Urlaub, wo der Pfeffer wächst

Sansibar – die würzigste Insel der Welt

Haben Sie die Nase voll von Kälte, Regen und Herbststürmen? Dann gehen Sie dahin, wo der Pfeffer wächst – nach Sansibar!

Von Hans Schloemer

Die Gewürzinsel liegt 40 Kilometer vor der Küste von Tansania. Ein Traumziel für Naturliebhaber, Taucher und Romantiker. Reich wurde die Insel mit Gewürzen. Nelken, Kardamom, Pfeffer, Ingwer und Muskatnuss – auf Sansibar wächst das alles im Überfluss. Und betört die Sinne der Besucher…

Bade- und Taucherparadies

Die Strände Sansibars sind wahr gewordene Kitschpostkarten. Der Sand ist fein wie Puderzucker, das Meer hat ganzjährig eine Badewannentemperatur von 27 Grad. Mangapwani Beach im Westen der Insel ist so ein Traumstrand.

Oder Muyuni im Nordosten, einsam und idyllisch und darum ideal für echte Robinson-Gefühle. Wer mehr Action braucht, wird in Nungwi glücklich.

Gleich nebenan liegt Kendwa – hier werden in Vollmondnächten Strandpartys gefeiert.

Frauen aus dem Westen sollten sich dort nicht zu freizügig geben. 80 Prozent der rund eine Million Einwohner sind Muslime.

Für Taucher ist Sansibar ein Hotspot. Unter Wasser kann man bis zu 60 Meter weit sehen, Baracudas, Delfine und Thunfische beobachten.

Überall auf der Insel finden sich Tauchzentren, die Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten.

Ideal für Schnorchler: In den seichten Korallengärten in Küstennähe tummeln sich Tropenfische in allen Farben des Regenbogens.

Besonders spektakulär ist die Unterwasserwelt von Mnemba Island, einer von 50 kleineren Inseln um Sansibar.

Auf Prison Island, einst eine Gefangeneninsel für Sklaven, lebt heute eine Riesenschildkröten-Kolonie. Unbedingt auch auf einen Drink in die „Prison Bar“ gehen.

Essen & Ausgehen

Schon mal auf einem fliegenden Teppich zu Abend gegessen? Ein Dinner im „Tower Top Restaurant“ des Emerson's & Green-Hotels in Stone Town kommt diesem märchenhaften Erlebnis nahe. Man sitzt in gut 30 Meter Höhe auf flauschigen Perserteppichen und blickt über Minarette und Hindutempel bis zum Indischen Ozean. Stone Town, Sansibars Hauptstadt, ist Unesco-Weltkulturerbe.

Die Altstadt gleicht einem Labyrinth aus engen Gassen. Besonders zauberhaft sind die aufwendig geschnitzten Eingangstüren und die bunten persischen Glasfenster.

Fragen Sie nach dem Weg zum „Mercurys“, einer Bar an der Kenyatta Road, in der Nähe des Fähranlegers. Hier wird dem berühmtesten Sohn der Insel gehuldigt: „Queen“-Sänger, Freddie Mercury. 1946 wurde er als Farrokh Bulsara in Stone Town geboren.

Einkaufen

Je näher man beim Streifzug durch Stone Town dem Darajani-Markt kommt, desto belebter sind die Gassen.

Die Markthalle muss man einfach erlebt haben. Hier vermischt sich der Orient mit Afrika.

 „Jambo, my friend“, rufen die Händler und würden einem gern einen riesigen Oktopus verkaufen. Dann lieber eine Schachtel mit duftenden Vanillestangen. Und was sind das für  komische Kastanien? „Das ist eine Lippenstiftfrucht!“

Ein alter Mann mit blauem Turban und nicht mehr vielen Zähnen schneidet eine „Kastanie“ auf. Flink zerdrückt er die kleinen roten Kügelchen darin mit dem Finger, streicht sich das Ergebnis auf die Lippen. „Hält einen halben Tag. Alles Natur – und besser als Lippenstift!“

Sansibars deutsche Vergangenheit

1890 wäre Sansibar fast ein Stück Deutschland in Ostafrika geworden. Doch Bismarcks Nachfolger Graf Leo von Caprivi gab alle Gebietsansprüche auf das Sultanat ab.

Dafür bekamen  die Deutschen von den Briten die Insel Helgoland.

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