Jetzt gehört der Awaroa Beach allen

Wie Bürger einem Geschäftsmann diesen Strand wegschnappten

Immobilienmaklern gilt der Awaroa Beach in Neuseeland als einer der schönsten Strände der Welt – seit Februar gehört er einer Bürgerinitiative, die den Strand per Crowfunding kaufte. Sogar die Regierung spendete am Ende. Nun wurde der Strand feierlich Teil eines Nationalparks.

Traumhaft kristallblaues Wasser, dazu ein 800 Meter langer Sandstrand, der ausschließlich per Boot oder Helikopter zu erreichen ist: Nicht nur unter Immobilienmaklern gilt der Awaroa Beach auf der Südinsel Neuseelands schon seit Langem als einer der schönsten der Welt. Dank einer Crowdfunding-Kampagne, die umgerechnet etwa 1,5 Millionen Euro zusammenbrachte, gehört er jetzt wohl für immer der Öffentlichkeit.

Auf eine Initiative des Privatmannes Duane Major hin spendeten 40.000 Menschen Geld per Crowdfunding, um zu verhindern, dass der Awaroa Beach einem Geschäftsmann in die Hände fällt. Mit Erfolg: Das insgesamt sieben Hektar große Gelände wurde nun offiziell in den „Abel Tasman Nationalpark“ eingegliedert, wie nun unter anderem die „BBC“ berichtet.

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Privater Bieter hatte das Nachsehen

Dieses Idyll gehört nun wohl für immer der Öffentlichkeit: der Awaroa Beach soll in den „Abel Tasman Nationalpark“ eingegliedert werden.

Foto: Getty Images

Demnach habe der bisherige Eigentümer dem Verkauf an die Gruppe zugestimmt, nachdem diese in nur gut drei Wochen die gewaltige Spendensumme zusammen hatte – ein anderer privater Käufer, der den Strand exklusiv für sich und seine Familie wollte, hatte das Nachsehen. Laut „Die Welt“ spendete am Ende sogar die neuseeländische Regierung einen Betrag von 350.000 NZ-Dollar (knapp 230.000 Euro), um den Erhalt des Strandes für die Öffentlichkeit zu sichern.

Initiator Major hatte die Idee zu der Crowdfunding-Kampagne übrigens laut eigener Aussage vergangenes Weihnachten, Ende Februar war dann klar, dass die Aktion ein Erfolg sein würde. Der „Guardian“ zitierte an diesem Tag Major: „Wir wollten, dass die Menschen für ihre Werte einstehen und an sich glauben und sagen ‘Wir können es schaffen, wir können diesen Strand retten.'“

Das haben er und seine rund 40.000 Spender jetzt tatsächlich vollbracht. Unterstützt wurde die Kampagne unter anderem von dem neuseeländischen Fernsehmoderator Paul Henry, der glücklich auf seiner Facebook-Seite postete: „Wir haben es geschafft!“

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