Käufer verzweifelt gesucht

Das Haus, in dem Ferris blau machte

Kennen Sie noch Ferris Bueller? Den sympathischen Teenager, der so gar keine Lust mehr auf die High School hat und ein Meister im Blaumachen ist? Dann erinnern Sie sich bestimmt auch noch an die Szene aus „Ferris macht blau“, als ein teurer Ferrari die Wand einer schicken Glas-Garage mitten im Wald durchbricht. Eben diese Garage samt Designer-Haus stehen zum Verkauf. Nur: Ein Käufer findet sich seit Jahren nicht. Warum eigentlich?

Für den jungen Matthew Broderick war es eine Paraderolle: 1986 spielte er den notorischen Schulschwänzer Ferris Bueller, der sich immer neue Ausreden und Krankheiten einfallen lässt, nur um dem Unterricht fernbleiben zu können. Und irgendwie schafft er es, nie erwischt zu werden.

Eines Tages ist es wieder so weit: Ferris beschließt, blau zu machen. Mit dabei: Seine Freundin  Sloane und sein bester Freund Cameron. Dessen Eltern gehört im Film das verglaste Designer-Haus im Wald, das jetzt zum Verkauf steht.

Die Szene, die Filmgeschichte schrieb

Die drei Schulschwänzer leihen sich den knallroten Ferrari GT 250 California von Camerons Vater für eine Spritztour durch Chicago aus. Die Blaumach-Tour gipfelt in einem viel zu hohen Kilometerstand des teuren Wagens, den Ferris durch ein waghalsiges Manöver wieder rückgängig machen will: Zurück in der Garage von Camerons Wohnhaus, bockt Ferris den Ferrari an der Antriebsachse auf und lässt ihn mit Vollgas im Rückwärtsgang laufen.

Doch der Plan geht nicht auf, der Kilometerstand dreht sich nicht wie erwartet zurück – woraufhin Cameron dem Wagen seines Vaters einen wütenden Tritt verpasst. Das ist der Moment, in dem das schöne Sammlerstück losrollt, die Glaswand der schicken Panorama-Garage durchbricht und in den Wald hinabstürzt.

Schwierige Käufersuche

Das glasummantelte, kubische Haus, das in Highland Park in Illinois nahe dem Lake Michigan steht, ist größer, als es auf den ersten Blick vermuten lässt: Vier Schlafzimmer und drei Badezimmer befinden sich darin, dazu ein riesiger loftartiger Wohnraum und eine schicke Designer-Küche. Die Fenster reichen vom Boden bis zur Decke und bieten einen Rundumblick auf nichts als grüne Bäume. Das zweite, ebenfalls verglaste Haus wurde eigens für eine Sammlung von Oldtimern konstruiert.

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Entworfen wurden die auf Stahlstelzen stehenden Häuser im Jahr 1953 von den Architekten A. James Speyer und David Haid. Das Anwesen steht bereits seit 2009 zum Verkauf – damals wurde sein Marktwert noch mit fast 1,7 Millionen Euro angegeben. Inzwischen liegt der Preis für das einzigartige Architektenhaus, das in der Verkaufsanzeige als „magical“ gepriesen wird, nur noch bei schlappen 1,2 Millionen – doch ein Käufer wurde bisher dennoch nicht gefunden.

Längst ist das Haus, in dem Ferris vor fast 30 Jahren blau machte, eine beliebte Sehenswürdigkeit in der Kleinstadt Highland Park. Immer wieder pilgern Filmfans und neugierige Touristen hierher, um einen Blick ins Innere des wenig sichtgeschützten Gebäudes zu erhaschen. Vielleicht liegt hierin der Grund, warum niemand das Haus kaufen will.

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