Fernweh nach den Sternen

Das sind die Top-Reiseziele für „Star Trek“-Fans

Einmal im Commander-Stuhl von Captain Kirk sitzen, Achterbahn mit Warp-Geschwindigkeit fahren oder einen Tag lang an der Sternflotten-Akademie trainieren, um Offizier an Bord der Enterprise zu werden: Für Hardcore-„Star Trek“-Fans gibt es unzählige fantastische Reiseziele und Attraktionen. TRAVELBOOK stellt die besten vor.

Von Morgane Llanque

Dieses Jahr feiert „Star Trek“ sein 50-jähriges Jubiläum. Gerade erst ist die neueste Reise der USS Enterprise, „Star Trek Beyond“ in die Kinos gekommen, 2017 soll eine neue „Star Trek“-TV-Serie starten. Die treuen Fans der Science-Fiction-Saga,  liebevoll Trekkies genannt, treffen sich weltweit auf Conventions, um als Klingone oder Captain Picard verkleidet den runden Geburtstag ihres Lieblingsuniversums zu feiern. Aber wo verbringt ein echter Trekkie seinen Urlaub? Hier die Top Locations für Sternreisende:

Die Star Fleet Academy Experience

Perfekter Ausgangsort einer „Star Trek“-Tour ist die kanadische Hauptstadt Ottawa. Dort wurde im Juli dieses Jahres die Star Fleet Academy Experience eröffnet – Im Intreprid Museum in New York City und im Canada Aviation and Space Museum kann man sich ab sofort einen Tag lang als Kadett für die Sternenflotte ausbilden lassen. Nach einer kurzen Studienorientierung im filmgetreuen Raumschiff-Setting absolviert man Kurse – in denen man zum Beispiel lernt ein Raumschiff zu kommandieren,  kranke Crew-Mitglieder zu behandeln und das Sternenschiff zu navigieren. Simulatoren machen das Fliegen und Beamen möglich. Eine kostenlose App sorgt für Fotos, die reich an Special-Effects sind. Wer seine Ausbildung erfolgreich absolviert hat,  darf als frischgebackener Weltraumforscher endlich auf dem berühmten Kommander-Sessel der USS Enterprise Platz nehmen.

Pretty sure we need this in our living room ✨✨✨✨ #starfleetacademy

Ein von Laura Sabolich (@laura_sabolich) gepostetes Foto am

Für diejenigen, die den ersten Fan-Ansturm in Ottawa und New York abwarten wollen, gibt es alternativ die interaktive Wander-Ausstellung Star Trek: The Exhibition, aktuell in San Diego. Auch hier werden zahlreiche Simulationen geboten, es gibt massig originale Filmsets und Kostüme zu bestaunen.

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In der „Star Fleet Academy“ kann man auch Weltallmediziner werden

Foto: Getty Images

Eine Stadt namens Vulcan

Von der Star Fleet Acadamy in Ottawa geht es weiter in die südkanadische Provinz Alberta. Dort gibt es eine Stadt, die genauso heißt wie Mr. Spocks Heimatplanet: Vulcan. Das kleine Farmerörtchen gab es allerdings schon lange vor der Science-Fiction-Serie.  Als in den 90ern dann der große Hype um „Star Trek“ ausbrach, verstanden es die Einwohner, Profit aus dem Namen ihrer Heimat zu schlagen: Nun findet hier einmal im Jahr die „Vulcan Star Trek Convention“ statt. Das Besucherzentrum ist eine sternförmig gebaute, täuschend echt wirkende Raumstation, in der man künstliche Vulkanier-Ohren zum Ankleben und „Star Trek“-Uniformen erwerben kann.

Welcome to Vulcan, Alberta.

Ein von Adam Mang (@guitarplaya78) gepostetes Foto am

Draußen steht eine Büste von Mr. Spock, die der kürzlich verstorbene Schauspieler Leonard Nimoy 2010 noch eigenhändig eingeweiht hat. Zum Herumklettern und Fotografieren gibt es eine riesige Nachbildung der Enterprise und anderer Raumschiff-Modelle des „Star Trek“-Universums. Während der sogenannten „Spock Days“ spielen, wie bei allen „Star Trek“-Conventions, vor allem die Kostüme der Trekkies eine große Rolle: Abends werden diejenigen mit der authentischsten Alien-Aufmachung prämiert.

🚀📻📣

Ein von T. Connor (@loservortex) gepostetes Foto am

Eine Tour durch die Original-Sets von 1966

In der Kleinstadt Ticonderoga im Bundesstaat New York hat sich der in der Science-Fiction-Szene durch zahlreiche selbst produzierte Fanfilme bekannte Regisseur James Cawley etwas ganz Besonderes für Trekkies ausgedacht. Mit dem Segen der CBS Studios (die die Rechte an der originalen „Star Trek“-Serie haben) hat er einige der frühen Originalsets detailgenau nachgebaut und öffentlich ausgestellt. Er bietet persönliche Führungen durch die Räume der Enterprise aus dem Jahr 1966, unter anderem die Brücke, die Krankenstation und die Ingenieursräume.

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Auf der „Star Trek“-Set-Tour darf jeder auf die Brücke

Foto: Getty Images

„Star Trek“-Themenparks

Die eindrucksvollsten „Star Trek“-Attraktionen der Welt sind noch nicht fertiggebaut, aber die bereits veröffentlichten Lagepläne und Grafiken lassen selbst den eingefleischtesten Trekkie vor Vorfreude erzittern. Sowohl in London, Murcia und Aqaba in Jordanien soll es bald riesige Abenteuer- und Vergnügungsparks mit „Star Trek“-Attraktionen geben. Am realistischsten sind die Pläne derzeit für London. Hier soll 2021 der Filmstudiopark Paramount London entstehen – neben Kulissen aus Kultfilmen wie „Mission Impossible“ oder der „Pate“-Trilogie soll auch ein originalgetreuer  Nachbau des Hauptquartiers der Sternenflotte von „Star Trek“ gezeigt werden. In Murcia will Paramount zudem einen exklusiven Trekkie-Park errichten. Zentrum soll der „Plaza Futura“ mit einem Rekrutierungszentrum für die spanische Sternenflotte sein, komplett mit einem 3D-Simulator und einer Warp-Speed-Achterbahn.

In Aqaba, Jordanien, eingebettet in die wüstenplanetartige Landschaft, soll das sogenannte Red Sea Astrarium entstehen. Neben botanischen Gärten, Luxushotels, einem Seidenstraßenmuseum und diversen anderen Attraktionen hat der Hauptsponsor des Projekts, der jordanische König Abdullah II, darauf bestanden, auch eine „Star Trek“-Attraktion in den Entertaimentbereich des Astrariums einzubauen. Der König ist selbst bekennender Trekkie und hatte vor seiner Krönung sogar mal einen Cameo-Auftritt in der Serie „Star Trek Voyager“.  Bis jetzt weiß man nicht viel über den „Star Trek“-Bereich des Astrariums, außer dass er nach dem Design der aktuellen „Star Trek“-Filme von J. J. Abrams gebaut werden soll.

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Der König von Jordanien ist ein Riesenfan von „Star Trek“. Deshalb will er sich einen eigenen Themenpark in die Wüste bauen.

Foto: Rubicon Group Holding/Facebook

Schließlich sind auch in Deutschland zwei neue Trekkie-Attraktion auf dem Weg:  2017 soll im Movie Park Germany eine „Star Trek“-Achterbahn eröffnen. Die offizielle Website des Themenparks hat auch schon einen Trailer für die Achterbahn veröffentlicht. Sie soll die zweitgrößte Attraktion des gesamten Parks werden und – ähnlich wie in Murcia – Warpgeschwindigkeit vortäuschen. Die Aufregung, die die Themenparks gerade in allen „Star Trek“-Foren des World Wide Web auslösen, würde Mr. Spock vermutlich so kommentieren:

Im Dornier Museum für Luft- und Raumfahrttechnik in Friedrichshafen eröffnet Ende Oktober 2016 schließlich ebenfalls eine  Star Trek-Ausstellung. Im Fokus steht die Verbindung von der fiktiven Technik und Wissenschaft des Star Trek Universums  zur aktuellen Raumfahrt. Auch hier werden die Kommanderbrücke und das Holodeck der USS Enterprise nachgebaut und man kann in eine Virtual Reality Welt eintauchen.

Die „Star Trek“-Kreuzfahrt

Star Trek: The Cruise ist eine Kreuzfahrt, auf der zwar nicht ausschließlich Trekkies, aber immerhin einige hundert von ihnen auf einem Luxus-Ozeandampfer ihrem Hobby frönen können. Die Idee: Wenn man schon nicht auf ein echtes Sternenschiff kann, dann wenigstens auf ein Hochseeschiff. Die Kreuzfahrt findet jedes Jahr statt, die Routen sind verschieden. Dieses Jahr starten die Reisenden von Miami – Die Strecke führt über Mexiko und die Bahamas. Einige Cruise-Events der letzten Jahre waren eine Hochzeit nach „Star Trek“-Ritus (sowohl der Bräutigam als auch die Braut trugen bei der Trauung weiße Sternflottenuniformen), ein „Star Trek“-Maskenball, „Star Trek“-Schachtuniere und Cocktailbars, die genauso aussehen wie die Space-Kneipen Ten Forward und Quarks Bar aus den Serien. Auf der privaten Paradiesinsel Great Stirrup Cay gibt es außerdem eine riesige Schnitzeljagd.

Join us on what will become the most talked about cruise for all the ages. #StarTrekTheCruise #StarTrek

Ein von Star Trek: The Cruise (@startrekthecruise) gepostetes Foto am

„Star Trek“-Conventions

Der klassische „Star Trek“-Tourismus führt immer noch auf eine Convention: Tausende von Fans versammeln sich, um zusammen mit eingeladen Stars aus den „Star Trek“-Serien und -Filmen über die Zukunft des Franchise zu diskutieren, sich gegenseitig mit ausgefallenen Cosplays zu übertrumpfen und nächtelang zu feiern. „Star Trek Destination“, die größte Convention anlässlich des 50sten Jubiläums, findet dieses Jahr nicht in den USA, sondern im britischen Birmingham statt. Wichtigster  Stargast und Hauptredner: William Shattner, seines Zeichens Darsteller von Captain James Tiberius Kirk in der Originalserie. Sonstige Highlights: eine Zone, die sich ausschließlich der klingonischen Kultur widmet, und ein Nachbau der USS-Enterprise-Brücke. Aber natürlich gibt es auch Alternativen zu der Convention in Birmingham. In Deutschland findet jedes Jahr eine der berühmtesten „Star Trek“-Versammlungen Europas statt: die Federation Convention, kurz FedCon. Austragungsort ist Bonn. Andere große Coventions finden jährlich in Las Vegas,  Hawaii, San Francisco und New York City statt.

Trekkies sind nicht zu schlagen, wenn es um aufwendige Verkleidungen geht

Foto: Getty Images

Ein Fan posiert bei der „Star Trek“-Convention Las Vegas vor einem Spaceshuttle

Foto: Getty Images

Der legendäre „Star Trek“-Spruch darf auf keiner Convention fehlen.

Foto: Getty Images

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