Völlig down Down Under?

Darum postet dieser Norweger traurige Australien-Selfies

Australien, der Traum vieler Urlauber. Das dachte auch Lars Fevang aus Norwegen. Doch dann postete er von seiner Reise nur Selfies, auf denen er traurig oder wütend guckt. Warum? TRAVELBOOK klärt auf.

Australien steht auf der Bucketlist vieler Reisefans ganz weit oben. Der Norweger Lars Fevang hat sich den Traum von einem Trip durch Down Under vor Kurzem erfüllt und postete, so wie es viele tun, Fotos seiner Reise im Netz.

Allerdings hatte der 29-Jährige allem Anschein nach so gar keine gute Zeit in Australien, denn auf allen Selfies, die er unter dem Usernamen Boedith beim Fotonetzwerk Imgur teilte, guckt er alles andere als fröhlich.

I travelled Australia alone. It was terrible.

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„Australien ist echt beschissen“

„Bondi Beach in Sydney, gar nicht so wie im Fernsehen“ liest man etwa unter einem Foto, das Lars vor dem berühmten Surferstrand zeigt. Melbourne bestehe „nur aus Gebäuden“, schreibt er unter einem Selfie, das ihn in der 2016 zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürten Metropole zeigt. Und die Küstenstraße Great Ocean Road mit ihren berühmten Felsformationen, den Twelve Apostles? „Nur ein Haufen Steine“ lautet sein ungnädiges Urteil. Selbst die niedlichen Koalabären konnten den Norweger nicht umstimmen: „Die schlafen die ganze Zeit. Warum sollte man diese faulen Dinger überhaupt zeigen?“

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Ein weiteres Foto zeigt Lars Fevang im Auto, im Rückspiegel ein Polizeiwagen. Das Auto habe er gemietet, um endlich in bessere Stimmung zu kommen. Weil er aber „schlechtgelaunt“ gefahren sei, habe man ihm eine „dicke Geldstrafe“ auferlegt. Unter seinem letzten Post, aufgenommen auf einem Boot, steht: „Also bin ich wieder abgehauen. Australien ist echt beschissen.“

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Was hat ihn bloß gestört?

Laut einem Bericht des „Lonely Planet“ hat Lars Fevang den sechswöchigen Australien-Trip im Anschluss an eine sechsjährige Zeit beim Militär unternommen, um etwas zu entspannen. Tatsächlich, so es hat der Norwegen gegenüber dem „Lonely Planet“ zugegeben, solle man sich von den Fotos bei Imgur nicht täuschen lassen, denn er habe jede Minute in Down Under genossen.

Aber warum dann dieser missmutige Blick? Die Erklärung ist ganz einfach: „Ich habe die Selfies aufgenommen und an meine Freunde in Norwegen geschickt, während ich unterwegs war. Sie waren ziemlich neidisch auf meinen Trip, und ich wollte sie überzeugen, dass sie nichts verpassen.“ Wirklich funktioniert habe das allerdings nicht: „Sie haben mir nicht geglaubt und wurden mit jedem neuen Selfie, das ich ihnen schickte, nur noch neidischer.“ Erst als er wieder zu Hause war, hat Lars Fevang die Fotos mit den fiesen Kommentaren ins Netz gestellt – ohne zu ahnen, dass sie zum viralen Hit werden würden.

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