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Frau lässt Handy ins Meer fallen – Beluga-Wal bringt’s zurück

Beluga-Wal in Hammerfest
Mittlerweile ist dieser Beluga-Wal schon fast eine Berühmtheit
Foto: LADbible Group

Seit Ende April hat die norwegische Stadt Hammerfest einen ungewöhnlichen Gast: Ein Beluga-Wal dreht im Hafenbecken seine Runden, erfreut Anwohner und Touristen. Ein zwischenzeitlich gehegter verdacht, das Tier sei von den Russen als Spion geschickt worden, hat sich bislang nicht bestätigt – für Aufsehen sorgt der Wal jedoch nach wie vor.

Normalerweise sind Belugas gegenüber Menschen eher scheu. Nicht so der Wal, der erstmals am 26. April in Hammerfest auftauchte: Das Tier scheint die Aufmerksamkeit regelrecht zu genießen, lässt sich füttern, streicheln und posiert für Selfies. Inzwischen wird einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ nach vermutet, dass es sich nicht um einen russischen „Spionage-Wal“ handelt, wie gemutmaßt wurde, sondern um einen Therapiewal, der in Russland mit benachteiligten Kindern gearbeitet haben soll.

Der Kieler Meeresbiologe und Wal-Experte Prof. Boris Culik sagt auf Nachfrage von TRAVELBOOK: „Beluga-Wale haben zwar ein natürliches Spielverhalten, aber dass das Tier der Frau das Telefon regelrecht übergibt, deutet schon darauf hin, dass er trainiert wurde.“ Auf jeden Fall bewege sich das Tier derzeit etliche Breitengrade zu weit südlich, denn in Freiheit kommen Beluga-Wale eher in arktischen Gefilden vor.

„Wir konnten kaum glauben, was wir da sahen“

Das Telefon gehörte laut dem Online-Portal „The Dodo“ einer Frau namens Ina Mansika, die mit ein paar Freunden zum Hafen gekommen war, um den berühmten Beluga-Wal von Hammerfest mit eigenen Augen zu sehen. „Wir haben uns nach vorne gebeugt, um ihn zu beobachten und vielleicht auch die Chance zu haben, ihn zu streicheln“, berichtet Ina Mansika dem Portal. Sie habe vergessen, ihre Jackentasche zu schließen, und so sei ihr Telefon ins Wasser gefallen. „Wir dachten, es sei für immer weg, aber dann ist der Wal nach unten getaucht und kam kurze Zeit später mit meinem Telefon im Maul wieder hoch!“

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Alle seien total überrascht gewesen. „Wir konnten kaum glauben, was wir da sahen. Ich war so glücklich und dankbar, dass ich mein Handy wiederhatte“, sagt Ina Mansika weiter. Für das Smartphone kam die süße Rettungsaktion des Wals allerdings zu spät – laut „The Dodo“ wurde es durch das Meerwasser bereits zu stark beschädigt.

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