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Bundespolizei teilt mit

Seit Januar mehr als 150.000 Verstöße bei Einreise nach Deutschland aus Risikogebieten

Corona Verstöße Einreise
Eine Beamtin der Bundespolizei am Flughafen kontrolliert eine Reisende Foto: dpa picture Alliance

Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung diverse Verpflichtungen für Einreisende aus Corona-Risikogebieten eingeführt. Aber halten sich die Menschen auch an die neuen Regelungen? Darüber geben jetzt aktuelle Zahlen der Bundespolizei Auskunft.

Seit November 2020 müssen alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und einreichen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Daten der Bundespolizei berichtet, hat es seit Mitte Januar dieses Jahres bei stichprobenartigen Kontrollen etwas mehr als 150.000 Verstöße gegen diese Pflicht gegeben. Fast 132.000 dieser Corona-Verstöße seien bei Einreisen auf dem Landweg festgestellt worden.

Weniger Corona-Verstöße bei Einreise per Flugzeug

Bei Kontrollen der digitalen Einreiseanmeldung an Flughäfen hat die Bundespolizei laut RND dagegen weitaus weniger Verstöße festgestellt. Demnach gab es bei knapp 186.000 Kontrollen rund 24.500 fehlende oder fehlerhafte Anmeldungen.

Seit dem 1. August gilt zudem für alle Einreisenden ab 12 Jahren eine generelle Nachweispflicht über ein negatives Testergebnis, eine vollständig erfolgte Impfung oder eine abgeschlossene Genesung. Diese Verpflichtung besteht laut Bundesgesundheitsministerium unabhängig davon, ob man sich zuvor in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet aufgehalten hat. Bei der Kontrolle von insgesamt rund 155.000 Personen am 1. und 2. August hat die Bundespolizei nach eigenen Angaben nur wenige Verstöße gegen die Nachweispflicht festgestellt. „In lediglich 616 Fällen, das entspricht ca. 0,4 Prozent, musste die Bundespolizei die zuständigen Gesundheitsbehörden der Länder bislang über fehlende oder fehlerhafte Nachweise informieren“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Corona-Verstöße bei digitaler Einreise-Anmeldung werden weniger

Seit dem 1. August halten sich anscheinend mehr Menschen an die Verpflichtungen zur digitalen Einreiseanmeldung als in den Monaten davor. Ebenfalls am 1. und 2. August hat die Bundespolizei in mehr als 68.000 Fällen überprüft, ob die digitale Einreiseanmeldung vorlag bzw. korrekt ausgefüllt wurde. Das positive Fazit der Beamten: „In lediglich rund 100 Fällen waren die digitale Einreiseanmeldung bzw. die schriftliche Ersatzmitteilung fehlerhaft. Demnach halten sich fast alle Reisenden an die Vorgabe zur Nutzung der digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Virusvarianten- bzw. Hochrisikogebieten.“

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