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Piloten beichten, wie knapp sie einer Katastrophe entgingen

Rauch im Cockpit, ein Schneepflug auf der Landebahn während des Starts, ein führerloses Flugzeug – die anonymen Beichten von Piloten im offiziellen Newsletter der Federal Aviation Administration schockieren. In aller Deutlichkeit wird dadurch klar: Es genügt bereits ein Gegenstand wie eine einfache Plastikflasche – schon kann es zur Katastrophe kommen.

Für Callback, den Newsletter der Federal Aviation Administration (FAA), berichteten einige Flugkapitäne über ihre persönlichen schlimmsten Erlebnisse aus dem Cockpit – die zum Glück aber alle glimpflich endeten.

Wie die „Daily Mail“ mit Bezug auf den Callback-Newsletter berichtet, habe zum Beispiel ein Pilot plötzlich Rauchentwicklung im Cockpit bemerkt. Kurz darauf spürte er ein starkes Brennen zwischen seinen Beinen. Der Grund: Er hatte eine Plastikflasche mit Wasser mit in die Kabine genommen und diese auf seinem Schoß abgestellt. Das Plastik wurde von der starken Sonneneinstrahlung in die Kabine dann derart erhitzt, dass es anfing zu qualmen. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wäre tatsächlich ein Feuer ausgebrochen.

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Schneepflug auf der Landebahn

Auch ein anderer Vorfall lässt einem die Haare zu Berge stehen: Ein Pilot hatte bereits den Start der Maschine eingeleitet und diese beschleunigt, als plötzlich ein Schneepflug auf die Landebahn zog – und damit auf direkten Kollisionskurs zum Flugzeug. Erst etwa 30 Meter vor dem Beinahe-Crash habe er die Maschine hochziehen können, um der Katastrophe zu entgehen.

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Sein Flugzeug sei einmal für 5 bis 10 Sekunden führerlos gewesen, berichtet ein anderer Pilot. Als er von der Toilette wiederkam, sei er quasi seinem Co-Piloten in die Arme gelaufen, der auch das stille Örtchen aufsuchen wollte – am Steuer saß derweil niemand. Zum Glück war die Maschine auf Autopilot gestellt.

Merkwürdiger Geruch im Flieger

Ein wieder anderer Bericht ist eher in der Kategorie „Pleiten, Pech und Pannen“ zu verorten: In 10.000 Metern Höhe rochen der Kapitän und sein Kopilot plötzlich unerklärliche Dämpfe, was zu einem internen Security-Check führte. Am Ende stellte sich heraus, dass der merkwürdige Geruch von zwei Kindern verursacht worden war – ihre Filzstifte hatten ihn beim Ausmalen ihrer Bücher abgesondert.

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Auch im US-Magazin „Reader's Digest“ enthüllte ein Pilot Erschreckendes: So zwinge die Airline ihre Kapitäne, so wenig Kraftstoff wie möglich zu tanken, um Kosten zu sparen. Nicht selten passiere es dann aber aufgrund von Turbulenzen oder Verzögerungen, dass ein Pilot nicht mehr genug Kerosin habe und einen anderen Flughafen ansteuern müsse.

Piloten schlafen während des Flugs

Auch sei es völlig normal, so ein anderer Kapitän, dass Piloten während eines Fluges manchmal schliefen. Der Grund dafür seien Regelungen durch die Arbeitgeber, die Piloten dazu anhalten könnten, bis zu 16 Stunden am Stück zu arbeiten. Auch seien die für die Flieger organisierten Hotels oft so schlecht, dass dort an Schlaf einfach nicht zu denken sei. „Es wurde dort sogar jemand im Parkhaus erstochen“, sagt ein Pilot über seine Absteige. Es sei auch keine Seltenheit, dass Flüge sich verspäteten, weil Piloten noch etwas essen müssten und dafür von ihrem Arbeitgeber keine offiziellen Pausen bekämen.

Der britischen Webseite „Aol.“ verriet ein Pilot, dass er während einer Landung seien Schuh verloren habe, so dass dieser die Bremse blockierte. Folglich konnte das Flugzeug nicht richtig bremsen und kam schließlich erst abseits der Landebahn auf einer Grasfläche endgültig zum Stillstand.

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