Trotz Corona

Billigflieger Corendon eröffnet Basen in Düsseldorf und Basel

Corendon
Die Billigairline Corendon will im nächsten Jahr ihr Angebot ausbauen – dafür werden zwei neue Basen in Deutschland und in der Schweiz eröffnet
Foto: Getty Images

Die Coronakrise bringt besonders die Tourismusbranche extrem in die Bredouille. So sind unter anderem Airlines wegen geschlossener Grenzen und stornierter Flüge unter Druck. Der türkische Billigflieger Corendon scheint mit der Krise kaum ein Problem zu haben – zumindest plant er jetzt, im nächsten Jahr zwei neue Basen zu eröffnen, in Deutschland und in der Schweiz.

Am 1. Mai 2021 will die türkische Fluggesellschaft den neuen Düsseldorfer Standort eröffnen. Das schreibt „Aerotelegraph”. Fortan stehen dort dann zwei Boeing 737. Die Ziele: Griechenland, Italien, Spanien, die Türkei, Ägypten und Israel. Damit bekommt Corendon seinen fünften deutschen Standort, nach den Flughäfen in Hannover, Köln, Münster/Osnabrück und Nürnberg. Neben diesen Basen fliegt die Airline in Deutschland auch nach Berlin, Bremen, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Leipzig, Memmingen, München, Paderborn-Lippstadt, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart und Weeze.

Eine zweite neue Basis soll im Sommer des nächsten Jahres in Basel mit einem Flugzeug eröffnet werden. Die bisherigen türkischen Flugziele Antalya, Bodrum, Izmir und Kayseri sowie das ägyptische Hurghada sollen künftig durch weitere ägyptische und türkische sowie Ziele in Griechenland erweitert werden.

Corendon setzt auf Fernweh

Wie kommt Corendon zur Zeit der wirtschaftlichen Krise dazu, neue Basen zu eröffnen? Laut „Aerotelegraph” ist die Kaufmännische Leiterin der Fluggesellschaft, Mine Aslan, zuversichtlich, dass die Corona-Maßnahmen greifen und 2021 wieder mehr Menschen in den Urlaub in Europa fliegen werden. „Deshalb werden wir weiterhin investieren und unser Angebot ausbauen” wird Aslan zitiert.

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Mit den neuen Basen wird das Angebot der Billigairline stark angezogen. 2019 wurden noch zwei Millionen Sitze ab Deutschland, der Schweiz und den drei österreichischen Flughäfen in Graz, Linz und Wien angeboten. 2021 soll diese Zahl auf fünf Millionen erhöht werden.