Trotz aller Urlaubsfreude

19 Dinge, die am Reisen richtig nerven

Wie schön wäre es doch, wenn man sich einfach an seinen Urlaubsort der Wahl beamen und so das ganze Drumherum der Reiseplanung und -umsetzung ersparen könnte. Denn bis man endlich unterm Sonnenschirm liegt oder in der Lieblingsstadt im Café sitzt, muss so einiges an Strapazen überwunden werden. Und auch unterwegs könnte manches so viel einfacher sein. TRAVELBOOK hat 19 Dinge gesammelt, die am Reisen richtig nerven können.

„Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern.“

Schon Schriftsteller Kurt Tucholsky wusste, wie wichtig und wertvoll es ist, die Welt zu entdecken und Reisen zu unternehmen. Aber trotz aller Freude über vergangene oder kommende Urlaube: Es lässt sich nicht leugnen, dass manches am Reisen auch ganz schön nervig sein kann. Wir haben mal zusammengetragen, was uns da so einfällt:

1. Die zeitliche Planung

Eigentlich sollte es im August nach Mallorca gehen – aber da hat der Kollege nun schon Urlaub genommen. Wann also am besten fahren? Im Juni und Juli geht nicht, da ist EM. Anfang September klappt auch nicht, weil da die Hochzeit von XY ist, und Ende September ist es auf Malle bestimmt schon zu kalt. Solche oder ähnliche Überlegungen, wann wohl der beste Zeitpunkt zum Verreisen ist, kennt bestimmt jeder. Es gilt, sich mit den Kollegen abzustimmen, das Wetter vor Ort abzuchecken, Termine zu Hause und ggf. die Schulferien miteinzubeziehen – all das nervt ungemein.

2. Die Buchung

Hat man sich endlich für einen Urlaubsort und einen bestimmten Zeitraum entschieden, für den man sogar vom Chef das Okay bekommen hat, geht es an die Buchung. Und hiermit kann man gut und gerne Stunden, wenn nicht gar Tage verbringen. Am besten ist wohl derjenige dran, der einen Pauschalurlaub machen will. Aber auch hier muss man sich erst mal durch diverse Reisevergleichsportale klicken, Preise, Hotels und Flugzeiten checken etc. Noch schwerer hat es, wer Flüge und Hotel/Ferienhaus- oder Wohnung separat bucht. Und wer hier zu spät dran ist, muss am Ende mit dem kläglichen (oder überteuerten) Rest vorliebnehmen. Am einfachsten ist sicher noch immer der Weg ins Reisebüro – aber wer garantiert einem schon, dass die Mitarbeiterin dort einem wirklich das beste und günstigste Angebot raussucht?

Gerade noch war der Flug für 120 Euro verfügbar – und keine 20 Minuten später soll er das Doppelte kosten? Wer wäre da nicht genervt?

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3. Die Übergabe bei der Arbeit

Die Kollegen über den Stand eines Projektes informieren, die neue Praktikantin briefen, Abwesenheitsnotiz im Email-Programm einrichten – bevor es losgeht, häufen sich die Aufgaben bei der Arbeit und man ist mit dem letzten Arbeitstag urlaubsreifer als je zuvor.

4. Die Packerei

Zuerst freut man sich vielleicht noch aufs Kofferpacken, aber irgendwann nervt es dann doch. Zum Beispiel wenn es an das Zusammensuchen von Aufladegeräten, Schuhen und Kosmetika geht. Und bloß nichts vergessen darf man! Und wenn am Ende endlich alles beisammen ist, ist der Koffer viel zu voll. Also heißt es: aussortieren. Packen kann ganz schön nervenaufreibend sein – und das umso mehr, wenn man mit Kindern reist. Am besten man macht sich vorher eine Liste, zum Beispiel mit speziellen Apps, und hakt alles Eingepackte nach und nach ab.

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Alles Pressen und Quetschen hilft nichts: Der Koffer ist einfach zu voll

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5. Die Anreise

Ob mit Bus, Bahn, Auto oder Flieger: Die Anreise zum Urlaubsort nervt auf gewisse Weise immer. Nur wer mit dem Auto fährt, kann sofort losfahren, alle anderen müssen erst mal  hinkommen – zum Bus, zum Bahnhof oder zum Flughafen. Vor allem Langstreckenflüge können ungemein anstrengend sein, sitzt man doch stundenlang bei geringer Beinfreiheit eingepfercht im Flieger. Zum Glück lässt die Vorfreude auf den Urlaub die Strapazen der Anreise noch halbwegs gelassen überstehen.

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6. Die viele Warterei

Auch das viele Warten nervt, vor allem bei Flugreisen: Man wartet am Check-in-Schalter, um den Koffer aufzugeben. Man steht vor der Sicherheitsschleuse Schlange, um sein Handgepäck durchleuchten zu lassen. Man wartet am Gate, um ins Flugzeug einsteigen zu können. Man wartet im Flieger, dass es endlich losgeht. Man wartet darauf, dass der Flug endlich vorbei ist, dann folgt die Warterei aufs Aussteigen, auf den Koffer am Gepäckband und darauf, dass man den Mietwagen entgegennehmen kann oder der Bus-Shuttle endlich kommt.

Warten, warten, warten: Am Flughafen steht man die meiste Zeit Schlange

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7. Quengelnde Kinder

Ob die eigenen oder die Kinder von Fremden: Wenn sie quengeln, nerven sie jeden. Und das kommt bei der vielen Warterei während einer Reise leider durchaus häufig vor. Schließlich bringen Kinder ganz ungeniert das zum Ausdruck, was uns oftmals alle quält: Langeweile.

8. Öffentliche Toiletten

Sie lassen sich auf einer Reise leider nicht umgehen: öffentliche Toiletten. Und die sind meistens wenig appetitlich. In Flugzeug, Bahn oder Bus sind die Waschräume zudem so beengt, dass man sich kaum um die eigene Achse drehen kann und fast zwangsläufig mit der Kleidung die WC-Schüssel berührt. Am besten hat man immer eine Packung Hygienetücher bei sich!

9. Der Sitznachbar im Flieger/Zug

Oft hat man Glück mit dem Sitznachbarn, manchmal aber eben auch nicht. Dann wird neben einem wahlweise durchgehend gehustet, die Armlehne konsequent in Beschlag genommen oder so geschlafen, dass der Kopf des anderen auf die eigene Schulter rutscht. Schlimm auch, wenn der Sitznachbar müffelt oder so beleibt ist, dass man selbst kaum noch Platz hat. Genauso wie der Nebenmann können aber auch der Vorder- oder Hintermann gehörig nerven – zum Beispiel, indem die Lehne ohne Vorwarnung zurückgeklappt oder von hinten gegen den Sitz getreten wird.

Auch Kinder in der Nähe können für andere Fluggäste nervig sein

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10. Die Klimaanlage im Flieger/Zug

Im Flieger ist es meistens viel zu kalt oder viel zu warm – aber eigentlich nie richtig temperiert, und in der Bahn fällt die Klimaanlage im Hochsommer auch mal komplett aus: Die Temperaturverhältnisse auf Reisen sind meistens nicht so, wie man sie gerade gerne hätte. Da hilft nur eins: nach dem Zwiebelprinzip kleiden und ggf. um eine zweite Decke bitten.

11. Fehlende Dinge von zu Hause

Wochenlang hat man zu Hause nach dem perfekten Kopfkissen gesucht, und ausgerechnet im Urlaub, wo man sich nach der totalen Entspannung sehnt, muss man mit dem knüppelharten oder viel zu weichen Kissen in der Unterkunft vorliebnehmen. Und auch andere Dinge lassen einen in der Ferne erkennen, dass es zu Hause eigentlich doch auch ganz schön ist – und damit meinen wir nicht nur Materielles.

Das eigene Bett und/oder Kopfkissen fehlt unterwegs wohl vielen

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12. Sonnenallergie/ -brand

Kennen Sie das auch? Man kann sich noch so sorgfältig mit der 30er- oder gar 50er-Sonnenmilch eincremen – irgendeine Stelle hat man am Ende doch vergessen. Am Rande der Badehose etwa oder die Knie. Ärgerlich, wenn man sich dann gleich am ersten Urlaubstag einen dicken Sonnenbrand eingefangen hat und die Sonne in den folgenden Tagen bestenfalls meiden muss. Auch immens nervig: Sonnenallergie. Wer darunter leidet, muss die betroffenen Hautstellen mit Kleidung abdecken oder spezielle Lichtschutzmittel verwenden.

13. Blasen an den Füßen

Alle Jahre wieder suchen uns diese Plagegeister im Urlaub heim. Denn Sommersandalen mit ihren oft schmalen Riemen sind prädestiniert dafür, an diversen Stellen der Füße Blasen zu verursachen. Da ist es meist auch egal, ob die Schuhe neu sind oder wir sie im vergangenen Jahr bereits eingelaufen haben. Immerhin: spezielle Blasenpflaster wirken Wunder.

Wenn es ganz Dicke kommt, hat man Blasen UND Sonnenbrand an den Füßen

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14. Fehlende Ortskenntnisse

Wenn man zum ersten Mal an einem Uraubsort ist, landet man oft genug zuerst an den nicht so schönen Stränden, in den nicht so guten Restaurants oder in der drittbesten Eisdiele am Platz. Vor allem die ersten Tage kann das Suchen von Sehenswürdigkeiten oder Lokalen ziemlich anstrengend sein. Wenn zu den fehlenden Ortskenntnissen auch noch Sprachbarrieren kommen, kann es richtig kompliziert werden. Wie sonst soll man denn an das wertvolle Insiderwissen der Einheimischen kommen? Außerdem nervt es gehörig, wenn man nicht mal in der Lage ist, sich nach dem Weg zu erkunden oder eine Cola zu bestellen.

Jetzt bloß nicht in die Haare kriegen! Fehlende Ortskenntnisse können ganz schön nervig sein

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15. Die Frühstückszeiten

Wer nicht in einer eigenen Ferienwohnung sondern im Hotel wohnt, kennt es: Das Frühstück geht meistens von 7 bis maximal 10 Uhr. Dabei würde man doch gerade im Urlaub sooo gerne richtig ausschlafen! Meist quält man sich dann um 9:30 Uhr aus dem Bett und schleicht sich müde und ungeduscht in den Frühstückssaal, um doch noch was Essbares abzugreifen. Und vor allem: Kaffee!

16. Touri-Abzocke

Leider kommt es an Orten, an denen viele Touristen sind, immer wieder vor, dass man übers Ohr gehauen wird. Dann bezahlt man zum Beispiel viel mehr als die Einheimischen oder bekommt qualitativ minderwertiges Essen serviert. Das nervt!

Direkt am Markusplatz in Venedig sollte man sich besser nicht ins Café setzen. Hier kostet ein Getränk das Vierfache dessen, was in den Seitenstraßen verlangt wird – plus einem „Musikzuschlag“ zwischen 5 oder 6 Euro pro Person.

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17. Das näher rückende Urlaubsende

Gerade hat man sich so richtig schön im Urlaubsort eingelebt und hat den Zustand der Tiefenentspannung beinahe erreicht – und plötzlich merkt man: Der Urlaub ist ja schon fast wieder vorbei! Wer etwa drei Wochen Urlaub gebucht hat, merkt spätestens nach zwei Dritteln, dass der Großteil leider schon hinter einem liegt. Und dieses Wissen kriegt man aus seinem Kopf leider nicht mehr raus.

18. Der Morgen am Abreisetag

Der Tag der Abreise ist meistens von Stress geprägt. Denn in fast allen Hotels und Ferienwohnungen/-häusern muss man bis spätestens 11 Uhr ausgecheckt haben. Das bedeutet: früh aufstehen, packen, frühstücken, schnell noch Zähne putzen und auf Toilette – und schon steht man mit seinem Gepäck im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Und dann muss man ja auch noch zum Flughafen oder Bahnhof kommen, ggf. den Mietwagen zurückgeben – alles keine wirklich schönen To-Dos.

19. Die Rückreise

Bei der Rückreise muss man die ganze nervige Prozedur der Anreise noch einmal in umgekehrter Richtung auf sich nehmen – und das auch noch OHNE die Vorfreude auf den Urlaub, denn der ist dann schließlich vorbei. Glücklicherweise gibt es aber auch einige gute Gründe, sich auf sein Zuhause zu freuen, das eigene Bett zum Beispiel.

Bye bye, Sonne! Am Abreisetag kommt immer Wehmut auf

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Und neben all den nervigen kleinen Dingen am Reisen gibt es zum Glück mindestens 1000 Gründe, es zu lieben!

Ihnen fallen noch mehr Dinge ein, die an einer Urlaubsreise nerven? Schreiben Sie uns unten in den Kommentaren!

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