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The Magic City

10 Orte, die man in Miami unbedingt sehen muss

Sonne, Palmen und Pastellfarben. Wenn Miami essbar wäre, wäre die schillernde Stadt im Bundesstadt Florida wohl ein rosafarbenes Softeis. Doch es gibt mehr zu entdecken, als zuckrige Naschereien und die berühmten weiße Strände. Welche Dinge man in Miami unbedingt gesehen haben sollte, zeigen wir hier.

1) Miami Beach

Wer noch nie in der sonnenverwöhnten Stadt war, den zieht es direkt nach Miami Beach. Die vielen bunten Life-Guard-Häuschen, die den fast weißen Strand in regelmäßigen Abständen säumen, strahlen bunte Lebenslust und Urlaubsfreude aus. Der perfekte Ort, um richtig in Miami anzukommen. Und natürlich, um den Instagram-Feed zu füttern! Wenn danach noch etwas Zeit ist, sollte ein Abstecher in La Sandwicherie drin sein!

2) Ocean Drive

Was die Croisette in Cannes ist, ist in Miami der Ocean Drive. Zwischen schillernden Clubs, Restaurants, Bars und Hotels, schlägt hier das pulsierende Herz von Miami. Es gilt die Regel „gesehen und gesehen werden“. Art Deco und Neon-Schilder wohin das Auge reicht. Es ist kaum verwunderlich, dass diese bunte Szenerie schon oft Schauplatz in Filmen und Serien war.

3) Museumspark

Wer Lust auf ein wenig Abwechslung hat, sollte einen Abstecher zum Museumspark in Downtown Miami einplanen. Hier steht unter anderem das Frost Museum of Science, das mit einer spannenden Architektur, mit einem Planetarium und vielen außergewöhnlichen Exponaten aufwartet. Beispielsweise können die Besucher durch ein kegelförmiges Salzwasserbecken Haie von unten beobachten oder eine neun Meter große Nachbildung eines Dinosauriers bewundern. Ebenfalls im Museumspark befindet sich das Perez Museum of Arts (PAMM), das sich auf die Ausstellung zeitgenössischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts fokussiert.

4) Wynwood Walls

Klar, ein Geheimtipp sind die Wynwood Walls im berühmten Szenebezirk Wynwood schon lange nicht mehr. Bei einem Besuch in Miami darf ein Ausflug in den bunten Streetart-Park auf keinen Fall fehlen. Unzählige Gemälde von Künstlern aus der ganzen Welt, die übrigens alle paar Monate durch neue Kunstwerke ersetzt werden, begeistern täglich zahlreiche Besucher. Wer danach noch nicht genug hat, lässt sich durch die Straßen des ehemaligen Gewerbegebiets treiben. Denn hier schlagen nicht nur kunstinteressierte Herzen in diversen Galerien höher. Auch für Fashion- und Foodliebhaber ist diese Nachbarschaft mit seinen zahlreichen Boutiquen und Restaurants ein Muss.

5) Everglades

Die Everglades sind ein 607.028 Hektar großes tropisches Sumpfgebiet im Süden Floridas, das seit 15.000 Jahren von Menschen bevölkert ist. Berühmt berüchtigt ist das Gebiet jedoch für einen anderen Bewohner: in den Gewässern, aber auch an Land, sind hier mehr als 200.000 Alligatoren anzutreffen. Wer den Tieren ganz nah kommen möchte, sollte sich eine Tour mit einem der lautstarken und faszinierenden Propellerboote nicht entgehen lassen. Dabei entdeckt man auch die anderen hunderten Tier- und Pflanzenarten, die in dem als UNESCO-Welterbe geschützten Nationalpark leben.

6) Little Havana

Spätestens hier spürt man die kubanischen Einflüsse, die Miami vielerorts geprägt haben. Lebensfreude und Genuss werden in kleinen Cafés, lebhaften Märkten und urigen Zigarren- und Hutläden großgeschrieben. Ein Besuch im Latin Cafe lohnt sich für jeden, der ein Stück Kuba probieren möchte. Das Essen ist einfach, aber unwahrscheinlich lecker und authentisch. Little Havanna darf bei einer Reise nach Miami auf keinen Fall fehlen.

7) Villa Vizcaya

Sie sollten sich unbedingt einen ruhigen Nachmittag in den zauberhaften Gärten der Villa Vizcaya gönnen. Als Openair-Museum im tropisch anmutenden Stadtteil Coconut Grove aufgebaut, warten kunstvolle Skulpturen, Grotten und Antiquitäten darauf, entdeckt zu werden. Die ehemalige Winterresidenz des Geschäftsmanns und Kunstsammlers James Deering wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der italienischen Renaissance erbaut – eine Seltenheit in Florida! Pluspunkt: die Aussicht auf die Biscayne Bay.

8) Coral Castle

Ein Besuch lohnt sich auch hier: viele Mythen und Geheimnisse ranken sich um das pompöse zwischen 1923 und 1951 entstandene Steinmonument. Aus über 1100 Tonnen Korallenfelsen gebaut, wird das etwas südlich von Miami gelegene Spektakel mitunter auch als das achte Weltwunder bezeichnet. Der lettische Bildhauer Edward Leedskalnin soll es demnach über 30 Jahre hinweg allein im Verborgenen gebaut haben. Wie das bei teilweise bis zu 30 Tonnen schweren Felsen funktioniert haben soll, hat bis jetzt niemand herausgefunden. Da hilft nur, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen.

9) Little Haiti

Wie der Name es schon erahnen lässt, ist dieser Bezirk von karibischen Einflüssen aus Haiti geprägt. Hier ist ein Besuch des Mache Ayisyens absolut empfehlenswert. In dem überdachten und ca. 840 qm großem karibischen Marktplatz kann man zu jeder Jahreszeit, begleitet von haitianischer Musik, in Sommerlaune kommen und authentische Kunstwerke kaufen. Wer sich nach einer Shoppingtour stärken möchte, sollte ins Chef Creole einkehren. In dem nur eine Meile vom Mache Ayisyen entfernten Restaurant loben Besucher die Küche als das beste haitianische Essen des Viertels.

10) Design District

Wer die schönen visuellen Dinge im Leben liebt, fühlt sich im Design District pudelwohl. Hier sind mehr als 130 Kunstgalerien, Showrooms, Antiquitätenhändler und Kreativagenturen anzufinden. Um selbst entsprechend fancy auszusehen, kann man sich in den Luxus-Boutiquen des Stadtteils neu einkleiden. Neben den berühmten Marken wie Louis Vuitton, Hermes, Prada und Gucci, findet man auch in kleinen, hübschen Boutiquen ausgewählte Kleider und ausgefallene Wohnungseinrichtung.


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