Zeitraffer-Modul Google Earth Engine

Die dramatische Veränderung unseres Planeten in 32 Jahren

Während es mitunter Jahrmillionen dauert, bis sich die Erdoberfläche durch natürliche Prozesse wie Plattentektonik, Vulkanismus oder die Kräfte von Wind und Wasser sichtbar verändert, hat der Mensch innerhalb eines viel kürzeren Zeitraums deutliche Spuren hinterlassen – mit zum Teil verheerenden Auswirkungen. Städte, die sich in die Natur ausdehnen, Gewässer, die versiegen und Wälder, die verschwinden – das neue Zeitraffer-Modul Google Earth Engine zeigt die dramatischen Veränderungen der Erde in den letzten 32 Jahren.

Hier für den TRAVELBOOK-Newsletter anmelden!

Und auch das Meer vor Dubai hat sich deutlich verändert: Zahlreiche künstliche Inseln sind hinzugekommen, allen voran die fächerförmigen „Palmen“ und „The World“. Im Zeitraffer-Modul von Google Earth sieht man, wie deren Auffschüttung ab 2001 beginnt und die Umrisse in den Jahren danach immer deutlicher erkennbar sind.

Auch interessant: Wie Dubai nach neuen Rekorden strebt

Mit der Google Earth Engine kann man an die unterschiedlichsten Orte der Welt „fliegen“ und sich deren Wandel in den letzten 32 Jahren ansehen. Jeder Clip ist aus insgesamt 33  Satellitenaufnahmen zusammengesetzt, die an wolkenfreien Tagen aufgenommen wurden. 

Deutlich sichtbar ist auch die flächenmäßige Ausdehnung Berlins in den letzten Jahrzehnten, vor allem seit der Wende. Auf der Google Earth Engine weniger deutlich erkennbar als erwartet ist allerdings die Berliner Mauer auf den Aufnahmen bis 1989.

Auch interessant: 20 Quiz-Fragen über Berlin: Wie gut kennst du die deutsche Hauptstadt?

Die Spuren des Klimawandels

Das indirekte Einwirken des Menschen auf die Erde zeigt sich an Orten, die etwa vom Klimawandel oder durch die Ausbeutung von Ressourcen betroffen sind. So zieht sich der Columbia-Gletscher seit 1980 immer mehr zurück und büßte allein in den letzten 25 Jahren rund die Hälfte seines Volumens ein. Auf den Satellitenaufnahmen der Google Earth Engine ist auch erkennbar, wie der Gletscher sich vor sechs Jahren aufgrund des massiven Schwundes in zwei Gletscher aufspaltete.

Auch interessant: 9 Fotos, die beweisen, wie der Mensch die Erde zerstört

Dramatisch sind auch die Aufnahmen des Lago Poopó, der einst der zweitgrößte See in Bolivien war. Von der ursprünglich knapp 3000 Quadratkilometer großen Wasserfläche ist heute fast nichts mehr übrig. Laut einem Bericht von „Spiegel Online“ gilt die  Wasserentnahme aus einem Zufluss des Sees als Hauptursache für dessen Austrocknung, hinzu kommt das veränderte Klima in der Region, es fallen kaum noch Niederschläge und die Temperaturen sind gestiegen. 

Entdecken Sie selbst weitere Orte auf der Erde und wie sich in den letzten 32 Jahren verändert haben! Die komplette Google Earth Engine finden Sie hier.

👻 Wir sind auch bei Snapchat, Username: travelbook

Traumurlaub bis zu 70 Prozent günstiger – jetzt gratis bei TRAVELBOOK Escapes anmelden!

Reise planen

  1. Hotel
  2. Mietwagen
  3. Bahn
  • Hotelsuche
    powered by
    Hotel-Suche
    Reisetermin
    Formular absenden
  • Suche Mietwagen
    powered by
    Mietwagen-Suche
    Abholort
    Rückgabeort
    Abholdatum
    Rückgabedatum
    Formular absenden Weitere Optionen
  • Suche Bahn
    powered by
    Bahn-Suche
    Von
    Nach
    Hinfahrt
    Rückfahrt
    Formular absenden Weitere Optionen