Die besten Tattoos, die perfekten Wellen, der schönste Honeymoon

11 ziemlich gute Gründe für Tahiti und Co.

Wenn es so etwas gibt wie den perfekten Sehnsuchtsort, dann kommt Tahiti diesem Ideal schon sehr nah. Und wenn nicht dieses Eiland, dann die vielen anderen Inseln von Französisch-Polynesien. Doch das französische Überseegebiet, zu dem neben Tahiti auch Bora Bora gehört, hat weit mehr zu bieten als gutes Wetter und Blumenketten zur Begrüßung. TRAVELBOOK hat mal elf zusammengetragen.

1. Die schönste Lagune der Welt sehen

Sie gilt als die schönste der Welt: die Lagune von Bora Bora. Also nicht's wie hin! Und staunen: Das Wasser scheint in zahlreichen Türkis- und Grüntönen regelrecht zu leuchten und im Hintergrund steigen die vulkanischen und unverwechselbaren Berge der Hauptinsel Bora Bora empor. Am besten genießt man den atemberaubenden Anblick von einer Motu aus – so nennt man die kleinen Sandinseln, und auf denen sich häufig auch Hotels befinden.

So sieht sie also aus, die schönste Lagune der Welt

Foto: Lucien Pesquie

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2. Zur Mutter aller Tattoos

Hierzulande hat fast jeder unter 35 eins, aber die wenigsten wissen, wo es eigentlich herkommt: „Te tatau“, so der tahitische Begriff, aus dem das englische Wort Tattoo wurde – nachdem James Cook & Co. im 18. Jahrhundert von ihren Pazifikreisen sichtlich gezeichnet, nämlich mit Tättowierungen am eigenen Körper, zurück nach Europa kamen. Heute sind Tattoos aus Tahiti ein beliebtes und bleibendes Urlaubssouvenir. Denn hier in Polynesien liegt die Wiege der Körperkunst, genießen Tätowierer großes Ansehen. Die Kunden müssen auch keine großen Qualen mehr erleiden: War die traditionelle Methode mit Zackenkamm und Tinte recht schmerzhaft und langwierig, kommen heute sterile Nadeln und elektrische Maschinen zum Einsatz.

Tahitische Tattoos sind nicht nur Körperschmuck, sondern erzählen Geschichten

Foto: Le Bacon

3. Eine eigene Insel mieten

Wenn man so will, ist jeder Overwater-Bungalow schon eine Insel für sich: umgeben von Wasser und seinen Bewohnern eine geschlossene, kleine Welt. Wem das nicht reicht, der mietet eine komplette Insel an, etwa die Sofitel Bora Bora Private Island. Insgesamt 20 Bungalows, zehn Lodges, ein Panoramarestaurant, eine Bar sowie ein Spa stehen exklusiv den Mietern zur Verfügung – egal ob Einzelperson oder eine Gruppe von fünfzig. Kostenpunkt inklusive aller Transfers, Mahlzeiten, Champagner und Extras: 33.000 Euro.

Eigentlich auch Inseln für sich: Bungalows im Wasser auf der Sofitel Privatinsel

Foto: Sofitel Bora Bora Private Island

Sie wollen eine Insel mieten? Hier finden Sie acht weitere mietbare Eilande auf der Welt

4. Verliebt, verlobt, verheiratet

Keine Frage, es gibt wohl kaum einen romantischeren Ort auf der Welt für Honeymoon und Flitterwochen: Tahiti & Co. sind ein Eldorado für Verliebte – und die Tourismusindustrie ist auch bestens eingestellt auf die verklärt guckende Klientel. So hat sie neben zahlreichen romantischen Honeymoon-Suiten natürlich diverse Trauzeremonien im Angebot. Die spannendste führt unter Wasser – und lässt die Verliebten nach einer 20-minütigen Zeremonie mit Taucherglocke und Korallenringen frisch vermählt auftauchen: im Hafen der Ehe. Lesen Sie hier mehr.

Die Unterwasserhochzeit auf Bora Bora hat nur einen Haken: Küssen geht leider nicht

Foto: Bora Bora Underwater Wedding

5. Die perfekte Welle reiten

Die Wellen von Teahupoo auf Tahiti gelten unter Wellenreitern als die größten der Welt – und der Legende nach wurde sogar das Surfen in Tahiti erfunden. Wie dem auch sei, Fakt ist, dass die Surfspots von Tahiti, Moorea und Huahine zu den besten der Welt zählen. Und jedes Jahr im August findet mit dem Billabong Pro in Teahupoo einer der spektakulärsten und gefährlichsten Surf-Wettkämpfe des Jahres statt. Für Profis, only.

Adrenalin pur: die Wellen von Teahupoo

Foto: B. Thouard

Die besten Hotels auf Moorea

6. Mit schwarzen Perlen schmücken

Neben dem Tourismus ist die Perlenzucht der zweite wichtige Wirtschaftssektor von Französisch-Polynesien und der Hauptexportartikel. Denn die Tahitiperle variiert in ihrer Farbe von anthrazit bis tiefschwarz und ist so besonders wie weltberühmt. Keine Frage, dass man Tahiti & Co. kaum verlassen kann, ohne eine echte schwarze Perle als Souvenier. Wohl bekanntester Perlenzüchter ist übrigens Robert Wan, dessen hochwertige Kreationen in ausgesuchten Geschäften auf den Inseln zu kaufen sind.

So erntet man eine schwarze Perle

Foto: Le Bacon

7. Das Schönheitsgeheimnis lüften

Seit zweitausend Jahren bewahrt das Mōno'i, welches im Französischen zu Monoï wurde, die Schönheit der tahitianischen Frau, die es täglich zur Haut- und Haarpflege benutzt – und ein ebenso beliebtes Mitbringsel ist wie Tahiti-Perle und Tattoo. Das traditionelle Schönheitsmittel besteht aus einer feinen Rezeptur von zwei typisch polynesischen Produkten: der Kokosnuss und der Tiare Tahiti-Blüte. Bei manchen Herstellern kann man sogar Kurse belegen, um eigene Kreationen mit Monoï zu entwickeln.

Kosmetik aus eigener Herstellung

Foto: G. Boissy

8. Das Hinterland entdecken

Das Inselparadies bietet nicht nur traumhafte Strände, sondern auch faszinierende Landschaften dahinter. Spektakulär ist die Natur beispielsweise auf Moorea. Sobald man sich dieser Insel mit der Fähre nähert, fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt. Bei der Fahrt ins Inselinnere drängen sich Gedanken an „Jurassic Park“ auf und die atemberaubenden Ausblicke auf tiefgrüne Berge und Schluchten, weite Ananasfelder sowie die türkisfarbene Lagune sind unbeschreiblich.

Hinter dem Strand geht's weiter: etwa in das Hinterland von Moorea

Foto: T. McKenna

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9. Luxus-Vanille schmecken

Luxus wird auf den Inseln Französisch-Polynesiens bekanntlich groß geschrieben. Und so wundert es wenig, dass hier sogar die Vanille ein „Luxus-“ verpasst bekam. Aber die seltene Schote hat es tatsächlich in sich: Wegen ihrer Fülle an Polyphenolen mit Anti-Radikalen und Zellschutzwirkung wird sie für zahlreiche Kosmetikprodukte verwendet. Auch Parfüm wird daraus gemacht. Besonders begehrt ist die Pflanze allerdings unter Gastronomen und Patisseuren. Manche reisen gar persönlich aus Paris nach Tahiti und dann weiter auf die Insel Taha’a, Hauptanbauort und daher auch „Vanilleinsel“ genannt, um die begeherten Schoten zu holen.

Der Mercedes unter den Vanilleschoten: die Tahiti-Vanille

Foto: T. McKenna

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10. Auf den Spuren Paul Gaugins wandeln

Wer Kunst liebt, kann natürlich dorthin fahren, wo die wertvollen Bilder hängen. Oder aber er da hin, wo sie einst entstanden. Im Fall des französischen Postimpressionisten Paul Gauguin macht das besondere Freude, verbrachte er doch – nach dem dramatischen Ende seiner WG-Zeit mit Vincent Van Gogh, der danach kein vollständiges Ohr mehr hatte – die meiste Zeit in Französisch-Polynesien: erst auf Tahiti, dann auf Hiva Oa, wo er im Mai 1903, erst 54-jährig, verstarb. Heute findet man dort neben seinem Grab auch das „Maison du Jouir“ - eine Rekonstruktion des Wohnhauses Gauguins sowie das 2003 eröffnete Paul Gauguin Kulturzentrum. Auf Tahiti gibt es außerdem in Papeari ein Gauguin Museum.

Mit seinen Bildern aus der Südsee wurde Paul Gaugin weltberühmt

Foto: Getty

11. Ufi, Taro und Poisson Cru

Schon mal Poisson Cru probiert? Der in Limone und Kokosmilch eingelegte Tunfisch ist eine Spezialität, die Sie unbedingt probieren müssen – um sich hernach vermutlich ein Leben lang danach zu verzehren. Denn so richtig gut schmeckt Poisson Cru natürlich nur auf Tahiti & Co. Überhaupt steht der Fisch im Mittelpunkt der polynesischen Küche. Und daneben: all die zahlreichen exotischen Früchte mit ihren lustigen Namen. Kostprobe gefällig? Bitteschön: „Taro“, „Tarua“ und „Ufi“ – so heißen ein paar der Knollenfrüchte der Inseln.

Poisson Cru, das Nationalgericht der Tahitianer

Foto: T. McKenna

Die besten Restaurants von Französisch-Polynesien

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