Schock-Moment auf Karibikinsel St. Barth

Irrer Hobby-Fotograf entgeht um Haaresbreite dem Tod

Ein Mann wollte auf der Karibikinsel St. Barth ein Kleinflugzeug im Landeanflug aus nächster Nähe fotografieren und riskierte dabei sein Leben. Ein 360-Grad-Video zeigt den Schock-Moment, in dem das Flugzeug den Mann zu berühren scheint.

Für das perfekte Urlaubsfoto geben manche Menschen alles und scheuen selbst nicht vor den größten Gefahren und gar dem Tod zurück. So auch ein Hobby-Fotograf auf der Karibikinsel St. Barth, von dem ein 360-Grad-Video derzeit im Netz die Runde macht (siehe oben).

Darin ist zu sehen, wie er sich an einer Straße unweit des Flughafens St. Barth mit seiner Kamera positioniert und darauf wartet, dass ein Flugzeug im Landeanflug über ihn hinwegfliegt, sodass er es aus nächster Nähe fotografieren kann. Wenige Sekunden später dann der Schock-Moment: Ein Klein-Flugzeug fliegt so dicht über den Kopf des Fotografen hinweg, dass es so aussieht, als würde es ihn berühren.

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„Es hat meine Hand berührt“

Der Anwohner Sebastien Politano, der den spektakulären Moment mit seiner Videokamera festhielt, behauptet später im Interview mit der britischen „Daily Mail“, dass eines der Flugzeugräder den Mann tatsächlich berührt hätte: „Der Mann hat gefühlt, wie das Rad des Fliegers seine rechte Hand berührt hat. Er hat mir die kleinen Spuren gezeigt.“ Auch soll der Hobby-Fotograf laut Politano gesagt haben: „It hit my hand, it hit my hand“ (z. Dt.: Es hat meine Hand berührt).

Ob das Flugzeug wirklich seine Hand berührt hat, oder ob er aufgrund des Windes durch das Flugzeug das Gefühl hatte, berührt worden zu sein, ist fraglich. Dem Winkel nach zu urteilen, den das Flugzeug beim Landeanflug hatte, kann das Flugzeug den Fotografen aber gar nicht berührt haben, sonst wäre es im Anschluss ziemlich unsanft gelandet. Und auch das Straßenschild im Hintergrund zeigt, wie weit das Flugzeug tatsächlich noch vom Mann entfernt gewesen sein muss.

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Ein Flugzeug im Landeanflug auf St. Barth

Foto: Getty Images

Ein weiteres Argument, das gegen die Version spricht, ist, dass sich der Mann nachdem ihn das Flugzeug angeblich berührte, direkt umdrehte, und weiter fotografierte. Bei einem Zusammenstoß mit einem circa 120 bis 170 km/h schnellen Flieger müsste der Hobby-Fotograf doch mindestens einen gebrochenen Finger haben.

Höchstwahrscheinlich handelt es sich hierbei also – glücklicherweise – nur um eine optische Täuschung, die durch die 360-Grad-Aufnahme verstärkt wird. Gefährlich nah war das Flugzeug aber allemal.

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