Gewinnen Sie 500 Euro für Ihre Reise

Auf Mandelas Spuren durch Südafrika

Der lange Weg zur Freiheit führte Nelson Mandela von der südafrikanischen Wild Coast nach Johannesburg und Kapstadt und von dort in viele weitere Teile des Landes. Eine Reise auf den Spuren des legendären Freiheitskämpfers und ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas.

Als einen Ort, der „in einem grünen Tal liegt, das durchzogen ist von klaren Strömen“ beschrieb Nelson Mandela einst das kleine Dorf, in dem er zur Schule ging und in das er als Präsident immer wieder zurückkehren sollte: Qunu in der Provinz Eastern Cape, einer der ärmsten des Landes. Hier auf dem Friedhof wollte er auch seine letzte Ruhe finden.

Die Nelson Mandela Route führt an die Plätze von Mandelas Kindheit: in sein Geburtshaus in Mvezo, in die Grundschule, in der seine Lehrerin Frau Mdingane ihm den Namen Nelson gab, und in die Kirche, in der Mandela getauft wurde. Organisiert wird die Tour vom Mandela-Museum in Mthatha, das zum 10. Jubiläum seiner Freilassung am 11. Februar 2000 eröffnet wurde – und zu dem auch das Nelson Mandela Youth and Heritage Center gehört, das sich unweit von Mandelas letzter Residenz in einem Flachbau befindet.

In Johannesburg und Soweto, Südafrikas größtem Township, können Besucher auf den Spuren der frühen politischen Geschichte Mandelas wandeln. Sein damaliges Haus in Soweto, ein bescheidener Backsteinbau, beherbergt heute das Mandela House, das mit Kunst, Bildern, Zeugnissen und Erinnerungen das Familienleben der Mandelas und die Geschichte Sowetos veranschaulicht. Das Vier-Zimmer-Haus liegt in der Vilakazi Street, der einzigen Straße weltweit, in der zwei Friedensnobelpreisträger, Nelson Mandela und Erzbischof Desmond Tutu, fast Tür an Tür wohnten.

Wer die Geschichte Südafrikas entdecken möchte, der kommt am Apartheid Museum in Johannesburg nicht vorbei. 22 interaktive Stationen nehmen den Besucher mit auf eine emotionale Reise durch die schonungslose Zeit der Unterdrückung und Rassentrennung des Apartheid-Regimes.

Mandelas frühere Kanzlei

In und rund um Johannesburg befinden sich weitere wichtige Stationen des Freiheitskämpfers. Das Chancellor House, wo Nelson Mandela gemeinsam mit Oliver Tambo in den 1950er Jahren eine Anwaltskanzlei führte, ist erst kürzlich aufwendig saniert worden. Heute wird hier die Geschichte der Kanzlei „Mandela & Tambo“ in einer Ausstellung dokumentiert.

Eine der wichtigsten Stationen Mandelas ist die Liliesleaf Farm (deutsch: Lilienblatt-Farm) im Gebiet Rivonias. Anfang der 1960er Jahre diente sie dem damals verbotenen African National Congress (ANC) und seinem bewaffneten Arm Umkhonto we Sizwe als Hauptquartier. Da das Gebiet damals ausschließlich den Weißen vorbehalten war, traten zwei weiße ANC-Mitglieder nach Außen als Besitzer auf – und die schwarzen als deren Bedienstete. Doch lange konnte man den Schein nicht wahren: Am 11. Juli 1963 wurden hier 16 führende ANC-Politiker festgenommen – und in Pretoria der Prozess gemacht.

Mandela, der zuvor an einem anderen Ort festgenommen worden war, war der Hauptangeklagte in diesem Gerichtsverfahren, der als 1964 als „Rivonia Trial“ weltweit Aufsehen erregte und den Kampf der Anti-Apartheid-Bewegung auf internationale Ebene rückte. Verhandelt wurde er im Palace of Justice im historischem Stadtkern Pretorias, einem der prächtigsten Gebäude der Stadt.

Die Gefängniszelle auf Robben Island

18 seiner insgesamt 27 Jahre in Gefangenschaft verbrachte Nelson Mandela auf Robben Island, einer Gefängnisinsel gut neun Kilometer vor der Küste von Kapstadt. Die 1999 als Weltkulturerbe ernannte Insel kann heute im Rahmen von vierstündigen Touren besucht werden. Ehemalige Häftlinge geben Besuchern Informationen aus erster Hand und führen durch die Anlage. Mandelas Zelle ist bis heute im Originalzustand.

Auf dem Weg in die südafrikanische Weinregion können Urlauber zwischen Paarl und Franschhoek einen Stopp beim ehemaligen Victor Verster Prison einlegen. Das im Jahr 2000 in das Groot Drakenstein Cultural Centre umbenannte Gefängnis ist der Ort, an dem Nelson Mandela 1990, nach weiteren drei Jahren in Gefangenschaft, seinen Gang in die Freiheit beschritt.

Alle Stationen können vor Ort individuell besichtigt werden. Wer Mandelas Geschichte lieber im Rahmen einer geplanten Gruppenreise erkunden möchte, den führen die Touren „One can make a difference“ des südafrikanischen Reiseveranstalters Divine Tours oder die zwölftägige Studienreise „Nelson Mandela und die Kraft des Regenbogens“ durch die verschiedenen Provinzen Südafrikas.

Für die letztgenannte oder eine andere Reise nach Südafrika von dem Reiseveranstalter Dr. Trigges verlost TRAVELBOOK einen 500-Euro-Gutschein (Gesamtkosten der 16-tägigen Reise Wunderwelt Südafrika, zum Beispiel, ab 2795 Euro). Der Gutschein gilt für eine Reise bis zum 30.09.2015 (Abreisetag) und wird direkt über Dr. Trigges eingelöst. Beantworten Sie einfach folgende Frage:

Weitere deutschsprachige Informationen zu Südafrika im Internet und unter der kostenfreien Service-Nummer 0800 118 9 118.

Kennen Sie schon TRAVELBOOK Escapes? Kostenlos anmelden und bis zu 70 Prozent beim Traumurlaub sparen.

Folgen Sie TRAVELBOOK auf: Facebook | Twitter | Google + | Instagram | Pinterest


Der Film über Mandela

„Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ ist eine Filmbiografie des Regisseurs Justin Chadwick nach einem Drehbuch von William Nicholson. Der Film basiert auf Nelson Mandelas Autobiografie „Long Walk to Freedom“ aus dem Jahr 1994.

Weltpremiere
war am 7. September 2013 auf dem Toronto International Film Festival, am 30. Januar 2014 startete der Film in den deutschen Kinos. Seit 5. September ist er als DVD und Blu-ray erhältlich.

Für den Song „Ordinary Love“ gewannen Bono, Adam Clayton, The Edge, Larry Mullen Jr. und Brian Burton den Golden Globe Award und wurden für den Oscar als bester Song nominiert.

Wussten Sie, dass...

... Südafrika elf offizielle Landessprachen hat? Nämlich: Zulu, Xhosa, Afrikaans, Sotho, Pendi, Tswanga, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda und Englisch.

... die Einheimischen Kapstadt liebevoll Mothercity – Mutterstadt – nennen?

... Südafrika zwei politische Hauptstädte hat? Pretoria, heute Stadtteil der Gemeinde Tshwane, ist Regierungssitz. In Kapstadt tagt das Parlament.

.... Soweto 1963 offiziell als Zusammenschluss mehrerer Townships entstand? In Townships wurden zu Zeiten der Apartheid die Schwarzen umgesiedelt. Heute gilt Soweto als Synonym für das Aufbegehren der Farbigen gegen das Apartheid-Regime.

... in den Wildparks Südafrika eine Artenvielfalt herrscht wie sonst kaum auf der Welt? 130 Säugetierarten leben im Kruger-Nationalpark, darunter 9000 Elefanten, 26.000 Büffel, 120.000 Impalas sowie Zebras, Löwen, Leoparden, Giraffen, Flusspferde und Nashörner.

... der Kgalagadi Transfrontier Park das größte unberührte Ökosystem der Welt ist?

... Südafrika über 3000 Kilometer Küste verfügt? Sie erstreckt sich entlang des Atlantiks und des Indischen Ozeans.

... das Kap der Guten Hoffnung gar nicht die Südspitze Afrikas ist, wie so oft behauptet wird? Und dass es ursprünglich Kap der Stürme hieß? So nannte es Bartolomeu Dias, der das Kap als Erster umsegelte. Und diesem Namen macht das Kap zuweilen auch alle Ehre. Also vor dem Ausflug den Wetterbericht verfolgen.

... vor dem Küstenstädtchen Hermanus, rund 130 Kilometer von Kapstadt entfernt, sich zeitweise 100 Wale und mehr tummeln? Die größten Säugetiere unseres Planeten lassen sich sogar vom Strand aus bei ihren Kapriolen beobachten.

... die Hugenotten, die 1688 wegen ihres Glaubens aus Frankreich vertrieben wurden, die Weintradition Südafrikas begründeten?

... sich in Südafrika die längste Weinstraße der Welt befindet? Die R62 Weinroute führt entlang majestätischer Berge, klarer Flüsse, Weingärten und Obstplantagen und über wunderschöne Pässe.

... es erlaubt ist, nachts auf verkehrsarmen Straßen bei Rot über die Ampel zu fahren – und zwar aus  Sicherheitsgründen?


Bloss nicht...

... unachtsam sein! Auch wenn die Apartheid Geschichte ist, Armut und Kriminalität sind es leider nicht. Daher: Nicht nachts durch einsame Straße laufen – vor allem in Johannesburg und Durban ­–­, keine Anhalter mitnehmen, Kameras und Schmuck nie auffällig tragen, nicht das Fenster runterkurbeln, wenn vor dem Auto ein Bettler steht.

... ein Township ohne kundigen Führer betreten. Die Armenviertel werden zwar zunehmend zum Ziel von Touristen, aber ohne einheimische Begleitung kann man schnell in schwierige Situationen geraten.

... bei einer Fahrt durch den Krüger-Nationalpark mitten in der Wildnis aus dem Auto steigen. Im Gebüsch kann ein hungrige Löwin lauern und zwischen den Gräsern giftige Schlangen.


Reise planen

  1. Hotel
  2. Mietwagen
  3. Bahn
  • Hotelsuche
    powered by
    Hotel-Suche
    Reisetermin
    Formular absenden
  • Suche Mietwagen
    powered by
    Mietwagen-Suche
    Abholort
    Rückgabeort
    Abholdatum
    Rückgabedatum
    Formular absenden Weitere Optionen
  • Suche Bahn
    powered by
    Bahn-Suche
    Von
    Nach
    Hinfahrt
    Rückfahrt
    Formular absenden Weitere Optionen