Haida Gwaii

Dieses Inselparadies ist das „Galapagos von Kanada“

Am äußersten westlichen Rand Kanadas befinden sich die Haida Gwaii Inseln: Hier lebt der alte Indianerstamm der Haida umgeben von Orkas, Schwarzbären, Waschbären und einer atemberaubenden Landschaft. Abenteuertouristen kommen vor allem zum Wandern und Kajakfahren auf die naturgeschützten Inseln: Oder aber um in den natürlichen heißen Quellen zu baden.

Man kann die Haida Gwaii Inseln nur mit einem Boot oder einem Wasserflugzeug erreichen. Einige trauen sich die Strecke von der Metropole Vancouver zu den grünen Inseln fernab der Zivilisation sogar mit dem Kajak zurückzulegen: Lichtet sich der Nebel, kommen die Silhouetten von mehr als 400 kleinen Inseln in Sicht: Auf Ihnen erstrecken sich unberührte Wälder und bergige Küsten, die von Schwarzbären und Seehunden bewohnt werden.

Wer sich nach wilder Flora und Fauna sehnt, der ist auf dem Inselparadies in West-Kanada genau richtig

Foto: Dpa Picture Alliance

📨 Kanada, Kalifornien, Köln – wie haben besten Storys über Orte in der ganzen Welt – einfach kostenlos  für unseren Newsletter anmelden!

Diese abgelegene, zerklüftete Inselwelt vor der Westküste Kanadas ist ein Paradies für alle, die sich in einer völlig untouristischen Umgebung erholen, Sport machen oder die alte Kultur der Haida-Indianer kennenlernen wollen.

Auch interessant:  Das Geheimnis von Oak Island in Kanada

Die Angehörigen dieses kanadischen First-Nation-Stammes sind die Ureinwohner der Inseln. Ein sehr naturverbundener Stamm mit einer ausgeprägten Totem-Kultur, wurden die Haida mit der europäischen Besiedlung fast völlig verdrängt und ausgelöscht. Gewalt und von den Siedlern eingeschleppte Krankheiten rafften sie dahin. Heute sind von den etwa 4.500 Einwohnern der Haida Gwaii Inseln etwa 45 Prozent First Nation People. Die meisten von ihnen leben in den beiden Haida-Dörfern Skidegate und Old Massett, die beide auf Graham Island liegen.

Die teilweise verlassenen Kultstätten und Totempfahl-Ensembles gehören seit den 80er Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe. Den Haida ist es zum großen Teil zu verdanken, dass die Natur der Inseln so idyllisch und unverschmutzt geblieben ist. In Zusammenarbeit mit der Regierung von British Columbia wurden 1987 große Teile der Inseln zu Nationalparks und Naturreservaten erklärt. Erst 2009 jedoch wurde auch der koloniale Name der Inseln „Queen Charlotte Islands“ in „Haida Gawaii“ umgeändert, was aus der Haida-Sprache übersetzt nichts anderes bedeutet als „Die Inseln der Haida.“

Die Haida sind für ihre Totem-Schnitzkunst berühmt

Foto: Dpa Picture Alliance

Seitdem kümmern sich vor allem die Haida um die Pflege und Bewachung der Parks. Wer sich einer geführten Tour mit ihnen anschließt, kann durch die alten Fischerdörfer der Haida streifen, durch die Urwälder spazieren oder aber sich in einem Heißwasserpool ausruhen.

Ein großes Highlight der Insel: Die natürlichen, heißen Quellen

Foto: Dpa Picture Alliance

Ein wanderndes Pärchen genießt die Aussicht bei Abenddämmerung

Foto: Dpa Picture Alliance

Die drei großen Parks  sind der Naikoon Provincial Park auf Graham Island, eine der beiden größten Inseln, der Gwaii-Haanas-Nationalpark auf den Inseln Moresby, Lyell, Kunghit und zahlreichen kleineren Inseln und der Pure Lake Provincial Park. Alle drei eignen sich sowohl für einen aufregenden Trekking-Urlaub, als auch für entspannte Einsiedelei am Strand oder in den Wäldern.

Auch interessant: Die verwunschenen Inseln vor Los Angeles, die fast niemand kennt

Die Urwälder der Inseln wirken, als wäre seit hunderten von Jahren kein Mensch dort gewesen

Foto: Dpa Picture Alliance

Anreise und unterkunft

Vom Vancouver International Airport fliegt Air Canada während der Sommermonate zwei mal täglich zum Sandspit International Airport auf den Inseln. Auch zu dem Haida-Dorf Masset geht ein direkter Flug vom Prince Rupert Flughafen.

Bevorzugt man eine Anreise übers Meer, kann man zum Beispiel von Vancouver Island mit der Alaska's Marine Ferry fahren. Auch viele Einheimische bieten den Transport via Motorboot an.

Übernachten ist auf den Inseln natürlich auch möglich. Online kann man sich in kleine Familienbetriebe einmieten oder Strandhäuser mit Verpflegung buchen. Wer die Inseln privat erkunden will, für den gibt es ein Fahhradverleih auf Graham Island.

Auf der Tourismus-Website der Insel gibt es zahlreiche Informationen, Karten und Broschüren kostenlos zum Download.

Wir sind auch auf Instagram: travelbook_de – hier folgen!

Traumurlaub bis zu 70 Prozent günstiger – jetzt gratis bei TRAVELBOOK Escapes anmelden!

Reise planen

  1. Hotel
  2. Mietwagen
  3. Bahn
  • Hotelsuche
    powered by
    Hotel-Suche
    Reisetermin
    Formular absenden
  • Suche Mietwagen
    powered by
    Mietwagen-Suche
    Abholort
    Rückgabeort
    Abholdatum
    Rückgabedatum
    Formular absenden Weitere Optionen
  • Suche Bahn
    powered by
    Bahn-Suche
    Von
    Nach
    Hinfahrt
    Rückfahrt
    Formular absenden Weitere Optionen