Touristen reisen weiter nach Südafrika und Tansania

Die Afrika-Karte der Ebola-Fälle

Die Angst vor Ebola macht westafrikanischen Ländern zu schaffen. Doch Urlauber scheinen sich bewusst zu sein, welche Gebiete sie weiterhin besuchen können. Laut Veranstaltern schrecken sie vor Reisen in andere Regionen Afrikas bislang nicht zurück. Die interaktive Karte zeigt die dokumentierten Ebola-Fälle in Afrika seit den 70er-Jahren bis heute.

Die Ebola-Epidemie im Westen Afrikas hindert deutsche Urlauber bislang nur bedingt an Reisen in andere Staaten des Kontinents. Bei Touristen beliebte Länder wie Südafrika oder Tansania leiden momentan noch nicht unter der Ebola-Angst. „Es gibt Anfragen zum Thema Ebola, aber noch keine signifikanten Umbuchungen oder Stornierungen“, erklärte Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband (DRV) in Berlin.

Bei DER Touristik bemerke man keine Veränderung im Buchungsverhalten und der Nachfrage für Reisen ins nördliche, südliche und östliche Afrika. „Gäste, die eine Afrika-Reise bereits gebucht haben, sowie Interessierte, die eine Afrika-Reise planen, sind gut über die regionale Begrenzung der von Ebola betroffenen Gebiete informiert und stellen ihre Reisepläne nicht infrage“, erklärte Sprecherin Angela de Sando.

Werbung für ein Ebola-Vorsorgeprogramm in der liberianischen Hauptstadt Monrovia

Foto: dpa picture alliance

Bei Reisen nach Gambia und den Senegal sei die Nachfrage im Zuge der Ebola-Epidemie aber stark zurückgegangen, so de Sando. Die geografische Nähe zu den betroffenen Ländern mache sich dort deutlich bemerkbar.

Auch bei Tui Deutschland verzeichnet man keine Buchungsrückgänge, die sich auf Ebola zurückführen ließen. „Im Gegenteil: Die Buchungseingänge für Südafrika und Tansania liegen über den vergleichbaren Vorjahreswerten“, berichtet Sprecherin Alexa Hüner. Vereinzelt gebe es Anfragen zu dem Thema: „Diese Gespräche dienen jedoch der Information und Aufklärung, Stornierungswünsche sind es nicht.“

Bislang erstreckt sich der aktuelle Ausbruch auf fünf Länder:

  • Guinea
  • Liberia
  • Sierra Leone
  • Nigeria
  • Demokratische Republik Kongo

Obwohl Kenia derzeit keine Fälle zu verzeichnen hat, waren in der ersten Hälfte des Jahres weniger Gäste in das Land gereist als im gleichen Zeitraum 2013. Am wichtigsten internationalen Flughafen, dem Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi, sind in den ersten sechs Monaten des Jahres nur 358.977 Gäste angekommen, berichtete das Tourismusportal eturbonews.com und bezog sich dabei auf aktuelle Zahlen des Kenya National Bureau of Statistics. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 409.130, was ein Minus von rund zwölf Prozent bedeutet. Allerdings liegen dem Rückgang wohl eher die politischen Unruhen im Land zugrunde, weniger die Angst vor Ebola.

In Südafrika bescherten europäische Gäste dem Tourismus in den ersten drei Monaten des Jahres ein Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Die Ankünfte aus Europa wuchsen um 4,3 Prozent, aus Deutschland sogar um 6,6 Prozent. Insgesamt registrierte die nationale Statistikbehörde 4,9 Prozent mehr Gäste in den ersten drei Monaten 2014.

Auf der obigen Karte sind auch Länder aufgeführt, die bereits in der Vergangenheit Ebola-Fälle verzeichneten.

Kennen Sie schon TRAVELBOOK Escapes? Kostenlos anmelden und bis zu 70 Prozent beim Traumurlaub sparen.

Folgen Sie TRAVELBOOK auf: Facebook | Twitter | Google + | Instagram | Pinterest

Reise planen

  1. Hotel
  2. Mietwagen
  3. Bahn
  • Hotelsuche
    powered by
    Hotel-Suche
    Reisetermin
    Formular absenden
  • Suche Mietwagen
    powered by
    Mietwagen-Suche
    Abholort
    Rückgabeort
    Abholdatum
    Rückgabedatum
    Formular absenden Weitere Optionen
  • Suche Bahn
    powered by
    Bahn-Suche
    Von
    Nach
    Hinfahrt
    Rückfahrt
    Formular absenden Weitere Optionen