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Flamenco, Tapas und Fiesta

Die ultimative To-Do-Liste für Andalusien

Im Süden Spaniens liegt die bezaubernde Region Andalusien, die berühmte Städte wie Sevilla, Málaga und Granada sowie vielfältige Landschaften vereint. Traumstrände, leidenschaftliche Musik und aromatisches Essen versprechen einen intensiven und paradiesischen Urlaub. Dass sich Wander-, Bade- und Städteurlaub hier optimal verbinden lassen und was man unbedingt gesehen und probiert haben sollte, zeigen wir hier.

Sonne, Meer und Strand

Mit über 800 Kilometern Küstenlänge ist Andalusien ein absolutes Muss für jeden Strandliebhaber. Wer es etwas abenteuerlicher mag, begibt sich an die am wilden Atlantik gelegene Costa de la Luz. Wassersportler und Wellenreiter werden vor allem am endlosen Strand bei Tarifa ihre Freude haben: das kleine hippe Städtchen am Südzipfel Andalusiens gehört zu den bekanntesten Surfhauptstädten der Welt. Um Barbate, Zahara de los Atunes und El Palmar laden versteckte, von Pinien gesäumte Oasen und traumhafte Naturstrände zum Seele baumeln ein.

An der am Mittelmeer gelegenen Costa del Sol finden sich alle wieder, die eine Prise Glamour und Trubel suchen. Tagsüber bieten die stylischen Beachclubs in der Jet-Set Metropole Marbella Yoga-Kurse und Spa-Behandlungen und ab abends wird die ganze Nacht bis zum Sonnenaufgang getanzt. Gut zu wissen: an den schönen Sandstränden rund um die kosmopolitische Stadt kann man aufgrund des milden Klimas auch im Winter baden gehen.

Cádiz ist für Kitesurfer ein Paradies

Andalusische Köstlichkeiten

Ob saftige Sardinenspieße in Málaga, frisches Brot mit aromatischen Tomaten und Olivenöl in Antequera, traditioneller roter Thunfisch in Conil de la Frontera oder gegrillte Garnelen in Huelva – Tapas sind der Inbegriff des andalusischen Lebensgefühls und dürfen in keinem Urlaub fehlen. Geheimtipp: in Granada bekommt man in verschiedenen Bars sogar Gratis-Häppchen zu jedem Getränk. Weitere interessante Gerichte zum Probieren sind Ajoblanco, eine kalte Knoblauchsuppe mit Rosinen und Mandelsplittern, Chorizo, die beliebte Paprikasalami und Churros, frittierte Teigkringel, die es überall am Straßenrand zu kaufen gibt. Weinliebhaber kommen hingegen bei einem Glas Sherry in Jerez de la Frontera oder auf Weinrouten durch das Hinterland auf ihre Kosten.

Besonders gute Gambas bekommt man in Huelva

Geschichtsträchtiges Sightseeing

Auch kulturell hat Andalusien einiges zu bieten: Zum Beispiel wartet im bunten Sevilla die zweitgrößte Kathedrale Europas, die auch das Kolumbusgrab beherbergt. Das beeindruckende Bauwerk wurde im 13. Jahrhundert mit der Absicht errichtet, so groß zu werden, dass man die Architekten für verrückt hielt. Ob das gelungen ist? Davon lässt sich jeder in der Hauptstadt Andalusiens am besten persönlich überzeugen.

Im Vergleich dazu, ist der benachbarte maurische Alcázar-Palast etwas feiner gebaut und entspricht der Mudéjar-Architektur, die für bunte Kacheln und Mosaike sowie monumentale Holzdecken bekannt ist und somit christliche und arabische Baukunst miteinander vereint. Wer eine tolle Aussicht auf die Stadt haben möchte,  sollte das Metropol Parasol besuchen, ein atemberaubendes Holzkonstrukt, das sich über den Dächern erhebt.

Auch in der schönen Stadt Granada möchte ein architektonisches Meisterwerk entdeckt werden: die berühmte über 1.000 Jahre alte Alhambra Zitadelle gewährt mit illustren Gärten und Springbrunnen etwas Ruhe von den quirligen Straßen. Hier lohnt sich das Kaufen von Onlinetickets um langes Anstehen zu vermeiden. Vom Aussichtspunkt Mirador de San Nicolás lässt sich abends ein spektakulärer Sonnenuntergang vor den Kulissen der Alhambra genießen, der zu den schönsten der Welt zählen soll.

Die berühmte Alhambra in Granada

Sehenswert sind außerdem die Plaza de España in Sevilla, die mit schön bemalten Keramikziegeln und einem prächtigen Pavillion aufwartet und die Mezquita Kathedrale in Córdoba mit ihren beeindruckenden Säulenbögen.

Dieses Jahr wartet in Andalusien ein weiteres Highlight. Vor genau 500 Jahren umsegelte der Seefahrer Fernando de Magallanes erstmals die Welt und bewies somit, dass die Erde rund ist. Zum Gedenken an diese Expedition bietet Andalusien, von wo aus der Segeltörn startete, diesen Sommer ein volles Programm an zahlreichen Veranstaltungen. Um der Besonderheit des Tages Ausdruck zu verleihen, wurde eigens für dieses Event ein Logo erstellt.

Logo zum Gedenken an die erste Weltumsegelung vor 500 Jahren

Kunst und Kultur

Kunstliebhaber kommen definitiv in Picassos Geburtsstadt Málaga auf ihre Kosten. Ob die angesagte Openair-Ausstellung von verschiedenen Street Artists aus der ganzen Welt mit kostenlosen Führungen, Picassos Werke im gleichnamigen Museum oder das moderne Pompidou Centre mit zeitgenössischer Kunst – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Für alle Game of Thrones-Fans lohnt sich zudem ein Abstecher in den zwischen Sevilla und Málaga gelegenen Ort Osuna. Hier befindet sich ein kleines Museum, das Exponate rund um die erfolgreiche Serie ausstellt. Übrigens wurden auch viele Szenen in Almería, Cordoba und Sevilla gedreht.

Natürlich darf auch ein feuriger Flamenco-Abend bei einer Andalusienreise nicht fehlen. In Andalusien entstanden, ist diese leidenschaftliche Musikdarstellung ein besonderes Highlight, das von Schmerz und Liebe erzählt und einen tief in die andalusische Seele eintauchen lässt.

Musikalisch wird es auch zum spanischen Karneval im Februar in der ältesten Stadt Europas, Cádiz. Die Einwohner gelten als besonders humorvoll, denn hier wird nichts allzu ernst genommen: Sogar Flamenco wird ungewöhnlich fröhlich und optimistisch aufgeführt.

Eine Flamenco-Aufführung sollte man in Andalusien definitiv besuchen

Natur pur

Abgesehen von traumhaften Sandstränden hat Andalusien landschaftlich noch einiges mehr zu bieten: die oft mit Schnee bedeckte Bergkette der Sierra Nevada bietet die malerische Kulisse für die im Süden Andalusiens liegende Stadt Granada. Hier können sich Kletterer und Wanderer austoben und romantische Bergdörfer erkunden. Wer möchte, kann sogar Skifahren oder den höchsten Gipfel des Landes erklimmen.

Auch das schöne, auf Klippen thronende Ronda, das man über eine Brücke über einer knapp 100 Meter tiefen Schlucht erreicht, lässt sich zu Fuß bestens erkunden. Neben Berühmtheiten wie Ernest Hemmingway und Rainer Maria Rilke, die hier längere Zeit verbracht haben, prägen vor allem die Leidenschaft für Stierkämpfe, verwinkelte Gassen und Sagen über Banditen, Rebellen und Gauner die charmante Stadt.

Beeindruckende Felsen in El Torcal bei Málaga

Zu den wichtigsten Naturschutzgebieten der Welt gehört außerdem der Doñana-Park im Südwesten Andalusiens, in dem jedes Jahr Millionen Zugvögel Halt machen, um zu überwintern. Die beeindruckende Artenvielfalt darf jedoch nur bei geführten Touren beobachtet werden.

Auch im Nationalpark von Torcal, in der Nähe von Antequera, lässt sich ein außergewöhnliches Naturschauspiel besichtigen: das stark durch Wasser und Wind beeinflusste Gestein bildet verrückte, nach Sonnenhüten, Schrauben oder Köpfen ausschauende Formen und machen jedes Urlaubsfoto besonders unterhaltsam. Interessante Felsenformationen findet man auch in den Höhlen von Nerja, weiter östlich von Málaga, in denen Stalaktiten, Stalagmiten und Felsmalerei an frühere Zeiten erinnern.

Für Western-Fans geht es in die Wüste von Tabernas, das einzige Wüstengebiet auf dem europäischen Kontinent, nahe der Küste von Almería. Zwischen ikonischen Filmschauplätzen gibt es Restaurants und andere filmgeprägte Attraktionen, die an die wilden Cowboyzeiten erinnern.

Die Küste von Almería ist aufgrund ihrer vielfältigen und einzigartigen Landschaft besonders beliebt: nicht nur Wüsten und riesige Treibhausflächen, sondern auch Berge, Felsbuchten und Dünenstrände landen zum Verweilen ein.

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Die Hot-Spots von Andalusien in der Übersicht


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