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Natur in Australien

So blüht die Natur in Down Under wieder auf

Kangaroo Island lockt nicht nur mit den namensgebenden Tieren, sondern hat auch atemberaubende Küsten zu bieten Foto: Georges Antoni/ Tourism Australia
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Australien ist für seine weiten Wüstenlandschaften, traumhafte Strände an tiefblauen Ozeanen und seine einzigartige Tierwelt bekannt. Nirgendwo sonst auf der Welt können Besucher riesige Kängurus in freier Wildbahn auf Feldern grasen, flauschige Koalas in Eukalyptusbäumen dösen oder Baby-Wombats durch den Busch wandern sehen.

Nicht umsonst gibt es in Australien 20 Unesco-Welterbestätten, die zu den außergewöhnlichsten Natur- und Kulturschätzen der Erde zählen. Viele haben ihren besonderen Status der Leidenschaft und dem Engagement eifriger Naturschützer zu verdanken.

Nach den schweren Buschfeuern Anfang des Jahres 2020 dauerte es nicht lange, bis die ersten grünen Triebe von Bäumen und Pflanzen in den betroffenen Gebieten wieder zu sprießen begannen. Auch Tiere kehrten langsam dorthin zurück, wo sie Nahrungsquellen vorfanden und erhielten Unterstützung von engagierten Naturschützern und Menschen vor Ort, die verletzten Tieren dabei geholfen haben, sich zu erholen und sie wieder in ihren natürlichen Lebensräume anzusiedeln.

Hanging Rock at Blackheath, Blue MountainsFoto: Sue Wright/ Tourism Australia

Engagierte Australier und Reisende unterstützen mit zahlreichen Projekten die Pflanzen- und Tierwelt bei der Regeneration. Denn auf dem fünften Kontinent hält man zusammen und lebt „Mateship“, das für Australier so charakteristische Zusammengehörigkeitsgefühl.

Vor allem, wenn es um pragmatische Lösungen für aktuelle Herausforderungen geht, etwa den Wiederaufbau der 2019/2020 von den Buschbränden betroffenen Gebiete wie zum Beispiel Kangaroo Island, die Adelaide Hills in Südaustralien, die östliche Region von Gippsland im Bundesstaat Victoria und einige Gebiete des zum Unesco-Weltnaturerbe gehörenden Blue Mountains National Park im Bundesstaat New South Wales.

Der legendäre Community-Spirit der Australier hat dem Land sogar den „Lonely Planet Best in Travel Award 2021“ eingebracht. Genauer gesagt wurde Australien in der Kategorie „Community Restoration“ für das gemeinschaftliche Engagement um den Wiederaufbau und die Unterstützung der Natur ausgezeichnet. Daraus entwickelte sich eine Vielzahl von alternativen Reiseangeboten, die den Gedanken des Community-Spirit und Naturengagements zusammenbringen.

Auch Reisende können sich engagieren und kommen so in besonders engen Kontakt mit den Menschen vor Ort und der außergewöhnlichen Natur. So kann man bei zahlreichen Wiederaufbauprojekten Bäume pflanzen oder Tierauffangstationen besuchen und damit die Regenartion der betroffenen Gebiete unterstützen.

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Wer nach Australien reist, kann das Niedliche mit dem Nützlichen verbinden und vor Ort dabei helfen, Eukalyptus-Bäume zu pflanzen und so den Lebensraum der Koalas zu regenerieren

Inzwischen wurden in Australien einige Initiativen und Projekte ins Leben gerufen, die sich speziell an Menschen richten, die achtsam reisen und gleichzeitig Australiens Tier- und Pflanzenwelt erleben und unterstützen möchten. Hier einige Tipps für Touren, die bei der Regeneration der Natur helfen:

Kangaroo Island: Lebensraum für Braunkopfkakadus schaffen

Seit den Bränden arbeitet das Ökotourismusunternehmen „Exceptional Kangaroo Island“ eng mit der lokalen Organisation „Land for Wildlife Kangaroo Island“ zusammen. Besucher können helfen, den Lebensraum der gefährdeten Dunnarts – niedliche, kleine Beuteltiere mit schwarzen Kulleraugen – und Braunkopfkakadus auf der Insel wiederherzustellen. Zudem erfahren die freiwilligen Helfer mehr über die Funktion und die Auswirkungen von Feuer auf die lokale Umwelt.

Victoria: Bäume pflanzen für Koalas

Der soziale Reiseveranstalter „Echidna Walkabout“ engagiert sich unter anderem in East Gippsland für das Überleben der Koalas. Reisende können selbst Eukalyptus-Bäume pflanzen und so die Zukunft der flauschigen Beuteltiere schützen. Auf der „East Gippsland Wildlife Journey“ unterstützen die Teilnehmenden die Gemeinden, indem sie unter anderem an entlegenen Stränden alte Fischernetze einsammeln.

Einsame Strände wie den Bunga Beach gibt es in den East Gipslands wie Sand am Meer. Besucher können in der Region aber auch Eukalyptusbäume pflanzen, den Lebensraum der KoalasFoto: iStock by Getty Images

Greater Blue Mountains: Lebensraum für Wombats sichern

Auch im Weltnaturerbe der Greater Blue Mountains keimt und blüht es wieder. Die Brände zerstörten große Teile des 2800 Hektar großen Schutzgebiets des Luxusresorts „Emirates One&Only Wolgan Valley“. Engagierte Gäste können hier die Naturschützer bei der Aufforstung und der Erhaltung der lokalen Wombat-Population unterstützen.

Weitere Informationen rund um Australien, die unberührte Natur und faszinierende Tierwelt finden Sie unter www.australia.com.


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