Travel Risk Map 2016

Das sind die Länder mit dem höchsten Gesundheitsrisiko

Nicht nur die Gefahr von Terroranschlägen oder eine instabile politische Lage können für Urlauber zur Gefahr werden, sondern auch Epidemien und extreme Umwelteinflüsse. Eine Risiken-Karte zeigt auf, wo die Gesundheit von Reisenden am meisten bedroht ist. Ein Klick auf das jeweilige Land verrät weitere Details (auf Englisch).

In gut jedem dritten Land herrscht für Reisende ein hohes oder sehr hohes Gesundheitsrisiko. Das geht aus der Travel Risk Map 2016 des Unternehmens International SOS hervor.

Ein hohes Risiko besteht demnach in jedem vierten Staat (26 Prozent), ein sehr hohes Risiko in jedem zehnten (10 Prozent). Ein mittleres Risiko gibt es in jedem dritten Land (36 Prozent), einige davon auch in Europa, ein geringes in jedem fünften (22 Prozent).

Die größten Risiken bestehen laut der Travel Risk Map in Afrika, während Europa, Nordamerika und Australien als verhältnismäßig sicher eingestuft werden. Für die Analyse wurden unter anderem Epidemien und Umweltrisiken sowie die Verkehrssicherheit und medizinische Versorgung berücksichtigt.

Afrika lockt mit beeindruckenden Landschaften, laut der Travel Risk Map von International SOS gibt es vielerorts jedoch ein hohes Gesundheitsrisiko.

Foto: Getty Images

In Südamerika besteht in Bolivien, Suriname und Venezuela ein hohes, in  Guyana sogar ein sehr hohes Risiko. In Brasilien oder Argentinien etwa gilt, dass dort die Möglichkeit eines sich schnell entwickelnden Risikos besteht, vor allem außerhalb von Metropolen. In größeren Städten gelte jedoch ein hoher Standard bei der medizinischen Versorgung. Zuletzt wurden Fälle von Zika-Infektionen aus mehreren Ländern und Regionen Mittel- und Südamerikas gemeldet, darunter Brasilien, Kolumbien und Mexiko. Der Virus steht im Verdacht, bei Neugeborenen Schädelfehlbildungen und in der Folge geistige Behinderungen zu verursachen.

Auch interessant: Riskmap 2016 – Die (un)sichersten Reiseziele

Gefahr für Schwangere durch Zika-Viren

Wegen der grassierenden Zika-Viren raten derzeit deutsche Experten Schwangeren vor Reisen in die betroffenen Länder Lateinamerikas ab. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) und das Auswärtige Amt empfehlen, Reisen in die Ausbruchsgebiete „möglichst zu vermeiden“.

Sollten Reisen unvermeidlich sein, müssten sich Schwangere konsequent vor Mückenstichen schützen. Auf die DTG-Empfehlung verwies das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) jüngst im seinem Bulletin. Da es für Reisehinweise selbst nicht zuständig ist, empfiehlt das Institut Schwangeren, sich vor einer Reise medizinisch beraten zu lassen. Wenn sie bereits in betroffenen Gebieten unterwegs gewesen seien, sollten sie ihren Frauenarzt bei der Vorsorgeuntersuchung darauf hinweisen.

Zika-Infektionen verlaufen bei Erwachsenen in der Regel relativ harmlos, mit leichtem Fieber und Hautausschlag. Für Embryos im Mutterleib scheint das Virus dagegen gefährlich zu sein.

In der Metropole Rio de Janeiro erfüllt die medizinische Versorgung hohe und internationale Standards, doch in entlegeneren Regionen Brasiliens ist das nicht immer der Fall

Foto: Getty Images

Erstmals hat International SOS auch das Sicherheitsrisiko in den jeweiligen Ländern separat ausgewertet. Hohe und extreme Gefahren für Leib und Leben bestehen vor allem im Nahen und Mittleren Osten, in Teilen Nordafrikas sowie in Zentralafrika. Die Einschätzungen decken sich weitgehend mit den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.

Klicken Sie sich oben in die jeweiligen Ländern, um detaillierte Informationen zu erhalten (auf Englisch). Rechts oben können Sie auch die Ansicht wechseln und sich das Sicherheitsrisiko weltweit anzeigen lassen.

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