Kanadas Metropole im Westen

5 gute Gründe für eine Reise nach Vancouver

Bei Kanada denken viele an Bären, Seen und unendliche Wälder. Doch das Land, das unser Autor lieben lernte, kann viel mehr als die üblichen Klischees zu bedienen.

Von Finn Möller

Nach dem Abitur bot sich mir die Möglichkeit, drei Monate lang Kanada zu bereisen – ein Land, das ich bislang nur von Fotos oder aus dem Fernsehen kannte. Der Trip war meine erste richtig große Reise und für mich die perfekte Gelegenheit, endlich einen Teil meiner Familie kennenzulernen, der vor Jahrzehnten nach Kanada ausgewandert war.

Heute löst in mir nichts mehr Emotionen aus als die Erinnerung an meine Zeit in Vancouver. Die Metropole ist eine wahre Schönheit an der kanadischen Westküste. Eine Stadt, die Bier mit Ahornsirup serviert, Sonne am Strand und Wintersport bietet – eine Stadt, die vielfältiger kaum sein könnte.

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Was Vancouver für mich so besonders macht

1. Die Sehenswürdigkeiten

Das Stück Land auf dem sich heute die Stadt befindet, wurde 1792 von Sir Captain Vancouver entdeckt. Was lange den Siedlern als Holzfällercamp diente, wuchs über die Jahre zur Metropole heran.

Neben der Lions Gate Bridge, die Nord Vancouver mit Downtown verbindet, ist Gastown für jeden Besucher ein absolutes Muss.

Die Lions Gate Bridge – hier der Blick vom Prospect Point

Foto: Julie Huehnken

Der historische Stadtteil beherbergt die weltweit erste, mit Dampf betriebene Steam Clock.  Alle Viertelstunde pfeift die Uhr an der Ecke Cambie St. und spiegelt so den urigen Charme eines ganzen Stadtviertels wider.

Alle 15 Minuten pfeift und dampft die historische Steam Clock im Herzen Vancouvers

Foto: Getty Images

Vancouvers Herz findet man auf der Granville Street – ein pulsierender Mittelpunkt des Nachtlebens und der Entertainment-Szene. Bunte Reklametafeln, historische Theater, Bars und Kneipen sind nicht nur für die Jugend am Wochenende Anlaufstelle Nummer eins. 

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2. Die Natur

In Sachen Natur erfüllt Vancouver voll und ganz jegliches Kanada-Klischee: mächtige Berglandschaften, uralte Wälder, Küstenlandstriche wie gemalt. Geografisch gesehen ist Vancouver einmalig, denn es bietet den Charme einer Hafenmetropole umrahmt von einer Bergkette. Dabei ist Grouse Mountain Vancouvers Hausberg, die Ausläufer der Rocky Mountains reichen bis zum Meeresarm English Bay, der die Stadt umfließt. Der Gipfel des Grouse Mountain bietet einen tollen Ausblick auf Vancouver Downtown und die Berg-Meer-Stadt Kulisse.

Die Skyline Vancouvers und der Stanley Park im Vordergrund

Foto: Getty Images

Ich hätte nie gedacht, dass mich jemals ein Stadtpark so begeistern würde. Doch was der vor der Stadt liegende Stanley Park zu bieten hat, sucht man hierzulande mitunter vergeblich. Aus jahrhundertalten Douglasien und Rotzedern bestehend, beherbergt er mächtige und imposante Bäume. Ein Netz von Wanderwegen und romantischen Strandabschnitten macht den Park so besonders.

3. Essen und Kultur

Vancouver versteht es, das zu vereinen, was eigentlich selbstverständlich sein müsste: Kultur und Essen. Am besten gelingt dies, finde ich, auf Granville Island. Auf der kleinen Halbinsel arbeiten viele Künstler und Handwerker, und der Granville Public Market ist der perfekte Ort, um sich durch die Produktpalette der lokalen Händler durchzuprobieren. Tipp: Einfach mit etwas Appetit über die Granville Street spazieren – hier gibt es zahlreiche Imbisse und Restaurants mit einem tollen Angebot.

Für jeden was dabei: der Granville Island Public Market

Foto: Getty Images

4. Die Craftbeer-Szene

Im Laufe der Jahre haben sich in Vancouver viele Brauereien niedergelassen. Die teils noch sehr jungen Unternehmen sind trendige Vorreiter einer landesweiten Bierszene. Craftbeer mit Ahornsirup oder Kürbis-Geschmack (klingt kurios, ist aber sehr lecker) ist mittlerweile Kult und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt.

5. Die Menschen und einzigartige Begegnungen

Lust but not least sind es die Menschen, die eine Stadt mit Leben füllen. Die Einwohner Vancouvers sind weltoffen und gastfreundlich. Eine spontane Grilleinladung am Strand, ein Plausch beim Joggen oder auf dem Markt – überall kommt man mit Einheimischen in Kontakt, die einem rasch erzählen, wie es sie nach Kanada und letztlich nach Vancouver verschlagen hat. 

Und wenn wir schon beim Thema Auswandern sind: Jährlich zieht es rund 2500 Deutsche nach Kanada. Wer mich fragt, welchen Ort ich empfehlen kann, dem sage ich vorbehaltlos: Vancouver.

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