Great Barrier Reef in Gefahr

Ist dieses Naturwunder in 16 Jahren zerstört?

Anlässlich der Klimakampagne „Earth Hour” von WWF ist Anfang März ein neuer Bericht zum Great Barrier Reef in Australien erschienen: Der Klimawandel stellt eine Gefährdung für das Weltnaturerbe dar, die bis 2030 sogar ein Aussterben der Korallen bedeuten könnte.

Das weltberühmte Great Barrier Reef ist mehr als 300.000 Quadratkilometer groß und rund 2300 Kilometern lang. Der riesige Touristenmagnet zieht jedes Jahr etwa zwei Millionen Touristen zum Tauchen und Schnorcheln an. Meeresforscher wiesen bereits einige Male darauf hin, dass das Naturphänomen durch den Klimawandel und Umweltverschmutzung stark bedroht ist: In den vergangenen 30 Jahren verlor es Wissenschaftlern zufolge mehr als die Hälfte seiner Korallen.

Doch die jüngste Meldung ist noch alarmierender: Wenn nicht grundlegende Maßnahmen zu seiner Rettung getroffen werden, könnte das Paradies 2030 endgültig zerstört sein.

IRREPARABLE SCHÄDEN DROHEN

Das Great Barrier Reef an der australischen Ostküste befinde sich an einem Wendepunkt, erklärte Meeresforscher Ove Hoegh-Guldberg von der Universität Queensland in einem Anfang März veröffentlichten Bericht anlässlich der Klimakampagne „Earth Hour” von WWF (World Wide Fund For Nature). Der Forscher erforscht das Korallenriff und den Klimawandel bereits seit 25 Jahren und hat zahlreiche wissenschaftliche Abhandlungen darüber verfasst.

Hoegh-Guldberg warnt: Der Anstieg des CO2-Ausstoßes und die Erderwärmung gefährden  das Weltnaturerbe nachhaltig. Werde nichts dagegen unternommen, drohe bis zum Jahr 2030 ein Verlust der Korallen. Die Meereserwärmung hat nämlich unter anderem die sogenannte „Korallenbleiche“ zur Folge, das Ausbleichen der Steinkorallenstöcke, was zum Absterben der Korallen führt. „Und ohne die Korallen gibt es keinen Fisch, und ohne Fisch und Korallen gibt es keine Milliarden-Dollar-Tourismusindustrie“, heißt es in dem Bericht. Denn sterben die Korallen ab, verringert sich die Artenvielfalt und ganze Ökosysteme können zusammenbrechen.

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Die Klimaveränderung liegt Hoegh-Guldberg zufolge nun größtenteils in der Hand der Politiker. Sie müssten dafür Sorge tragen, dass die Kohlenstoffbelastung der Atmosphäre verringert und die Nutzung von erneuerbaren Energien vorangetrieben wird.

„JEDER KANN KLIMA“

Die Möglichkeit, selbst einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, bietet das Motto der achten WWF Earth Hour am 29. März 2014: „Jeder kann Klima!“. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsaktion, die 2007 ins Leben gerufen wurde und weltweit Millionen Menschen dazu motivieren soll, umweltfreundlicher zu leben. Um ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten zu setzen, sollen an diesem Tag überall auf der Welt um 20:30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter ausbleiben. Unter anderem werden das Empire State Building in New York City, Sidney's Opernhaus und das Brandenburger Tor in Berlin im Dunkeln bleiben. 

Sehen Sie dazu das Video:


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