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„The Dutch Windwheel“ in Rotterdam

Riesiges Windrad mit Hotel, Restaurant und Wohnungen geplant

„The Dutch Windwheel" in Rotterdam, Niederlande
„The Dutch Windwheel": Mitten im Hafen von Rotterdam soll das 172 Meter hohe Windrad gebaut werden, in dem man wohnen oder Urlaub machen kannFoto: dutchwindwheel.com

Das „The Dutch Windwheel“ soll das neue Highlight in Rotterdam werden. TRAVELBOOK kennt erste Details des Solar-Windrads.

Geht es um Gebäude der Superlative, so führt die (Gedanken-)Reise schnell nach Dubai, New York oder Shanghai. Wobei einem bei den meisten Architektur-Highlights nicht unbedingt das Thema Nachhaltigkeit einfällt. Doch genau das könnte sich in Rotterdam bald ändern: Das „Dutch Windwheel“ soll die neue Touristen-Attraktion der Niederlande und ein „globales Symbol für Nachhaltigkeit“ werden.

Das „Dutch Whindweel“ – 40 Wohnungen, Hotel und Touristenattraktion

Das „The Dutch Windwheel“ bietet Raum für Besucher und Bewohner gleichermassen. So sollen 40 Apartments ähnlich der Form von Schiffskabinen entstehen. Die „Kabinen“ können entweder dauerhaft bewohnt oder von Hotelgästen gebucht werden.

Laut der Initiatoren wird es Raum für Gastronomie, Geschäfte und Kulturangebote geben. Als besonderes Highlight und Touristen-Attraktion ist eine Aussichts-Kabine geplant, von der aus Besucher einen ganz neuen Blick auf Rotterdam und Umgebung haben sollen.

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Ästethische Nachhaltigkeit und gesundes Wohnen

„The Dutch Windwheel“ zeigt, dass nachhaltige Architektur nicht Verzicht auf Ästhetik bedeutet, sondern dass sich Ökologie und Architektur sogar gegenseitig stützen können.

Das zukunftsweisende Gebäude bietet viele nachhaltige Innovationen. So hat die Windkraftanlage etwa keine Rotoren. Vielmehr wird die Brise in Meeresnähe für die Stromproduktion genutzt, indem sie durch die Öffnung des „Donut-Gebäudes“ weht und mittels des Ewicon-Prinzips in Gleichstrom umgewandelt wird. Eine Geräuschbelästigung und Gefahr für Vögel, wie sie bei herkömmlichen Windturbinen der Fall ist, schließen die Initiatoren aus.

Das 174 Meter hohe „Windrad“ soll aus regionalen Materialien bestehen. Geplant ist, die Fassade mit hocheffizienten Photovoltaik-Paneelen zu besetzen. Für viele Bereiche ist eine Bepflanzung vorgesehen, die es mit Regenwasser zu versorgen gilt. Die großzügige Verglasung soll so viel Tageslicht wie möglich „einfangen“.

Laut dem Portal Futurezone soll „The Durch Windwheel“ frühestens 2025 fertig werden – bei geplanten Kosten von etwa 300 bis 500 Millionen Euro.

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