Es will Tabus brechen und aufklären

In London hat ein neues Vagina-Museum eröffnet

Vagina-Museum in London
Das Vagina-Museum im hippen Viertel Camden Market will Mythen und Tabus aus dem Weg räumen.
Foto: Foto: Nicole Rixon/Vagina Museum/dpa

Ein neues Museum in London rückt die Vagina ins Zentrum des Interesses. Die Ausstellung will Tabus und Gerüchten aus dem Weg räumen.

Weltweit gibt es viele Mythen über die weiblichen Genitalien – Ausstellung in London will nun aufklären. Das Vagina-Museum im hippen Viertel Camden Market richtet sich explizit auch an Männer.

„Es ist wichtig, alle gleich über die Thematik aufzuklären“, sagte Museumsdirektorin Sarah Creed der Deutschen Presse-Agentur. Ob Schwangerschaft, Körperbau, Hygiene oder sexuelle Gesundheit: Mythen hätten weitreichende Konsequenzen in der realen Welt, sagte die Gründerin des Vagina-Museums, Florence Schechter.

Finanziert durch Internet-Initiative

Das Museum wurde durch eine Internet-Initiative mit umgerechnet knapp 60.000 Euro finanziert. Es bezeichnet sich als erstes Museum dieser Art in einem Gebäude. In Österreich gibt es seit 2014 ein Online-Museum zum gleichen Thema.