung: Nach dem En­de der Mar­cos-Dik­ta­tur 1986 wur­den die Phil­ip­pi­nen wie­der Präsidi­al­re­pu­blik. Re­gie­rungs­chef ist Be­ni­gno „Noyn­oy” Aqui­no III. (53), Sohn von Ex-Prä­si­den­tin Cora­zon Aqui­no.​

  • Wirt­schaft: Im Norden exportorientierte Industrie (Textilien, Elektronik). Der Süden ist eher landwirtschaftlich geprägt. 30 Millionen Men­schen le­ben in Ar­mut – von weniger als 1,50 Eu­ro am Tag. Das Brut­to­in­lands­pro­dukt je Ein­woh­ner lag 2012 bei 1975 Eu­ro (zum Vergleich: Deutsch­land 32.281 Eu­ro). Wich­ti­ger Wirt­schafts­fak­tor sind die 10 bis 20 Millionen Fi­li­pi­nos, die im Aus­land ar­bei­ten und re­gel­mä­ßig Geld (2009: 17 Milliarden US-Dol­lar) in die Hei­mat über­wei­sen.​

  • Re­li­gi­on: 83 Prozent Ka­tho­li­ken, 8 Prozent an­de­re Chris­ten, 5 Prozent Mus­li­me. Es ist das größ­te christ­lich ge­präg­te Land Süd­ost­asi­ens, was auf die Ko­lo­ni­al­macht Spa­ni­en zu­rück­geht.​
  • Tour­i­smus: Tro­pen-Wäl­der, Traum­strän­de, Ko­ral­len­rif­fe und ma­le­ri­sche Reisterrassen lo­cken jähr­lich mehr als 3 Millionen Be­su­cher an, die meis­ten kom­men aus den USA.​
  • Na­me: Der spa­ni­sche Ent­de­cker Ruy López de Vil­lalo­bos be­nann­te das Ar­chi­pel 1534 nach dem spa­ni­schen Kö­nig Phil­ipp II. (1527-1598).​
  • Fuß­ball: Na­tio­nal­trai­ner ist der Deut­sche Micha­el Weiß (48). Der ehe­ma­li­ge Tor­hü­ter des FK Pir­ma­sens trai­niert die Num­mer 137 der FI­FA-Welt­rang­lis­te seit 2011.​

Hier können Sie helfen!

BILD hilft e.V. – „Ein Herz für Kinder“


„Ein Herz für Kinder“ hilft den kleinsten Opfern des Taifuns!


Spendenkonto: 067 67 67
Stichwort: Taifun
Deutsche Bank Hamburg
BLZ 200 700 00
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00
BIC: DEUTDEHH

Hier können Sie auch direkt online spenden, z.B. über PayPal.

Bohol

Die Insel: In Bohol spielt der Tourismus eine große Rolle. Bekannt ist das Archipel für zahlreiche Naturschätze sowie die Chocolate Hills – jene verblüffende Hügellandschaft in der Inselmitte.

Das Erdbeben: Erst im Oktober wurde Bohol von einem starken Erdbeben erschüttert, bei dem 220 Menschen starben und Hunderttausende ihr Obdach verloren. Zum Zeitpunkt des Taifuns lebten daher 350.000 Menschen in Zeltstädten.

Der Taifun: Die Zerstörungen sind mancherorts sehr stark. Da Bohol seinen Strom aus dem stark vom Taifun getroffenen Leyte bezieht, sind jetzt viele Bewohner ohne Elektrizität, mancherorts gibt es Strom in Intervallen. Handys werden an diversen Stationen bei der Municipal Hall geladen. Doch der fehlende Strom ist ein großes Problem, so müssen etwa in den Geschäften Lebensmittel aus Kühltruhen weggeworfen werden, weil sie verderben.

Boracay

Die Insel: Boracay ist eine der beliebtesten Ferieninseln der Philippinen und gerade mal sieben Kilometer lang und vier Kilometer breit. Der White Beach gilt als einer der schönsten Strände der Welt.

Der Taifun: Die Insel hatte Glück im Unglück. Nach den Prognosen sollte der Sturm die Insel direkt treffen, doch dann ist er nach Süden abgedreht, nur die Ausläufer trafen auf die Insel. Die Schäden halten sich demzufolge in Grenzen, dennoch wurden viele Wohnhäuser zerstört. Zudem gibt es Probleme mit der Elektrizität und dem Internet. Den Generatoren, die in den Hotels Strom erzeugen, dürfte ebenfalls bald der Sprit und Diesel ausgehen. Beim einzigen Bankomaten auf der Insel stehen Hunderte Menschen Schlange. Das Geld wird knapp. Viele Touristen sitzen fest.

Cebu

Die Insel: Cebu liegt in der Mitte der Visaya-Inseln. Die Insel ist 200 Kilometer lang und 40 Kilometer breit und bekannt für ihre Korallengärten. Mit Cebu-City liegt hier auch die älteste Stadt des Landes.

Der Taifun: Betroffen ist vor allem der Norden der Insel. Die Stadt Bogo gleicht einem Trümmerfeld. Hier riss der Taifun Dächer von den Häusern, Stühle wurden durch die zerborstenen Fenster ins Freie gewirbelt. Straßen sind blockiert und Telefon- und Handyverbindungen unterbrochen. Die Stromleitungen werden frühestens in ein paar Wochen wieder funktionieren.

Reisewarnung:
Das Auswärtige Amt rät vor nicht notwendigen Reisen in den Norden von Cebu ab.

Reise planen

  1. Hotel
  2. Mietwagen
  3. Bahn
  • Hotelsuche
    powered by
    Hotel-Suche
    Reisetermin
    Formular absenden
  • Suche Mietwagen
    powered by
    Mietwagen-Suche
    Abholort
    Rückgabeort
    Abholdatum
    Rückgabedatum
    Formular absenden Weitere Optionen
  • Suche Bahn
    powered by
    Bahn-Suche
    Von
    Nach
    Hinfahrt
    Rückfahrt
    Formular absenden Weitere Optionen