Um Gedränge zu vermeiden

Italien verbietet Nutzung der Handgepäck-Ablagen auf allen Flügen

Oft entsteht beim Verstauen vom Handgepäck Gedränge – das soll in Italien in Zukunft vermieden werden
Oft entsteht beim Verstauen vom Handgepäck Gedränge – das soll in Italien in Zukunft vermieden werden
Foto: Getty Images

Es gibt immer wieder neue Regeln, um Urlauber vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. In Italien, einem der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder Europas, gibt es nun eine Neuheit, die das Fliegen betrifft. Die Luftfahrtbehörde hat Rollkoffer und größere Gepäckstücke aus der Flugzeugkabine verbannt. Die Hintergründe:

Italiens zivile Luftfahrtbehörde ENAC hat strengere Vorschriften für Handgepäck in Flugzeugen erlassen: Das Gepäck an Bord darf nun nur noch so groß sein, dass es unter dem Vordersitz verstaut werden kann. Die Gepäckablagen dürfen nicht mehr benutzt werden. Das wurde am vergangenen Freitag auf Grundlage einer Regierungsanordnung mitgeteilt, wie unter anderem „Airliners“ schreibt. Doch warum werden nun Rollkoffer und andere größere Gepäckstücke aus der Kabine verbannt?

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Weniger Gedränge in den Gängen

Hintergrund ist, dass im Flugzeug ein zu enger Kontakt zwischen den Passagieren und zu viele Bewegungsabläufe vermieden werden sollen. Konkret geht es um das Verstauen des Gepäcks vor dem Abflug sowie die Herausnahme des Gepäcks nach der Ankunft, wenn sich die Passagiere in den Gängen drängeln.

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Doch was passiert nun mit Handgepäckkoffern, Trolleys, Kleidersäcken und Co.? Müssen sie nun kostenpflichtig aufgegeben werden? Nein – denn wie die Luftfahrtbehörde mitteilte, dürfen die Fluggesellschaften keine zusätzlichen Gebühren verlangen, wenn sie Gepäckstücke aufgrund der neuen Regelung im Frachtraum des Flugzeugs verstauen müssen.