Weltweite Ernährungsstudie

In diesen Ländern isst man am gesündesten

Eine neue Studie hat in mehr als 100 Ländern weltweit untersucht, wie gesund – oder ungesund – sich die Menschen dort ernähren. Das Ergebnis überrascht, denn auf Platz 1 landete ausgerechnet: Holland. TRAVELBOOK erklärt, warum unsere Pommes-vernarrten Nachbarn so gut abgeschnitten haben – und welche Länder im Top-Ranking noch vertreten sind.

Frietjes speciaal, Pommes mit Mayonnaise und Ketchup, das Ganze mit rohen Zwiebeln gemischt – so lieben die Holländer ihre Fritten. Und so gibt es sie an Imbissbuden oder in Fastfood-Restaurants an fast jeder Ecke zu kaufen. Wahlweise mit Frikandel, einer Art Fleischrolle in der Form einer Bratwurst. Oder mit frittierter Scholle. Klingt nicht gerade gesund. Und doch müssen die Holländer irgendwas genau richtig machen beim Essen, denn sie leben im Land mit der gesündesten Ernährung der Welt.

Das hat eine Studie der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam ergeben, die das Essverhalten und die Ernährungsbedingungen der Menschen in 125 Ländern untersucht und miteinander verglichen hat. Die Forscher haben laut einem Bericht der britischen „Daily Mail“ überprüft, wie gut die Qualität des angebotenen Essens ist und wie viele Menschen unter ernährungsbedingten Krankheiten leiden. Aber auch, ob es überhaupt genug zu essen in einem Land gibt und inwieweit die Einwohner sich die Lebensmittel dort leisten können, war Teil der Studie. Da überrascht es kaum, dass vor allem ärmere Länder, die meisten in Afrika, zu den ungesündesten der Welt zählen.

Aber warum isst man grade in den Niederlanden so besonders gesund?

Den Spitzenplatz belegt Holland wegen seiner vergleichsweise niedrigen Lebensmittelpreise und einer geringen Diabetesrate. Zudem haben die Holländer eine größere Vielfalt bei den Produkten als andere untersuchte Länder.

Platz 2 und 3 im Ranking belegen Frankreich und die Schweiz. Deutschland ist unter den Top 10 der Länder mit der gesündesten Ernährung nicht vertreten, dennoch sind die Bedingungen laut Oxfam hier als gut einzustufen. Nur ein nicht-europäisches Land zählt zu den besten 10: Australien. Die USA dagegegen haben es nicht mal unter die Top 20 geschafft.

Die schlechtesten Ernährungsbedingungen weltweit herrschen laut Oxfam im Tschad. Das Essen in dem zentralafrikanischen Binnenland weist einen geringen Nährwert auf, ist teuer und wird unter unter schlechten hygienischen Bedingungen hergestellt bzw. verarbeitet. Zudem ist jedes dritte Kind unterernährt. Ähnlich schlecht sieht es in Äthiopien, Angola und weiteren akfrikanischen Staaten aus. Auch der Jemen zählt zu den Ländern mit den schlechtesten Ernährungsbedingungen.

Niederlande nicht überall gut

Holland hat zwar den Gesamtsieg geholt, konnte allerdings nicht in allen Bewertungskriterien punkten. Vor allem beim Thema Übergewicht hat unser Nachbarland gar nicht gut abgeschnitten. Fast ein Fünftel der Bevölkerung hat einen Body-Maß-Index von mehr als 30. Zum Vergleich: Normalgewichtige haben einen Index zwischen 18 und 25.

Viele Holländer sind also zu dick. Wo wir wieder beim Thema Pommes wären....

Wo die Menschen am gesündesten essen

Diese Länder bieten die besten Bedingungen weltweit im Bereich Ernährung:

1. Niederlande

2. Frankreich

3. Schweiz

4. Dänemark

5. Schweden

6. Australien

7. Belgien

8. Irland

9. Italien

10. Portugal

Schlechte Ernährungsbedingungen

In diesen Ländern herrschen weltweit die schlechtesten Ernährungs-Bedingungen:

1. Tschad

2. Angola

3. Äthiopien

4. Madagaskar

5. Jemen

6. Niger

7. Burundi

8. Mosambik

9. Simbabwe

10. Sierra Leone



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