Schock-Foto aus Mexiko geht um die Welt

Gefährliche Kuschel-Begegnung mit dem Weißen Hai

Was ein Taucher im Meer vor der mexikanischen Insel Guadalupe gewagt hat, sollte niemand nachmachen. Für einen Schnappschuss hat er die Hand aus einem Unterwasserkäfig gehalten und das aufgerissene Maul eines Weißen Hais berührt. Die Aufnahme, für die der Mann nicht nur seinen Arm, sondern auch sein Leben riskierte, veröffentlichte der russische Fotograf Dmitry Vasyanovich nun auf Facebook.

Es gehört schon eine Menge Mut dazu, überhaupt in einen Hai-Käfig zu steigern und sich dann in die Tiefen des Ozeans zu begeben. Überall auf der Welt werden mittlerweile derartige Abenteuer als ultimativer Adrenalinkick angeboten. Als absoluter Höhepunkt gilt für viele die Begegnung mit einem Weißen Hai.

Vor der Insel Guadalupe, rund 200 Kilometer westlich von Mexikos nördlichstem Bundesstaat Baja California entfernt, hat der Russe Dmitry Vasyanovich nun eine Begegnung mit dem Meeresraubtier festgehalten, bei der die Suche nach dem Nervenkitzel buchstäblich auf die Spitze getrieben wurde. Auf dem Foto ist zu sehen, wie ein Weißer Hai im Abstand von etwa einer Armeslänge vor einem Käfig schwimmt, das Maul weit aufgerissen – und ein Taucher, der diese Gelegenheit ausnutzt. Er streckt seinen Arm aus dem geschützten Bereich des Käfigs und berührt den Hai an der Schnauze. Vasyanovichs Schnappschuss, der nun weltweit für Aufsehen sorgt, entstand aus einem anderen Hai-Käfig.

„Die letzten Sekunden, bevor er seinen Arm verliert“, schreibt ein User als Kommentar auf das Foto auf Facebook.

Das pazifische Meer vor Guadalupe soll besonders viele Weiße Haie beheimaten, weshalb auch einige der zahlreichen Touranbieter damit werben, den Touristen eine Begegnung mit dem bis zu sieben Metern langen Tier beinahe garantieren zu können.

Auch interessant: Hai-Experten: Das ist der gefährlichste Strand der Welt

Begegnung von Mensch und Hai

Dieses Foto, das 2014 um die Welt ging, entstand beim Käfigtauchen vor Südafrika (mehr dazu hier):

Immer wieder kommt es zu unheilvollen Begegnungen zwischen Haien und Menschen, obgleich es sich hauptsächlich um Fälle handelt, bei denen der Hai den Menschen mit einem Beutetier verwechselt. Die Webseite trackingsharks.com hat für das Jahr 2015 insgesamt 106 Attacken dokumentiert, wovon neun tödlich endeten. 

Diese Karte zeigt die Hai-Angriffe von 2015 und 2016:

Was tun, wenn man sich plötzlich mit einem Hai konfrontiert sieht?

Die Wahrscheinlichkeit, dass man in seinem Leben einmal hautnah einer für den Menschen gefährlichen Haiart begegnet, ist zwar verschwindend gering, sollte es dennoch passieren, empfiehlt der Survival-Experte Rüdiger Nehberg: „Hilfreich ist nur, wenn man sie sieht und keine Angst erkennen lässt.“ Haie seien von Natur aus vorsichtig, erklärt er TRAVELBOOK. Am besten, schwimme man auf sie zu, schreie den Hai an und zeige keinen Fluchtreflex. „Flucht ermutigt sie, zuzupacken.“

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