Nach Taifun Haiyan

Philippinen werben wieder um Touristen

Das philippinische Fremdenverkehrsamt bittet darum, „gerade angesichts der Situation nach dem Taifun Haiyan eine Reise in das Land zu erwägen“. Denn der Tourismus sei eine wichtige Stütze der Wirtschaft. Die Infrastruktur an den touristischen Zielen sei intakt, und die Urlauber seien sicher.

Mehr als zwei Wochen ist es her, dass Taifun Haiyan Tod und Zerstörung über die Philippinen brachte. Bis zu 7.000 Menschen kamen ums Leben, Millionen wurden obdachlos, noch immer fehlt es an Nahrung und Wasser.

Neben Hilfsgütern und Spenden aus dem Ausland spielen beim Wiederaufbau der zerstörten Regionen auch die Einnahmen aus dem Tourismus eine tragende Rolle. Das Tourismusministerium bittet darum, dass Urlauber die Philippinen wieder in ihre Planung aufnehmen.

Die Befürchtung der Behörden: Der Tourismus, der sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Philippinen entwickelt hat, könnte durch die Katastrophe zum Erliegen kommen. Dabei seien beliebte Urlaubsregionen wie die Inseln Boracay nicht oder nur wenig betroffen, teilte das Tourismusministerium wenige Tage nach dem Rekordsturm mit. Hotels und touristische Einrichtungen blieben weiterhin geöffnet.

Die bei Urlaubern beliebtesten Inseln und Orte in der Region Visayas sind über die Flughäfen erreichbar: die Insel Boracay über die Flughäfen Kalibo und Caticlan, die Insel Cebu über den Mactan International Airport, die Insel Bohol über den Tagbilaran Airport, die Provinz Iloilo auf der Insel Panay über die Flughäfen Iloilo und Bacolod Silay sowie die Stadt Puerto Princesa in der Provinz Palawan über den städtischen Flughafen.

Ein Transportflugzeug fliegt über die besonders heftig verwüsteten Küstenstadt Tacloban. Hier werden noch immer viele Menschen vermisst

Foto: dpa Picture Alliance

Welche Gebiete Urlauber meiden sollten

Besonders schwer vom Taifun getroffen wurden Samar, Leyte, Negros Occidental, das nördliche Cebu, Masbate und Iloilo. Der Wiederaufbau könnte Monate dauern. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen in diese Gebiete deshalb ab.

2012 reisten circa 4,3 Millionen Touristen auf die Philippinen – ein Wachstum von knapp 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Urlauber kommen laut Auswärtigem Amt aus dem asiatischen und amerikanischen Raum. Für deutsche Urlauber spielen die Philippinen als Reiseziel bisher noch keine große Rolle. Knapp 70.000 Bundesbürger verbrachten nach Angaben des philippinischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt ihren Urlaub im Jahr 2012 in dem südostasiatischen Land.


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