Nach Anschlag in Tunesien

Tui bietet kostenlose Reisestornierung an

Wieder ein blutiger Anschlag in Tunesien, wieder gezielt auf Touristen: Diesmal traf es ein Hotel im Küstenort Sousse. Mindestens 27 Menschen kamen dabei ums Leben. Der Reiseveranstalter Tui, dem das betroffene Hotel gehört, bietet Urlaubern die kostenlose Stornierung ihrer Tunesien-Reise an.

Bei dem blutigsten Terrorangriff in Tunesiens jüngerer Geschichte sind an der Mittelmeerküste mindestens 27 Menschen getötet worden. Wie staatliche Medien unter Berufung auf das tunesische Innenministerium berichteten, überfielen Bewaffnete ein Touristenhotel nahe der Stadt Sousse.

Das Auswärtige Amt prüft, ob Deutsche unter den Opfern sind. Einem Bericht von BILD.de zufolge meldete der örtliche Radiosender Mosaïque unter Berufung auf das Innenministerium, unter den Toten befänden sich Briten und Deutsche. Bei dem Hotel, das Ziel des Terroranschlags wurde, handelt es sich um das „Imperial Marhaba“ der Riu-Kette in Sousse, das zum Tui-Konzern gehört.

Die deutsche Botschaft riet allen Staatsbürgern in einer per E-Mail versandten Mitteilung, den betroffenen Bereich zu meiden. Tunesische Sicherheitskräfte hätten den Tatort weitgehend abgeriegelt. Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Tunesien bereits aktualisiert. Dort heißt es im Zusammenhang mit den heutigen Anschlägen: „Besonders umsichtiges Verhalten wird empfohlen.“

TUI: Kostenlose Stornierung möglich

Nach dem Terrorangriff bietet Tui kostenlose Stornierungen an. Alle Gäste, die bereits gebucht haben, könnten bis einschließlich 15. September gebührenfrei umbuchen oder stornieren, teilte der Reiseveranstalter mit. Für Urlauber, die sich derzeit vor Ort befinden, organisiert die Tui die Abreise. Das Unternehmen prüft derzeit, ob deutsche Urlauber unter den Opfern sind. Aktuell befinden sich rund 260 Urlauber des Veranstalters in der Region. Insgesamt befinden sich etwa 3800 Tui-Gäste in Tunesien.  

Erst im März waren in Tunesien bei einem Terrorangriff auf das berühmte Bardo-Museum in der Hauptstadt mehr als 20 Menschen getötet worden. Dschihadisten haben bereits seit Wochen Terroranschläge im Fastenmonat Ramadan angekündigt. Im April 2002 kamen bei dem bis dahin schwersten Terroranschlag auf eine Synagoge in Djerba 21 Menschen ums Leben, darunter 14 deutsche Urlauber.

Im Jahr 2014 reisten 425.648 Deutsche nach Tunesien – etwas weniger als im Jahr 2010 vor dem Arabischen Frühling. Im Revolutionsjahr 2011 waren die Gästezahlen auf 270.632 gefallen. Für das laufende Jahr verzeichnet Tunesien zwischen 1. Januar und 20. Juni einen Rückgang der deutschen Gäste um 20,9 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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