Laut Business-School-Ranking

Die schlaueste Stadt der Welt ist...

... Tokio. Die japanische Metropole ist von der Managementschule IESE Business School zur klügsten Stadt weltweit gekürt worden. 135 Städte wurden in insgesamt zehn Kategorien unter die Lupe genommen. TRAVELBOOK zeigt, welche das sind, was Japans Hauptstadt so besonders intelligent macht – und wo Europa im Ranking steht.

In der Metropol-Region Tokio tummeln sich auf einer Fläche von 13.572 Quadratkilometern 37,5 Millionen Menschen. Das sind knapp 2767 Einwohner pro Quadratkilometer. Genau wie in der bevölkerungsreichsten Stadt der Welt, Mexiko-Stadt. Hinzu kommen Gewimmel auf den Straßen und unzählige Wolkenkratzer. Aber trotzdem schaffte es Tokio jetzt auf den Spitzenplatz des Rankings der IESE Business School, die die zehn klügsten Städten weltweit gekürt hat. Und das sind, Trommelwirbel:
 
Platz 1: Tokio
Platz 2: London
Platz 3: New York
Platz 4: Zürich
Platz 5: Paris
Platz 6: Genf
Platz 7: Basel
Platz 8: Osaka
Platz 9: Seoul
Platz 10: Oslo

Die am besten bewerteten Hotels in Tokio finden Sie hier

Erstaunlich: Die Schweiz ist mit gleich drei Städten vertreten und führt die Studie als „intelligentestes“ Land an. Und auch sonst steht Europa mit insgesamt sechs Städten im Top-10-Ranking gut da. Bevor Sie nun Auswanderungspläne in Richtung Tokio oder Zürich schmieden, lesen Sie mal weiter, was diese Städte so klug macht.

Die Schweiz ist mit drei Städten – Zürich, Genf und Basel – im Ranking vertreten und damit das wohl intelligenteste Land der Welt

Foto: picture-alliance

Die am besten bewerteten Hotels in Zürich

Für das Ranking hat die Managementschule der spanischen Universität Navarra insgesamt 135 Städte in zehn Kategorien und mit 50 Faktoren unter die Lupe genommen. Wer denkt, dass es vor allem die Schulabschlüsse sind, die für den Intelligenzfaktor sorgen, liegt falsch. Bewertet wurde in den folgenden Kategorien (Details siehe auch Kasten rechts):

Regierung
Verwaltung
Stadtplanung
Technologie
Umwelt
Internationale Reichweite
Sozialer Zusammenhalt
Mobilität und Transport
Humankapital
Wirtschaft

Tokio konnte vor allem in Sachen Verkehr, Wirtschaft und Humankapital punkten und somit den Spitzenplatz ergattern. Die Arbeitslosenquote liegt laut der Wirtschaftssuchmaschine Ieconomics seit Jahren unter vier Prozent (im Vergleich zu Deutschland mit 6,7 Prozent), das Wirtschaftswachstum steigt konstant und der Verkehr ist mit einem gut ausgebauten Straßen- und Schienennetz an die dicht bevölkerte Stadt angepasst.

Doch geht es bei weitem nicht darum, nur in wenigen Kategorien oder gar einer einzigen gut abzuschneiden, argumentiert die Business School. Nie könne eine Stadt sich nur auf eine Kategorie stützen und z.B. einen fabelhaften Transport vorweisen, aber die Umwelt durch Abgase und Abholzung schädigen. Das prognostizierte auch schon Buchautor Jared Diamonds in seinem Weltbestseller „Kollaps“ 2005.

Es geht vielmehr um Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Nur die Städte, die vorausschauend planen und innovativ wie kreativ denken und dabei die Welt und die Umwelt einbeziehen, können sich den Machern der Studie zufolge weiterentwickeln und „schlau“ handeln.

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Die 10 Ranking-Kategorien

Regierung: Vorausschauend handeln die Städte, deren Führende die Bürger mit einbeziehen und gute Führungskräfte anheuern. Führend ist hier übrigens Auckland (Neuseeland).
 
Verwaltung: Wie kann man die Stadtverwaltung so effektiv wie möglich gestalten? Hier führt Tokio.
 
Stadtplanung:  Die ist günstig, wenn optimales Wachstum, Grünflächen, öffentlicher Raum und die Erreichbarkeit öffentlicher Einrichtungen vereint werden können. Berlin rangiert hier auf Platz eins.
 
Technologie: Entwicklungen fördern den Wettbewerb, die Qualität auf dem Arbeitsmarkt und damit letztendlich auch Nachhaltigkeit. London ist hier top.
 
Umwelt: Hier geht es um „grüne“ Gebäude, alternative Energie, effizientes Wassermanagement und das Vorgehen gegen den Klimawandel. Zürich, Genf und Basel sind die „grünsten“ Städte.
 
Internationale Reichweite: Nur die Städte, die auf dem weltweiten Parkett mittanzen, können vorankommen. Dabei hilft es, die Stadt als touristische und wirtschaftliche Marke im Ausland zu etablieren. London landete hier auf dem ersten Platz.
 
Sozialer Zusammenhalt: Hierbei werden u.a. die Einwanderung, Entwicklung von Gemeinden, die Fürsorge für ältere Menschen, das Gesundheitssystem und die öffentliche Sicherheit analysiert. Die führende Position in diesem Bereich hat Eindhoven (Holland) inne.
 
Mobilität und Transport: Untersucht wurde hier, wie der öffentliche Verkehr und das Straßensystem in den oftmals großen Städten aufgebaut und erreichbar ist. Hier führt Berlin.
 
Humankapital: Diese Rankingkategorie dreht sich darum, wie Städte sich selbst interessanter machen können, indem Sie Talente erkennen und fördern, Bildung verbessern und Kreativität sowie Forschung antreiben. Hier ist Tokio top.
 
Wirtschaft: Um die Ökonomie einer Stadt anzutreiben, bedarf es funktionierender Industrie, Innovationen und Unternehmergeist. Die Kategorie führt New York an.

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