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Die besten Reisetipps für Israel

Jahrtausendealte Kultur, moderne Architektur, lange Gewänder und knappe Bikinimode, Strand, Berge und Wüste: Israel vereint krasse Gegensätze auf einem Gebiet, das nur halb so groß ist wie die Schweiz.

Christine Kensche Von Christine Kensche

Praktisch für weniger ausgedehnte Urlaube: Über kurze Strecken sind alle Sehenswürdigkeiten gut zu erreichen – die heiligen Stätten Jerusalems, das Nachtleben Tel Avivs, der See Genezareth. Eine spannende Mischung aus westlichen Metropolen und orientalischem Flair.

MEIN TIPP

In Tel Aviv regiert das Strandleben. Es gibt einen Schwulenstrand, einen für Hundehalter und dann noch den religiösen Strand. Montags, mittwochs und freitags wird dieser von Männern besucht, an den beiden anderen Wochentagen von Frauen. Am Sabbat aber ist er menschenleer.

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WUSSTEN SIE, DASS...

... rund ein Drittel der israelischen Juden nicht in Israel geboren ist?

... deutsche Staatsbürger bei der Einreise in Israel kein Visum benötigen? Eine Ausnahme macht der Staat bei Deutschen, die vor dem 1. Januar 1928 geboren sind – hier muss erst geklärt werden, ob eine nationalsozialistische Vergangenheit ausgeschlossen werden kann.

... der Tempelberg in Jerusalem jüdischen Überlieferungen zufolge das Fundament der Welt darstellt?

... die Schlüssel zur Grabeskirche in der Altstadt Jerusalems seit mehr als 800 Jahren immer im Besitz einer muslimischen Familie sind? Ihre Aufgabe ist es, die Kirche morgens auf- und abends abzuschließen.

... in den Städten Aschdod und Aschkelon genauso viel Russisch wie Hebräisch gesprochen wird? Hier haben sich besonders viele russische Einwanderer niedergelassen.

Frauen beten an der Klagemauer: Die ehemalige Westmauer des zweiten Jerusalemer Tempels symbolisiert für viele Juden den ewigen Bund Gottes mit seinem Volk. Viele stecken kleine Zettel mit Gebeten in die Ritzen zwischen den mächtigen Steinblöcken

Foto: Getty Images
BLOSS NICHT...

... die Sabbat-Ruhe stören! Dazu zählt bereits das Fotografieren. Vor allem in Jerusalems orthodoxen Vierteln und an der Klagemauer sollten sie von Anbruch der Dunkelheit am Freitag bis zum Sonnenuntergang am Samstag keine Bilder schießen. Besonders fromme Juden können dann sogar handgreiflich werden.

... den Sabbat-Aufzug benutzen. Am siebten Tag soll man ruhen – orthodoxe Juden drücken dann nicht mal den Fahrstuhlknopf. Also gibt es in jedem Hotel einen Aufzug, der am Sabbat automatisch auf jeder Etage hält.

... ohne Begleitung auf den Ölberg gehen – vor allem nicht als alleinreisende Frau, es wurde häufig von Belästigungen berichtet.

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VERANSTALTUNGEN

Israel Festival (Theater-, Tanz- und Musikfestival): im Mai und Juni in Jerusalem
Jerusalem Knights (Ritterfest): im Oktober
Jerusalem International Music Festival: im November

SPRACHFÜHRER

Deutsch: Hebräisch
Hallo/Guten Tag: Shalom/Yum tuv
Auf Wiedersehen: Lehitraut
Ja/Nein: Ken/Lo
Bitte/Danke: Vevaqushah/Tudah
Ich heiße…: Quraym ly…
Hilfe: Ezrah Hatsylu
Ich spreche kein Hebräisch: Any lo modvr
Die Rechnung, bitte: Khshvun vevaqushah
Was kostet…?: Kam auleh...?
Prost!: L'chaim
Entschuldigung: Slekhah
Eins/Zwei/Drei: Akhat/Shtaym/Shalosh

FEIERTAGE

Purim (Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft): Februar oder März (nach dem jüdischen Kalender am 14. Adar)
Pessach (Passah-Fest): März oder Februar (nach dem jüdischen Kalender am 15. Nisan)
Yom Ha Atzmaut (Unabhängigkeitstag): April oder Mai (nach dem jüdischen Kalender am 5. Ijjar)
Rosh Ha Shanah (jüdischer Neujahrstag): September oder Oktober (nach dem jüdischen Kalender am 29. Elul)
Jom Kippur (Tag der Versöhnung): September oder Oktober (nach dem jüdischen Kalender am 10. Tischri)
Sukkoth (Erntedankfest): September oder Oktober, fünf Tage nach Jom Kippur
Simchat Thora (Abschluss des Erntedankfestes): September oder Oktober (nach dem jüdischen Kalender am 23. Tischri)
Chanukah (Lichterfest): November oder Dezember (nach dem jüdischen Kalender am 25. Kislew)

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