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Kein 3G-Nachweis mehr nötig

Einreiseregeln für Deutschland werden ab 1. Juni gelockert

Deutschland Einreise
Ab 1. Juni will Deutschland die Einreiseegeln lockern – allerdings nur vorübergehendFoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul

Angesichts sinkender Corona-Fallzahlen will Deutschland die Einreiseregeln ab 1. Juni lockern. Ein 3G-Nachweis soll dann nicht mehr erforderlich sein. Die neuen Regelungen sollen allerdings zunächst nur vorübergehend gelten. Was Reisende jetzt wissen müssen.

Angesichts sinkender Corona-Fallzahlen will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Regeln für die Einreise nach Deutschland über die Sommermonate lockern. „Bis Ende August setzen wir die 3G-Regel bei der Einreise aus“, sagt der SPD-Politiker laut der Nachrichtenagentur Reuters den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vom 1. Juni an müssen Reiserückkehrer und andere Einreisende damit nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Einreisende aus Virusvariantengebieten müssen sich derzeit in Deutschland in eine 14-tägige Quarantäne begeben, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Diese Regelung soll laut Lauterbach fortbestehen. „Wenn solche Gebiete definiert werden, müssen Einreisende in Quarantäne“, sagt Lauterbach. „Auch bei niedrigeren Inzidenzen im Sommer müssen wir bei einer globalen Pandemie vorsichtig bleiben.“ Aktuell ist kein Land als Virusvariantengebiet ausgewiesen.

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Die Änderung der Corona-Einreiseverordnung soll nach Informationen der Funke-Zeitungen am Mittwoch (25. Mai) vom Bundeskabinett verabschiedet werden, berichtet Reuters weiter.

Welche Einreiseregeln gelten aktuell für Deutschland?

Bis zum 1. Juni gilt bei der Einreise nach Deutschland noch die 3G-Regel. Das heißt, alle Personen ab 12 Jahren müssen bei der Einreise ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenen-Nachweis vorlegen. „Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen daneben spezielle Nachweispflichten und eine Quarantänepflicht beachten“, teilt das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Webseite mit. Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Quarantänezeit 10 Tage, bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet 14 Tage.

Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet, sich digital anzumelden. Laut RKI sind derzeit keine Staaten als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete eingestuft (Stand: 25. Mai 2022).

Mit Material von Reuters

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