Dramatische Fotos

Millionen tote Sardinen an Costa Ricas Traumstränden

Die Küste Costa Ricas ist für ihre Schönheit berühmt, doch die Sandstrände von Nicoya sind seit Donnerstag von Millionen von toten Fischen übersät. Wissenschaftler rätseln über die Ursache des Massensterbens. Eine mysteriöse Alge soll eine Rolle spielen.

Anzeige: 4 Tage in Budapest im top-bewerteten Hotel mit Flug und Frühstück ab 122 € (-34%)

Hier für den TRAVELBOOK-Newsletter anmelden!

Die Todesursache konnte bis jetzt nicht bestimmt werden: Sprecher des Sicherheitsministeriums und der Fundación MarViva, einer nationalen Organisation für nachhaltige Nutzung und Erhaltung der Küste, gaben mehrere Statements ab, nach denen es bislang nur Theorien für das Massensterben gibt, aber noch keine eindeutigen Aussagen gemacht werden können.

Freddy Campos, der Chef-Meeresbiologe der nationalen Küstenwache, sagte laut des bei Facebook veröffentlichten Berichtes des Sicherheitsministeriums:  „Wir haben die Theorie, dass die Sardinen durch einen Mangel von Sauerstoff gestorben sind, der wiederum durch eine toxische Algenart ausgelöst wurde.“

Das folgende Twitter-Video zeigt das Ausmaß des Massensterbens aus der Luft:

Auch interessant: Quallen-Invasion an Australiens Küsten!

Reporter des Costaricanischen Fernsehsenders Teletica interviewten mehrere Fischer in Manzanillo, die ebenfalls glauben, dass die Todesursache in der Ernährung der Fische liegen muss.  Teletica interviewte in seinem Bericht einen Lehrer des lokalen Instituto Nacional de Aprendizaje, eine Art College für Naturwissenschaften. Der Experte machte darauf aufmerksam, dass es sehr auffällig sei, dass nur Sardinen gestorben seien: „Es ist doch sehr merkwürdig, dass es an einer Alge liegen soll, wenn weder Krebse noch andere Meerestiere davon betroffen sind.“

So sah es am Strand von Manzanillo noch vor wenigen Wochen aus:

Nicht der erste Fall von Fischsterben

Die Luftüberwachungsbehörde und die Küstenwache haben mehrere Hubschrauber und Seepatrouillen losgeschickt, um nach Umweltschäden und sonstigen Auffälligkeiten in der Umgebung Ausschau zu halten. Es wurden bei den Fischen, aus dem Meereswasser und dem Boden Proben entnommen, die im Labor der Universität von Puntarenas analysiert und ausgewertet werden. Laut Regierung werden die Ergebnisse der Laboruntersuchungen in einer Woche da sein.

Auch interessant: Im Zeitraffer: Die dramatische Veränderung unseres Planeten in 32 Jahren

Laut Gustavo Meneses, dem Chef des Institutes für Fischerei und Landwirtschaft, seien vor ein paar Jahren tote Fische in der Nähe der Mündung des nahen Tempisque Fluss angespült worden, aber nicht in der hohen Anzahl von Manzanillo. Vor zwei Wochen wurde im Santa Rosa Nationalpark von Costa Rica ein toter Blauwal angespült.

Vor etwa einem Jahr gab es einen ähnlichen Fall in Chile. Auch damals starben hunderttausende Fische, jedoch waren nicht nur Sardinen, sondern auch Lachse und andere Meerestiere betroffen. Auch dort konnte die Todesursache bis heute nicht geklärt werden.

Wir sind auch auf Instagram: travelbook_de – hier folgen!

Traumurlaub bis zu 70 Prozent günstiger – jetzt gratis bei TRAVELBOOK Escapes anmelden!

Reise planen

  1. Hotel
  2. Mietwagen
  3. Bahn
  • Hotelsuche
    powered by
    Hotel-Suche
    Reisetermin
    Formular absenden
  • Suche Mietwagen
    powered by
    Mietwagen-Suche
    Abholort
    Rückgabeort
    Abholdatum
    Rückgabedatum
    Formular absenden Weitere Optionen
  • Suche Bahn
    powered by
    Bahn-Suche
    Von
    Nach
    Hinfahrt
    Rückfahrt
    Formular absenden Weitere Optionen