Von Insidern verraten

Die 6 besten Tipps für New Yorks hippen Stadtteil Brooklyn

Ina Bohse und Anne Voss, die beide mehrere Jahre in Brooklyn gelebt haben und gerade den ersten deutschsprachigen Reiseführer für den beliebten New Yorker Stadtteil herausgebracht haben, haben TRAVELBOOK ihre sechs persönlichen Brooklyn-Highlights verraten.

New York ist mehr als nur Manhattan. Wer auf der legendären Brooklyn Bridge nicht kurz vor dem Ende kehrtmacht, sondern weiterläuft, dem eröffnet sich eine ganz andere Seite der Millionenstadt: mindestens genauso vielfältig, aber weniger hektisch, dafür ruhiger, grüner und heller, kulturell divers, kulinarisch unvergleichlich, kreativ und inspirierend – das ist Brooklyn. Was man dort auf keinen Fall verpassen sollte, haben die beiden Autorinnen Ina Bohse und Anne Voss uns verraten:

1. Flanieren in Brooklyn Heights

Am Viertel Brooklyn Heights führt kein Weg vorbei. Es liegt zu Füßen der Brooklyn Bridge und vis-a-vis von Manhattan. Der Brooklyn Bridge Park entlang des East Rivers ist ein Muss – wegen seiner unbezahlbaren Aussicht auf die Skyline und seiner Vielfalt. Neben der langen Promenade am Wasser laden gepflegte Wiesen zum Picknick oder Faulenzen ein. Die Piers bieten Soccer-, Basketball- und Beachvolleyballplätze und im Sommer sogar einen Pool. In der BBQ-Zone stehen Grills, Tische und Bänke zur freien Verfügung. Wer sein Essen nicht selbst mitbringen möchte, versorgt sich an den verschiedenen Essensbuden mit Eis, Pizza oder Lobster Roll.

Vom Brooklyn Bridge Park aus hat man den besten Blick auf die Skyline von Manhattan

Foto: Ina Bohse

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2. Key Lime Pie in Red Hook

Mit maritimem Ambiente und kreativer Szene in industriellem Flair hebt Red Hook sich von anderen Gegenden Brooklyns ab. Seit den 1970er Jahren wurde der Stadtteil zunehmend bei Künstlern und Kreativen beliebt, die die leerstehenden Lagerhallen zu niedrigen Preisen einnahmen. Bis heute finden hier regelmäßig Musik und Kunst Festivals statt. Wer nach Red Hook kommt, sollte Hunger und Durst oder zumindest Lust zum Snacken mitbringen – das Angebot der lokalen Bars und Restaurants ist vielseitig und originell.

Lebensfrohe Menschen trifft man viele in Brooklyn

Foto: Ina Bohse

Was man sich hier auf keinen Fall entgehen lassen darf: Steve’s Authentic Key Lime Pie (185 Van Dyke Street). Etwas abseits gelegen, aber unbedingt einen Besuch wert! In einem der roten Ziegelgebäude am Wasser versteckt sich diese einfache, aber charmante Bäckerei. Der Name ist Programm: Groß, klein oder am Stiel – gibt es hier ausschließlich Key Lime Pie (ein Schild warnt: „No, we do not serve coffee!”). Grundzutat sind Limetten von den Florida Keys, der Heimat von Inhaber Steve. Dass es kaum Sitzmöglichkeiten gibt ist nicht schlimm: Ein kleiner Park und Pier mit Blick auf die Freiheitsstatue ist direkt nebenan.

All dressed up. #teslamotors opening tonight in #redhook these tarts will rock. #freshsqueezed #keylimepie

Ein von Steve's Authentic (@steveskeylimepie) gepostetes Foto am

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3. Brauchtum in Crown Heights

Unübersehbar im Viertel Crown Heights ist die große jüdisch-orthodoxe, chassidische Gemeinde – leicht erkennbar an den buschigen Bärten, großen Hüten und dunklen Mänteln der Männer oder an den einheitlichen Frisuren und der blickdichten Kleidung der Frauen. Um mehr über Geschichte und Kultur der Gemeinde zu erfahren, bietet die tägliche Jewish Tour einen dreistündigen Einblick in das jüdische Leben in Crown Heights und beleuchtet damit eine absolut faszinierende Seite Brooklyns.

Street Art in Crown Heights

Foto: Ina Bohse

4. Mimi’s Hummus in Ditmas Park

Wie vielseitig Brooklyn ist, zeigt ein Abstecher nach Ditmas Park. Zwischen viktorianischen Villen mit gestutztem Rasen und Schaukelstuhl auf der Veranda ist schnell vergessen, dass man in New York ist – Wolkenkratzer und Brownstones scheinen weit weg. Das Herz von Ditmas Pars ist die Cortelyou Road. Hier gibt es viele tolle Restaurants, Bars und kleine Geschäfte, die ohne großen Hype fast bescheiden wirken. Tipp: Mimi’s Hummus (1209 Cortelyou Road). Diese „Snack Taverna“ hat gerade mal acht Tische und ist trotz oder gerade wegen des engen Raumes immer gut besucht. In der offenen Küche können Gäste die Zubereitung der nahöstlichen Gerichte verfolgen. Neben fantastischem Hummus gibt es Spezialitäten wie Taboulé, Shakshuka Eggs, Chicken Couscous – alles frisch, lokal bezogen und inspiriert durch Besitzerin Mimi Kitani.

Unscheinbar, aber sooo lecker: Mimi’s Hummus

Foto: Ina Bohse

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5. Street Art in Bushwick

Als „coolest place on planet“ und „7th hippest neighborhood in the world“ betiteln die New York Times und die Vogue das Viertel Bushwick. Bekannt ist es vor allem für seine Kreativszene. Neben zahlreichen Ateliers und Galerien sind die Straßen mit den vielen bunten Graffitis ein Meisterwerk für sich. Die zweistündige Street Art Tour mit „FreeTours by Foot“ führt zu den besten und versteckten Straßenkunstwerken der Gegend. Die beiden Kenner und Künstler Izzy & Mar erzählen Geschichten zu den einzelnen Motiven und erklären die Unterschiede von Stencils, Stickern, Tags und Co.

Bushwick ist bekannt für seine vielen bunten Straßenkunstwerke

Foto: Ina Bohse

6. Bagels in Park Slope

Der Olde Brooklyn Bagel Shoppe (645 Vanderbilt Avenue) ist perfekt für ein schnelles Frühstück oder den Snack zwischendurch – und hat die vielleicht besten Bagels der „Hood“! Ob klassisch mit Frischkäse, mit Bacon und Ei oder mit Hergingssalat – die Vielfalt der Bagel-Varianten ist enorm. Auch Alternativen wie Gebäck, Salate und Wraps stehen auf der Karte dieses hübschen Delis. Wenn man Glück hat, erwischt man einen der wenigen Sitzplätze direkt vor dem Laden und hat freie Sicht auf das Treiben der beliebten Vanderbilt Avenue.

Noch mehr tolle Tipps für den angesagten New Yorker Stadtteil finden Sie im gerade erschienenen Brooklyn Neighborhood Guide von Ina Bohse und Anne Voss. 

Die Autorinnen Anne Voss (li.) und Ina Bohse haben beide längere Zeit in New York gelebt

Foto: Marcus Lokau

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