Gaumen-Graus in Peking

Dieses Restaurant serviert Penis

Das ist wirklich nichts für Zartbesaitete: In Peking gibt es ein Restaurant, in dem Tierpenisse als Spezialität serviert werden. Die Chinesen glauben nämlich, der Verzehr der Genitalien verleihe Potenz. Das „Guo Li Zhuang“ hat bereits mehrere Filialen, und besonders beliebt sind seltene Arten. Ein absolutes No-Go!

„Guo Li Zhuang“ ist Chinesisch und bedeutet so viel wie „Kraft im Topf“. Doch was es in den Restaurants der gleichnamigen Kette in Peking Kraft geben soll, ist selbst für chinesische Essgewohnheiten wohl als eher ungewöhnlich zu bezeichnen: In den „Guo Li Zhuang“-Restaurants werden nämlich Tierpenisse aller Art serviert – die dem Verzehrenden, so ein in China weit verbreiteter Aberglaube, Potenz verleihen sollen.

Laut der Webseite „NZ Herald“ werden hier unter anderem die Genitalien von Pferden, Eseln, Ziegen, Hunden, Bullen und Hirschen angeboten, was zum Teil ja schon grenzwertig ist. Doch leider stehen auch exotischere Exemplare auf der Speisekarte, zum Beispiel Schlangen- oder Robbenpenis. Aber dass sich nach „Standhaftigkeit“ gierende chinesische Männer nicht um Tier- bzw. Artenschutz scheren, ist hinlänglich bekannt.

Die Gerichte tragen alle blumige Namen wie „Suche nach dem Schatz im Wüstensand“ oder „Essenz des goldenen Buddha“ und seien, natürlich, vor allem bei Männern beliebt – viele Geschäftsleute und Parteigenossen kämen in die insgesamt vier Filialen in Peking, und einen Ableger gebe es sogar auch schon im US-amerikanischen Atlanta

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Frauen sollen keine Hoden essen

Schmeckts denn? Diese Herrschaften sehen vor dem Verzehr der Penis-Spezialitäten jedenfalls eher skeptisch aus.

Foto: DPA/Picture-Alliance

Laut einem Bericht von „Spiegel Online“ werde auf Wunsch als besonderer Potenz-Cocktail auch ein Wein mit Extrakten aus Herz, Penis und Blut eines Hirsches gereicht, der innerhalb von 30 Minuten wirken solle. Offenbar versetzt der Glaube nicht nur Berge, sondern bewegt auch so manches in chinesischen Männerhosen.

Auch auf der Speisekarte stehen diverse Hodensorten sowie auch Föten unterschiedlicher Tiere. Dabei sei das Angebot durchaus auch für Leute gedacht, die auf ihre Ernährung achten – so werde zum Beispiel Frauen davon abgeraten, Hoden zu essen, da die darin enthaltenen männlichen Hormone zu einer tiefen Stimme und Bartwuchs führen könnten. Und Jugendlichen unter 15 Jahren sei das Speisen in einem der „Guo Li Zhuang“-Restaurants übrigens komplett untersagt, da die vielen Hormone ihre natürliche Entwicklung durcheinander bringen könnten.

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Tigerpenis ist am teuersten

Die Spezialitäten sollen jedoch nicht ganz billig sein – und je seltener das Tier, desto teurer werde es: Yak-Penis kann mehrere hundert Euro, ein Menü mit Tigerpenis sogar mehrere tausend betragen, und wenn überhaupt, sei letzterer nur nach monatelanger Vorreservierung und Antrag auf eine Silber-, Gold-, bzw. Platinmitgliedschaft zu haben. Dass die Tiere bedroht sind, interessiert hier wohl keinen.

Und wie ist das nun wirklich mit der Wirkung? „Es funktioniert sehr gut“, zitiert der „NZ Herald“ den Chinesen Wei Jingsheng. „Nachdem ich es probiert hatte, hörte mein Haar auf auszufallen, und ich fühle mich den ganzen Tag sehr energiegeladen. Jeder Aspekt meines Lebens ist fantastisch geworden.“

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