Er soll 250 Millionen Dollar wert sein

Ist auf dieser Insel ein Piratenschatz versteckt?

Gold, Silber, Diamanten: Auf dieser Insel könnte ein legendärer Piratenschatz versteckt sein – das glaubt zumindest der Glücksritter John Cruise-Wilkins, der seit mehr als 40 Jahren danach sucht, wie schon sein Vater vor ihm. Dafür hat er alles aufgegeben.

Piratenschätze und Trauminseln, das scheint irgendwie zusammen zu gehören – zumindest in den zahlreichen Freibeuter-Filmen, die seit Jahrzehnten Kinogänger in aller Welt begeistern. Kein Wunder also, dass der Gedanke, einen solchen Schatz zu heben, auch im wirklichen Leben viele Menschen begeistert, denn überall auf der Welt sollen noch unermessliche Reichtümer vergraben sein. So auch auf der Seychellen-Insel Mahé, wie der Glücksritter John Cruise-Wilkins laut „BBC“ glaubt.

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So soll der berüchtigte Pirat Olivier Levasseur hier vor seiner Hinrichtung im Jahre 1730 eine legendäre Beute aus Gold, Silber, Diamanten und anderen Kostbarkeiten versteckt haben – insgesamt angeblich 100 Millionen Pfund (etwa 118 Millionen Euro) schwer. Laut „Seychelles News Agency" sei der Schatz sogar unglaubliche 250 Millionen Dollar (knapp 230 Millionen Euro) wert. Cruise-Wilkins glaubt so fest an die Reichtümer, dass er der Suche nach ihnen sein Leben gewidmet hat – seit 1977 sucht er schon danach. Damals starb sein Vater Reginald Herbert, der seinerseits bereits seit 1950 die Piraten-Beute gejagt hatte, und noch heute auf Mahé als „Treasure Man“ berühmt ist.

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Eine mysteriöse Schatzkarte

John Cruise-Wilkins am Strand von Bel Ombre, wo er den Piratenschatz vermutet

Foto: Getty Images

Die Geschichte des Schatzes, die Cruise-Wilkins der „BBC“ erzählt, klingt wie aus einem Hollywood-Drehbuch: So soll der Pirat Olivier Levasseur mit drei Schiffen und 750 Mann die portugiesische „Nossa Senhora do Cabo“  geentert und geplündert haben. Anschließend verliert sich die Spur der Piraten, doch Kapitän Levasseur soll sich laut Cruise-Wilkins auf Mahé versteckt haben. „Nachdem der Schatz vergraben wurde, tötete er alle Leute, die wussten, wo er sich befand. Nur er allein kannte also den genauen Ort.“

Bei seiner Hinrichtung warf Levasseur dann ein Pergament in die Menge, in der sich auch Mitglieder seiner ehemaligen Mannschaft befanden. Darauf eine Schatzkarte, verschlüsselt in 17 rätselhaften Zeilen – bis heute ist es niemandem gelungen, ihre Bedeutung zu enträtseln. Cruise-Wilkins sagt, er selbst habe es mit Hebräisch und Griechisch versucht, auch mit Deutungen aus Astrologie, Astronomie und Mythologie, allerdings ohne vorzeigbaren Erfolg.

Ein Leben für einen Schatz

Mahé – eine Trauminsel, auf der traumhafter Reichtum versteckt liegt?

Foto: Getty Images

Seine Bemühungen führten ihn zwar in die Gegend von Bel Ombre an Mahés Nordküste, wo er bis heute eine Fläche von 100 000 Quadratmetern durchkämmt hat – gefunden habe er allerdings nur alte Pistolen, Statuen und Knochen. „Es ist mir egal was die Leute von mir denken“, sagt Cruise-Wilkins. „Aber viele denken, ich bin verrückt. Sie haben auch gedacht mein Vater sei verrückt.“ Allen Zweiflern das Gegenteil zu beweisen, das hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht.

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Für seine Suche habe er schon Wasserpumpen, Steinbohrer und sogar Dynamit benutzt – doch 2009 untersagte ihm schließlich die Regierung der Seychellen weitere Grabungen, eine offizielle Lizenz würde Ihn 250 000 Rupien (knapp 17 000 Euro) kosten. Geld, das Cruise-Wilkins nicht hat – all seinen weltlichen Besitz hat er in die Suche nach Levasseurs Schatz investiert, genau wie seine Lebenszeit. Und selbst wenn er Ihn finden sollte, 50 Prozent davon gehören laut Gesetz der Regierung – was bei einem angeblichen Gesamtwert von 100 Millionen Pfund (oder sogar 250 Millionen Dollar) allerdings immer noch eine stattliche Ausbeute wäre.

Doch Cruise-Wilkins glaubt sich kurz vor dem Ziel, glaubt, die richtige Stelle zu kennen, wo der legendäre Piraten-Schatz begraben sein soll – nämlich in einer Höhle vor der Küste, die man nur über einen Zugang betreten könne, der unter Wasser liege. „Ihn zu finden wird eine Erlösung sein, denn so aufregend die Suche auch war, sie war auch eine Last“, sagte er der „Seychelles News Agency“.  „Ich würde damit eines der Hauptziele in meinem Leben erreichen.“ Koste es, was es wolle.

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