Wo man in der israelischen Metropole feiert

Das sind die Party-Hotspots von Tel Aviv

Internationale DJs zieht es hierher, junge Israelis sowieso, und natürlich viele Reisende aus aller Welt: Tel Aviv gilt als die Party-Hauptstadt des Nahen Ostens. Der Journalist Thore Schröder ist zurzeit dort – und verrät uns, wo und wie man in der israelischen Metropole feiert.

Von Thore Schröder

Manche vermuten, man feiere in Tel Aviv deshalb so wild, weil es jederzeit vorbei sein könnte. Vom Tanz auf dem Vulkan ist dann die Rede. Konflikte und Bedrohung gehören zum Alltag. Dass deswegen hier so viel getanzt und getrunken wird, will ich aber nicht glauben. Woher kommt dann zum Beispiel der Exzess im ziemlich friedlichen Berlin?

Richtig ist, dass in Israel jede Stadt ihre Bestimmung hat. Ein Sprichwort besagt, dass in Haifa gearbeitet, in Jerusalem gebetet – und in Tel Aviv gefeiert wird. Die Voraussetzungen dafür sind schließlich günstig: Die Mittelmeermetropole gilt als die liberalste und internationalste Stadt des Landes, dank 14 Kilometer Sandstrand herrscht hier fast ständig Urlaubsstimmung.

Eine Partypromenade à la El Arenal sucht man allerdings vergeblich. Wer hier mit Meerblick feiern möchte, muss sich mit dem Clara begnügen. In dem etwas abgewrackten ehemaligen Delfinarium tanzen Vorstadtjugendliche neben US-Teenies, die nach dem Abschluss ihrer Bildungsreise durch Israel (Taglit-Birthright) enthemmt sind.

Ein von @s.candbhm gepostetes Foto am

Wo man mit gutem Essen in die Nacht startet

Echte Tel Aviver beginnen ihre Partynacht im Zentrum, bei gutem Essen, am besten in einem der Läden von Eyal Shani. Der TV-Koch steht für rustikale, israelische Küche mit einem Twist. Sein berühmtestes Gericht ist ein gebackener Blumenkohl, zu empfehlen sind auch das Roastbeef-Carpacchio oder der French Toast mit Schlag, sowie sämtliche Sesamkreationen.

In seinem Lokal Port Said (Har Sinai St. 5), direkt neben der Hauptsynagoge gehört das Warten dazu. Anmelden, schon mal ein Stehbier trinken, beobachten und hoffen, dass man neben den hübschesten Mädchen (oder eben: Jungs) platziert wird.

Das Restaurant Port Said von TV-Koch Eyal Shani

Foto: Tripadvisor

Weitere Gastro-Tipps in Tel Aviv:

Die Party-Spots in Tel Aviv

Vom Port Said aus sind dann die anderen Partystationen in nächster Nähe: das Kuli Alma (Mikveh Israel St. 10) mit seiner Street-Art-Deko...

Das Kuli Alma

Foto: Kuli Alma muperphoto

... oder der Elektrokeller Radio EPGB (Shadal St. 7), in dem man auch unter der Woche abstürzen kann.

Im Radio EPGB läuft für gewöhnlich Elektro

Foto: Radio EPGB

Das geht natürlich auch im Breakfast+Milk in der Rothschild 6. Auf der Promenade mit dem Unabhängigkeitsmuseum flanieren die ganze Nacht über die Feiernden, während über ihren Köpfen Fledermäuse Insekten jagen.

Haupt-Feier-Abend ist in Tel Aviv der Donnerstag, denn dann beginnt das Wochenende; der Freitagabend ist für das Sabbatessen mit der Familie reserviert.

The Block aber richtet sich nicht nach diesen Regeln. Auch seine Location ist ungewöhnlich, denn Israels berühmtester Techno-Club ist vor ein paar Jahren in den heruntergekommenen Busbahnhof im wilden Süden der Stadt gezogen. Regelmäßig legen hier die bekanntesten amerikanischen und deutschen DJs auf.

Schlange stehen, zu wuchtigen Bässen tanzen, durch die dunklen, verschachtelten Räume irren. All das erinnert nicht nur zufällig ans Berghain, das Vorbild im exzessiven und friedlichen Berlin.

Weitere Ausgehtipps für Tel Aviv: Alphabet und Pasáž

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