Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de

Was bedeutet das für Urlauber?

Costa Rica führt als erstes Urlaubsland 1-G-Regel ein

Costa Rica 1-G-Regel
Ab 8. Januar kommenden Jahres dürfen in Costa Rica nur noch vollständig Geimpfte die beliebten Nationalparks im Land besuchen. Auch in Hotels, Restaurants und Geschäften soll dann die 1-G-Regel gelten.Foto: Getty Images

Das auch bei Deutschen beliebte mittelamerikanische Urlaubsland Costa Rica will als erstes Land der Welt die 1-G-Regel einführen. Die Regelung soll ab 8. Januar sowohl für costa-ricanische Staatsangehörige als auch für volljährige Ausländer*innen gelten. Die Details im Überblick.

Ab 8. Januar kommenden Jahres werden in Costa Rica nur noch vollständig Geimpfte am öffentlichen Leben teilhaben können. Dann nämlich soll in Costa Rica die 1-G-Regel eingeführt werden und der Besuch von Hotels, Restaurants, Geschäften, Museen oder auch Nationalparks, die als die Haupt-Touristenattraktionen in Costa Rica gelten, nur noch mit Nachweis einer vollständigen Impfung möglich sein. Ausgenommen seien lediglich als essentiell angesehene Einrichtungen wie Banken, Apotheken und Supermärkte, schreibt das Auswärtige Amt (AA) auf seiner Webseite. Die 1-G-Regel soll sowohl für costa-ricanische Staatsangehörige (über 12 Jahre) als auch für volljährige Ausländer*innen gelten.

Bis zum endgültigen Inkrafttreten der 1-G-Regel in Costa Rica am 8. Januar soll ab 1. Dezember 2021 eine Übergangsregelung greifen. In der Übergangsphase dürfen Hotel-, Restaurant- und Ladeninhaber entscheiden, ob sie nur geimpften oder weiterhin auch ungeimpften Personen Zugang gewähren. In letzterem Fall dürften sie laut AA nur mit 50 Prozent Kapazität operieren.

Was gilt für Genesene und Personen, die nicht geimpft werden können?

Für Genesene gilt, dass sie mindestens eine COVID-19-Impfung nachweisen müssen und der Impfnachweis erkennen lassen muss, dass die Impfung damit vollständig ist (bei Nummer der Impfung muss „1/1“ eingetragen sein).

Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, müssen ein ärztliches Attest mit bestimmten Daten (Name, Passnummer, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, ausführliche medizinische Begründung, Name des Arztes, Fachrichtung, Arztnummer, E-Mail-Adresse) vorlegen, wie das AA weiter mitteilt. Das Attest müsse in spanischer Sprache oder mit spanischer Übersetzung vorgelegt werden.

Auch interessant: Warum Sie in Costa Rica unbedingt an diesen Ort müssen

Welche Einreisebestimmungen gelten aktuell für Costa Rica?

Touristen müssen vor der Einreise nach Costa Rica das Gesundheitsformular „Pase de Salud“ online ausfüllen und den anschließend übermittelten QR-Code bei Einreise vorlegen. Mit Ausnahme von vollständig Geimpften und Minderjährigen müssen Reisende zudem einen Nachweis über eine den aktuellen costa-ricanischen Vorgaben entsprechende Krankenversicherung, die auch den Fall einer COVID-19-Erkrankung abdeckt, erbringen können. Dieser muss in englischer oder spanischer Sprache vorliegen.

Costa Rica akzeptiert aktuell Impfstoffe der Hersteller Moderna, BioNTech/Pfizer, Astra Zeneca oder Johnson & Johnson. Kreuzimpfungen werden anerkannt. Am Flughafen seien strikte Hygieneprotokolle einzuhalten, schreibt das Auswärtige Amt weiter.

Auch interessant: Drahtseilakt in Costa Ricas Regenwald

Wie ist die aktuelle Corona-Lage in Costa Rica?

Costa Rica ist von COVID-19 stark betroffen und von der deutschen Bundesregierung als Hochrisikogebiet eingestuft. Am 4. November verzeichnete das mittelamerikanische Land 397 Corona-Neuinfektionen. Insgesamt haben sich in Costa Rica seit Beginn der Pandemie 561.829 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, davon 64.887 Ausländer*innen (Quelle: Ministerio de Salud Costa Rica).

Wo gilt in Costa Rica Maskenpflicht?

In Costa Rica ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen (Restaurants, Hotels, Geschäfte, Banken, etc.) sowie in Nationalparks vorgeschrieben.

Deine Datensicherheit bei der Nutzung der Teilen-Funktion
Um diesen Artikel oder andere Inhalte über Soziale-Netzwerke zu teilen, brauchen wir deine Zustimmung für