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Die besten Reisetipps für Jerusalem

Die wohl heiligste Stadt der Welt befindet sich zwischen Mittelmeer und Totem Meer. Jahrtausendelange Traditionen verschmelzen hier in endlosen Gängen, Geschäften, Gerüchen, Gebeten und haben überall ihre Spuren hinterlassen: sei es im Essen oder in der Architektur, die vielerorts von historisch bedeutsamen Bauten bestimmt wird.

Nur wer einmal in Jerusalem war, kann nachvollziehen, welche besondere Energie diesem Ort innewohnt, der für Juden, Muslime und Christen gleichermaßen heilig ist.

UNSER TIPP

Ein schönes Souvenir aus Jerusalem ist der Dreidel, auch „Sevivon“ genannt. Der vierseitige Kreisel gilt als eines der ältesten Spiele der Welt und soll bereits vor mehr als 2200 Jahren gespielt worden sein.  Gehen Sie zum Schabbat-Beginn am Freitagabend an die Klagemauer (Kotel/Western Wall) und erleben Sie, wie mit Tanz und Gesang der den Feiertag gefeiert wird! Eine geradezu „biblische“ Küche bietet das Restaurant The Eucalyptus (Felt Allee zwischen Hativat Yerushalayim 14 und Dror Eliel St.) von Chefkoch Moshe Basson. Im christlichen Viertel lohnt sich ein Besuch des Golden City (130 Aftemos Market), wo man bei einzigartigem Ausblick eine Falafel genießen kann.

WUSSTEN SIE, DASS...

… die Klagemauer als Überbleibsel der zerstörten Tempelanlage des zweiten Jerusalemer Tempels 18 Meter in die Höhe ragt und circa 50 Meter breit ist?

… die Zettel der Klagemauer zweimal im Jahr eingesammelt und auf dem Ölberg beerdigt werden, da nach dem jüdischen Gesetz nichts verbrannt werden darf, wo der Name Gottes draufsteht?

… Jerusalem mehr 2000 archäologische Stätten hat?

… fromme Juden am Sabbat auch nicht Fahrstuhl fahren? Daher werden in vielen Hotels die Fahrstühle umcodiert, damit sie in jedem Stockwerk halten – so kann man bis zur Dachterrasse schon mal eine halbe Stunde brauchen. Also: Lieber die Treppen nehmen.

Die Klagemauer in der Altstadt Jerusalems ist eine der wichtigsten heiligen Stätten des Judentums. Sie ist für Juden das Zeichen für den Bund Gottes mit dem Volk Israel

Foto: Getty Images
BLOSS NICHT...

… Geld am Flughafen Ben-Gurion tauschen. Wenn Sie hier in die hiesige Währung NIS wechseln wollen, beachten Sie, dass Sie eine Flughafengebühr zahlen müssen, welche sich nach der Höhe des Umtauschbetrags richtet und bei 100 Euro circa 10 Prozent beträgt.

… die Ruhe des Sabbat stören. An diesem Tag sollen keine Tätigkeiten verrichtet werden. Wer mit dem Auto fährt oder sich eine Zigarette anzündet, kann in bestimmten Gegenden Jerusalems schief angeschaut werden. Samstags fahren außerdem keine Busse – also auf lange Fußwege einstellen. Auf Fotografieren an der Klagemauer sollte an diesem heiligen Tag ebenfalls verzichtet werden.

… das Jerusalem Syndrom bekommen. An der mysteriösen Psychose leiden jährlich circa 100 Touristen, welche sich als Folge dessen mit heiligen Figuren vergangener Zeiten identifizieren und in langen Gewändern auf offenen Plätzen predigen. Nach wenigen Tagen, so beruhigen die Ärzte, sollen die Wahnvorstellungen angeblich wie von alleine wieder verschwinden.

VERANSTALTUNGEN

Israel Festival (Theater-, Tanz- und Musikfestival): im Mai und Juni in Jerusalem
Jerusalem Knights (Ritterfest): im Oktober
Jerusalem International Music Festival: im November

SPRACHFÜHRER

Deutsch: Hebräisch
Hallo/Guten Tag: Shalom/Yum tuv
Auf Wiedersehen: Lehitraut
Ja/Nein: Ken/Lo
Bitte/Danke: Vevaqushah/Tudah
Ich heiße…: Quraym ly…
Hilfe: Ezrah Hatsylu
Ich spreche kein Hebräisch: Any lo modvr
Die Rechnung, bitte: Khshvun vevaqushah
Was kostet…?: Kam auleh...?
Prost!: L'chaim
Entschuldigung: Slekhah
Eins/Zwei/Drei: Akhat/Shtaym/Shalosh

FEIERTAGE

Purim (Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft): Februar oder März (nach dem jüdischen Kalender am 14. Adar)
Pessach (Passah-Fest): März oder Februar (nach dem jüdischen Kalender am 15. Nisan)
Yom Ha Atzmaut (Unabhängigkeitstag): April oder Mai (nach dem jüdischen Kalender am 5. Ijjar)
Rosh Ha Shanah (jüdischer Neujahrstag): September oder Oktober (nach dem jüdischen Kalender am 29. Elul)
Jom Kippur (Tag der Versöhnung): September oder Oktober (nach dem jüdischen Kalender am 10. Tischri)
Sukkoth (Erntedankfest): September oder Oktober, fünf Tage nach Jom Kippur
Simchat Thora (Abschluss des Erntedankfestes): September oder Oktober (nach dem jüdischen Kalender am 23. Tischri)
Chanukah (Lichterfest): November oder Dezember (nach dem jüdischen Kalender am 25. Kislew)

Hier finden Sie die besten Hotels in Jerusalem

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