Corona-Pandemie

Reedereien setzen Kreuzfahrten zum Teil bis Juli aus

Kreuzfahrtschiff „Oasis of the Seas“
Das Kreuzfahrtschiff „Oasis of the Seas“ der Reederei Royal Caribbean liegt derzeit im Hafen von Miami
Foto: dpa Picture Alliance

Der weltweite Reiseverkehr steht wegen der Corona-Pandemie nahezu still. Ab wann Reisen wieder möglich sein werden, ist noch völlig unklar, die weltweite Reisewarnung der Bundesregierung gilt zunächst bis Ende April. Auch Kreuzfahrten können bis auf Weiteres nicht stattfinden – einige Reedereien haben die Pause sogar bis Juli verlängert.

Die US-Reederei Royal Caribbean hat mitgeteilt, dass alle Kreuzfahrten bis einschließlich 11. Mai ausgesetzt werden. „Unser Ziel ist es, die meisten unserer Schiffe am 12. Mai wieder in Betrieb zu nehmen“, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Allerdings gebe es noch einige zusätzliche Einschränkungen. So könnten bis zum 1. Juli keine Kreuzfahrten nach Kanada stattfinden, weil dort bis zu diesem Zeitpunkt alle Häfen geschlossen sind. Abfahrten aus Singapur seien den ganzen Mai über nicht möglich.

Kunden werden informiert

Auch andere Anbieter haben angekündigt, ihre Kreuzfahrten noch länger auszusetzen. Celebrity Cruises, ebenfalls eine Reederei mit Sitz in den USA, bietet ebenso keine Fahrten bis 11. Mai an. Nach Alaska seien bis 1. Juli keine Kreuzfahrten möglich.

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Norwegian Cruise Line bietet nach eigenen Angaben bis 11. April keine Fahrten an. Die italienische Reederei Costa Crociere verlängert die Aussetzung bis zum 30. April, genauso wie Aida Cruises.  Auch Tui Cruises hat aufgrund der weltweiten Reisewarnung durch die Bundesregierung alle Fahrten bis Ende April ausgesetzt. Für einige Kreuzfahrten prüfe man derzeit noch, ob diese verkürzt stattfinden könnten, teilte die deutsche Reederei mit.

Alle Reedereien kündigten an, betroffene Kunden zu informieren.

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